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Gesundheit mit natürlichen Mitteln fördern

Ein Tipp aus Omas Hausmittelchen: Gesund durch wohltuende Arzneien aus dem eigenen Garten. Was kann ich zur Bekämpfung von bestimmten Symptomen einsetzen?

Hustenmittel aus dem Kräuterbeet

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In der Vergangenheit war es üblich, seine Erkältungs- und Hustenmittel mit Kräutern aus dem eigenen Garten herzustellen. Heute erleben diese Hausmittel eine Renaissance: Weg von den Fertigarzneien, hin zu natürlicher Gesundheitsförderung. Mit Thymian, Salbei und Zwiebeln machen Sie dem Husten auf natürlichen Wegen den Gar aus.

Gegen Husten sind manche Kräuter gewachsen

Gerade unter den Gartenkräutern finden sich zahlreiche Hausmittel gegen Erkältungssymptome wie Husten und Heiserkeit. Die Kräuter Minze, Thymian, Ehrenpreis und Eibisch betreten in Form eines Teeaufgusses die Bühne der Hustenmittel, Salbei und Kamille helfen darüber hinaus entzündungshemmend bei Halsschmerzen. Letztere finden als Tee ebenso wie als Gurgellösung Verwendung.

In der Volksheilkunde wird ebenfalls oft Hufflattich empfohlen. Von dessen Verwendung wird allerdings nach heutigem Kenntnisstand eher abgeraten, da seine weiteren Inhaltsstoffe die Gesundheit mehr beeinträchtigen können, als er als Hustenmedizin zu leisten vermag. Seine Nutzung sollte entsprechend eher über naturheilkundliche Fertigarzneimittel erfolgen.

Hausmittel aus Großmutters Repertoire

Fenchel- und Anisfrüchte sind vorrangig bei Magen-Darm-Beschwerden bekannt, können jedoch auch bei Husten- und Erkältungssymptomen Verwendung finden, da sie den Organismus mit Mineralien unterstützen, ohne den durch die Erkrankung geschwächten Körper zu belasten.

Die Hagebutte bietet darüber hinaus Vitamin C und kann bei jedem als Tee verwendeten Kraut den Geschmack ein wenig verbessern. Neben Kräutern und Gewürzen findet sich auch in Zwiebeln ein gutes Erkältungsmittel aus Großmutters Überlieferung.

Ein Zwiebelsud unterstützt den Körper durch Mineralien und entzündungshemmende Stoffe bei der Bekämpfung von Husten und Schnupfen. Gewöhnungsbedürftig, aber ebenfalls hilfreich, ist Knoblauch, dessen bakterienabtötende Wirkung höher ist als die der verwandten Zwiebel.

Gesundheit aus dem Garten nutzen

Für einen Kräutertee aus Blättern nehmen Sie zwei Teelöffel, für Gewürz- und Früchtetee einen Teelöffel je Tasse. Für eine Gurgellösung sollten Sie die doppelte Menge Kräuter nutzen, ebenfalls bei der Nutzung für eine Inhalation.

Zum Inhalieren (Salbei, Minzen ohne Menthol, Kamille) wird ein konzentrierter Sud gekocht und in eine flache Schüssel gegeben. Nun mit einem Handtuch über dem Kopf über die Schüssel beugen und den Dampf einige Minuten einatmen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung als Badekräuter. Eibisch-, Minze- oder Kamillenbäder kombinieren die Inhalation mit der entspannendenWirkung eines Bades und sind besonders als Vorbereitung des Körpers auf einen erholsamen Schlaf geeignet.

Hierfür sollten rund 150 g Kräuter in einem Mulltuch eingebunden und in das Badewasser gehangen werden. Die Badetemperatur sollte zwischen 37 und 39 °C liegen.

Schwarze Perlen gegen Husten - Holunder

In vielen Gärten ebenfalls heimisch ist der Schwarze Holunder. Aus seinen vollreifen Beeren lässt sich ein leckerer und zugleich gut wirksamer Husten- und Erkältungssirup kochen.

Je 1000 g Beeren, mit der Gabel von den Dolden gestreift, werden zusammen mit dem Saft einer Zitrone und 500 g Zucker zu einem Saft verkocht. Diesen durch ein feines Sieb oder Mulltuch filtern, erneut aufkochen (Schaum abschöpfen) und noch heiß in ausgekochte Flaschen füllen.

Holunderbeerensirup wird bei Bedarf mit heißem Wasser getrunken und nach Wunsch mit etwas Zitronensaft und Honig verfeinert. Der Sirup eignet sich allerdings auch mit Mineralwasser als erfrischendes Sommergetränk sowie zum Backen und zu Desserts.

Fazit:

Bei Husten und Erkältungssymptomen finden sich unter den Hausmitteln zahlreiche Helferchen, welche die chemische Keule der Antibiotika vermeiden lassen. Allerdings sollte man sie nur verwenden, wenn es sich um leichtere Gesundheitsbeschwerden handelt. Jede Erkrankung die länger als drei Tage anhält sollte von einem Arzt untersucht werden.

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