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Natürliche Heilmittel gegen Migräne

Gegen die belastenden Symptome einer Migräneattacke sind in Natur und Garten glücklicherweise ein paar Kräuter gewachsen. Aus natürlichen Erzeugnissen wie Pestwurz, Mutterkraut oder Paprika werden wirkungsvolle Hausmittel gegen den Kopfschmerz und andere Symptome. Linderung der Schmerzen und seltenere Attacken sind die positiven Ergebnisse – auf sanfter und natürlicher Basis.

Natur statt Chemiekeulen

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Natürliche Heilmittel gegen Migräne

Stechende und pulsierende Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, starke Reaktionen auf zu helles Licht und laute Geräusche – dies sind einige der Anzeichen eines unangenehmen Migräneanfalls. Manche erwischt es nur für ein paar Stunden, andere leiden für bis zu drei Tage unter den Auswirkungen.

Der Alltag und der Lebenskomfort werden in diesen Phasen schwer beeinträchtigt. Wer nicht gleich harte, chemische Medikamenten einnehmen möchte, sucht Linderung in den Mitteln der Natur. Der Weg ist gar nicht weit: Bereits im eigenen Garten können sich Heilmittel finden lassen, die auch langfristig Besserung und Entspannung bringen.

Pestwurz als Gegenmittel

Ein schmerzlinderndes Hausmittel ist die Pestwurz, die auch unter den Namen Kraft- oder Pestilenzwurz bekannt ist. Da die Pflanze einen feuchten, nährstoffreichen Boden benötigt, wächst sie vor allem an Ufern oder in Wäldern und auf Wiesen in Europa und Asien.

Die Extrakte der Wurzel werden vor allem vorsorglich gegen die Symptome der Migräne eingenommen. Empfohlen wird jedoch, auf die Pflanzen aus kontrolliertem Anbau zurückzugreifen, da die wildwachsende Pestwurz leberschädigend sein kann. Die Extrakte können als Kapseln rezeptfrei in der Apotheke erworben werden.

Die Pestwurz-Kur

Als Gegenmittel für die Pest benötigen wir diese Wurzel glücklicherweise nicht mehr, dafür hat sie nun andere Einsatzgebiete. Die Pestwurz lindert zum einen die Schmerzen, die eine Migräneattacke mit sich bringt. Sie wirkt ebenfalls krampflösend.

Besonders wirkungsvoll ist eine Pestwurz-Kur, bei der das entsprechende Extrakt regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Die Forschung hat nachgewiesen, dass sich dadurch für die Betroffenen die Anzahl der Attacken um die Hälfte senken lässt.

Eine sinnvolle vorsorgliche Maßnahme, auf die man zurückgreifen sollte. Der restliche Körper wird durch das pflanzliche Mittel nicht in Mitleidenschaft gezogen. Im Gegenteil: Pestwurz hilft außerdem bei Magenkrämpfen und sogar bei Heuschnupfen und Asthma.

Mutterkraut

Auch ein weiteres Gewächs hat sich als natürliches Hausmittel gegen Migräneanfälle und ihre Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen hervorgetan. Früher als Fieber senkendes Ersatzmittel für Aspirin benutzt, haben sich nun zusätzlich die weiteren Vorteile des Mutterkrautes durchgesetzt.

Durch die Einnahme von Extrakten in Pulverform oder als Kapseln lässt sich auch mit diesem Heilmittel die Häufigkeit der Attacken entscheidend reduzieren. Dieses Kraut kann – anders als die Pestwurz – außerdem im Rohzustand eingenommen werden.

Daher lohnt sich der Anbau im eigenen Garten für Migränegeplagte. Entscheidend für die Wirkung ist allerdings die regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum von bis zu acht Wochen.

Paprika

Wer hätte es von dem beliebten Gemüse gedacht? Paprika ist ein hervorragendes Hausmittel aus dem eigenen Garten, nicht nur aufgrund der zahlreichen enthaltenen Vitamine.

Neben der Linderung von Darminfekten und der Vorbeugung von Herzinfarkten ist Paprika ebenso wirksam gegen Migräneanfälle. Dies kommt durch den hohen Anteil an dem Biostoff Kapsaizin, der das Blut besser fließen lässt.

Bei den ersten Anzeichen einer Migräneattacke sollten daher rohe Paprika – aus eigenem Anbau - gegessen werden. Aber nicht auf die Kerne und Trennwände verzichten! In ihnen ist besonders viel Kapsaizin enthalten. Das ist anfangs sicher gewöhnungsbedürftig, aber umso effektiver.

Fazit:

Verzichte nicht auf natürliche Mittel gegen das Volksleiden Nummer Eins. Anstatt den Körper durch übermäßige Einnahme von chemischen Medikamenten zu belasten und langsam immun werden zu lassen, sei Dir zur Verwendung von natürlichen Mitteln geraten. Beides kann sich ergänzen, um Dir einen schmerzfreien Alltag zu bescheren.

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