Tipps uns Tricks

  Kommentare (1)

Energie sparen: Türen und Fenster isolieren

Alte Türen und Fenster sind häufig undicht, das ist ganz normal. Was im Sommer angenehme Luftzirkulation verschafft, wird im Winter zu einem großen Ärgernis - es zieht, ist kalt und feucht, und selbst ein weihnachtlich weißer Garten kann keine Begeisterung entstehen lassen, wenn man mit kalten Füßen und Händen in eine Wolldecke gewickelt im Wohnzimmer sitzen muss. Undichte Fenster und Türen treiben die Heizkosten hoch, lassen Schimmel in der direkten Umgebung der Fenster- und Türrahmen entstehen und sind ärgerlich.

Türen und Fenster isolieren

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Doppelte Verglasung

Bei Wohneigentum ist es kein Problem, alte Fenster auszutauschen. Dabei sollte nicht nur auf eine gute Isolierung des Rahmens geachtet werden, sondern auch auf die Verglasung. Einfachverglasung, also ein Fenster, das nur aus einer Scheibe besteht, wird heutzutage kaum verwendet und ist bei Neubauten nicht zugelassen - Doppelverglasung ist die Standardausrüstung, und sogar Dreifachverglasung ist inzwischen erhältlich.

Bei der Doppelverglasung sind in den Fensterrahmen zwei Fensterscheiben eingelassen. Ein Metallrahmen, der Salz enthält, befestigt die beiden Scheiben miteinander und am Rahmen. Dreifachverglasung funktioniert genauso, eben mit drei Scheiben.
Mehrfachverglasungen haben eine begrenzte Nutzungsdauer. Sie bieten eine hervorragende Wärmeisolierung, aber nach einigen Jahren wird sich zwischen den Scheiben Feuchtigkeit bilden. Das bedeutet, dass Rahmen und Halterung nicht in Ordnung sind und die Fenster mangels Isolierung ausgetauscht werden müssen. In der Regel besteht bei Fenstern eine wenigstens zehnjährige Garantie, und derartige Schäden fallen in die Zuständigkeit des Vermieters. Der sollte also auf jeden Fall über die blinden Scheiben informiert werden - immerhin handelt es sich um schadhafte Fenster. Wasserbeschlag auf der Innenseite der Scheibe ist im Winter übrigens normal, dagegen hilft das regelmäßige Wischen mit einem Handtuch sowie 3-5mal täglich Stoßlüften.

Tricks für die Mietwohnung

In einer gemieteten Wohnung kann man nicht einfach Fenster/Türen austauschen. Ein paar Tricks können dies dennoch kostengünstig gewährleisten, ohne dass lange Verhandlungen über einen Austausch von Fenster und Türen mit dem Vermieter geführt werden müssen.

Fensterfolie

Verschiedene Firmen bieten sogenannte Fensterfolie an. Diese Folien werden innen über den Rahmen geklebt, so dass sie wie eine zweite Scheibe eine Luftschicht zwischen Folie und der Fensterscheibe ermöglichen - diese soll zusätzlich Wärmeisolation erzeugen. Ob es funktioniert ist umstritten: Manche Menschen schwören darauf, andere bestreiten die Wirkung. Die Folie ist kostengünstig im Baumarkt und über den Online-Handel zu beziehen, ist einfach in der Handhabung und lässt sich rückstandsfrei entfernen. Sie ist nicht so durchsichtig wie Fensterscheiben und empfindlich, für Katzenhalter und Familien mit kleinen Kindern also nicht zu empfehlen.

Gut isolierte Rahmen

Für Fenster wie auch Türen gilt: Der Rahmen muss isoliert sein. Alte Fenster-/Türrahmen weisen in der Regel keinerlei Isolierung auf, sondern lassen Wind und Wetter ungehindert passieren. Die früher verwendeten Holzrahmen waren insofern sinnvoll, als dass sie sich im Sommer zusammenzogen und damit eine natürliche Lüftung erzeugten, im Winter jedoch dank der Feuchtigkeit aufquollen und somit die Wohnung isolierten. Heute werden Kunststoffe für Rahmen verwendet, die diese Vorteile nicht bieten können. Eine zusätzliche Dichtung ist also nötig. Wenn es um die beste Dichtung geht, dann scheiden sich die Geister. Dichtungen aus Schaumstoff sind ebenso im Baumarkt erhältlich wie die stabileren Gummidichtungen mit E-Profil oder P-Profil. Diese Dichtungen werden innen oder außen am Rahmen angebracht.

Bei Türen kann es sein, dass ein unregelmäßiger Boden für Durchzug sorgt. Da hilft kein Teppich, denn der sorgt dafür, dass die Tür hängenbleibt. Sinnvoller sind Türdichtschienen, kurzborstige Besen, die am unteren Rand des Türblatts angebracht werden und flexibel den Abstand zum Boden ausgleichen können. Diese Schienen gibt es zum Kleben ebenso wie zum Annageln und -schrauben.

Die beste Lösung?

Fazit:

Gibt es nicht. Da Wohnung und Haus individuell sind, müssen auch die Lösungen zur jeweils optimalen Wohnsituation passen. Fest steht aber, dass eine gute Isolierung für Fenster und Türen eine Menge Heizkosten sparen kann und Schimmel aus der Wohnung fern hält, solange vernünftig gelüftet wird.

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken

Unsere Topseller

  • Frühbeetkästen
  • Astscheren
  • Aufzuchtschalen
  • Gewächshäuser
  •   Kommentare(1)
  • Kommentar schreiben
Steffi sagt am 22.12.2010 15:34
Ich habe letztens bei einer Freundin eine Türdichtschiene mit Borsten entdeckt. Kann man selber kürzen und einfach unten an die Tür kleben (im Altbau zieht es 'gewaltig'). Fand ich sehr praktisch - werde ich mir auch kaufen.

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop