Pflanzen und Blumen

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Brunnenkresse im Garten - ein kleiner Ratgeber

Die Brunnen- oder Bachkresse ist ein besonderer Vertreter, wenn es um genussvolle, wilde Kräuter geht. Selbst im Winter lassen sich Blätter und Kraut ernten. Wild wachsend bevorzugt sie die Nähe von Bächen und Quellen. Kann man ihr die Zufuhr von frischem Wasser in ausreichender Menge auch im Garten anbieten, wird sie schnell zu einem üppig wachsenden Begleiter durch das Gartenjahr.

Brunnenkresse im Garten

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Pflegeleichter Nasenkitzler - die Brunnenkresse

Die Brunnen- oder Bachkresse wird unter dem botanischen Namen "Nasturtium officinale" geführt. Eine Name, der sich von der Eigenschaft des Duftes ableitet, dass er die Schleimhäute zum Niesen reizt (nasus - "Nase", tortium - "Qual"). Sie gehört zu den Kreuzblütengewächsen, die in Mittel- und Westeuropa heimisch sind. Weitere Namen dieser bis zu 70 cm hohen Pflanze sind Wasserkraut und Wasserkresse. Wie ihr Name bereits verrät, liebt die Wasserkresse frisches Bach- und Quellwasser.

Findet sie dieses an halbschattigen Plätzen vor, lässt sie sich dort gerne nieder und breitet sich als winterharte, mehrjährige Staude aus: ein Meer von weißen, traubenartig angelegten Blüten auf länglichen Stengeln mit rundlichen, gefiederten Blättern zeigt sich von Mai bis September.

Wilde Kräuter in den Garten locken

Für den Anbau der Bachkresse im eigenen Garten benötigst Du einen halbschattigen, dauerhaft feuchten Standort mit nährstoffreichem Boden. Optimal ist ein Platz an einem Bachlauf mit etwas morgendlicher Sonne. Die Samen sollten direkt gesät, feucht gehalten und der Boden regelmäßig aufgelockert werden. Auch ein regelmäßiger Rückschnitt sollte erfolgen, was die Bildung junger Triebe fördert. Ansonsten ist diese Kresse sehr pflegeleicht.

Geerntet werden können das junge Kraut sowie die Samen. Die Verwendung sollte bevorzugt frisch erfolgen, was aber kein Problem darstellt, da die Wasserkresse ganzjährig, sogar im Winter, unbeschadet geerntet werden kann. Das beste Ernteergebnis erzielt man jedoch kurz vor der Blüte.

Verwendung der Bachkresse

In der historischen Medizin hat die Brunnen- oder Wasserkresse einen ebenso festen Platz wie in der Küche. Bereits Dioskurides oder die mittelalterlichen Kräuterbücher berichten über die Verwendung der Wasserkresse als blutreinigendes und harntreibendes Mittel. Diese Eigenschaften stammen von den enthaltenen Bitterstoffen.

Auch bei der Behandlung von Skorbut wird diese Kresseart genannt. Kein Wunder: Besitzt das Kraut doch einen hohen Gehalt an Vitamin C, der früher wie heute eine Ernährung gesund macht. Gesund ist die Bachkresse in jedem Fall - und lecker obendrein.

Außergewöhnlicher Geschmack in der Küche

Sind Kräuter generell gesund, ist es die Brunnenkresse auf außergewöhnliche, aber leckere Weise. Der erfrischende, zugleich leicht scharfe bis bittere Geschmack bietet sich für die Zubereitung von Salaten ebenso wie als Gemüse, beispielsweise Spinat.

Besonders gut harmoniert das herbe Aroma des jungen Krautes mit Kartoffel-, Eier- und Quarkspeisen. Die etwas schärferen Samen hingegen können Pfeffer ersetzen. Hierfür werden die Samen etwas mit dem Mörser angestoßen und kurz vor Ende der Garzeit dem Gericht beigegeben. Getrocknet eignet sich diese Kresseart leider weder für die Küche, noch für Dekorationen.

Dekorative Kresse auch im Haus

Für den Anbau im Haus ist diese Kresse nur bedingt geeignet. In kleinen Töpfen gepflanzt und stets feucht gehalten, macht sie sich jedoch durchaus als hübsche Dekoration. Optimal ist ein kühlerer Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Hier kann man mit der Bachkresse beispielsweise einen Zimmerbrunnen oder die direkte Umgebung eines Neblers dekorativ begrünen. Eine Dekoration, die sicherlich überraschen wird.

Fazit:

Die Brunnenkresse gehört zu den ganzjährigen gesunden Kräutern. Sie verfeinert Kartoffel-, Quark- und Eierspeisen und ist pflegeleicht im Garten anzubauen. Im Haus eignet sie sich als hübsche Dekoration.

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