Pflanzen und Blumen

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Erdbeeren – ein kleiner Ratgeber

Wer freut sich nicht, wenn im Sommer endlich ein wenig rot unter den Erdbeerpflanzen hervorkommt? Erdbeeren aus dem eigenen Garten. Ein Genuss! Bevor die Frucht in Deinem Garten erntereif wird, ist einiges an Pflege notwendig. Aber nur Mut – es lohnt sich!

Wertvolle Tipps rund um die Erdbeere

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Wo gedeihen Erdbeeren?

Erdbeeren mögen keinen Wind, aber umso mehr Sonne. Der Boden soll schön locker sein und nicht zu feucht, um Fäulnisbildung und Pilzbefall vorzubeugen. Erdbeeren vertragen sich gut mit Kräutern wie Borretsch, Schnittlauch oder Knoblauch. Kohl als Gartennachbar wird von der Erdbeere nicht geliebt. Dagegen gedeihen Erdbeeren auch bestens in Töpfen auf dem Balkon. Spezielle Hängeerdbeeren führen auf recht kleinem Raum zu erstaunlichen Erträgen.

Erdbeeren im Sommer pflanzen

Erdbeerpflanze mit Stroh

Stroh gegen Fäulnisbildung

Eine gute Pflanzzeit ist im Juli und August. Der Boden soll etwa zwei Wochen zuvor umgegraben worden sein. Auch im Herbst kann man Erdbeerstöcke mit gut ausgebildetem Wurzelwerk noch pflanzen. Die Ernte wird dann nicht ganz so üppig, aber wenig ist immer noch besser als nichts. In jedem Fall brauchen die Pflanzen genügend Abstand. Fäulnis und auch Verschmutzung kann man vorbeugen, indem man die Pflanzen mit einer Schicht aus Stroh umstreut. Eine spezielle Folie kann den gleichen Zweck erfüllen.

Wann sind sie denn endlich reif?

In unseren Breiten wird man die Erdbeeren hauptsächlich in den Monaten Mai und Juni ernten. Mit spätreifenden Sorten kannst Du die Erdbeerzeit sogar bis in den Oktober hinein ausdehnen. Richtig reif sind die Beeren, wenn sie vollständig rot gefärbt sind. Sind zwei Drittel rot, sind sie bereits genießbar. Einmal geerntet reifen sie jedoch nicht mehr nach.

Alte und neue Sorten – die Auswahl ist groß

Für den Hausgarten eignen sich bewährte Sorten. Die Sorte Elvira erfreut Dich schon früh im Jahr mit großen Beeren. Senga Sengana ist etwas später dran und eignet sich besonders gut zum Haltbarmachen. Außerdem dient sie häufig als Bestäuberpflanze für die legendäre Sorte Mieze Schindler. Die von Otto Schindler 1925 gezüchtete Pflanze entwickelt nur weibliche Blüten. Die kleinen Früchte reifen eher spät und sind besonders lecker.

Natürlich gibt es unzählige neuere Entwicklungen, von denen wir ebenfalls nur ein paar vorstellen können. Die dunkelrote Honeoye liefert früh hohe Erträge. Ganz häufig ist die mittelfrühe Elsanta mit hellen Beeren. Etwa zeitgleich mit Elsanta reift die noch neue Sorte Sonata, die oft im erwerbsmäßigen Anbau angetroffen wird. Eine eher späte Frucht ist Florence mit gutem Geschmack und sehr hohen Erträgen.

Beeren frisch verarbeiten

Frische Erdbeeren schmecken umwerfend. Puristen essen sie am liebsten gleich aus der Hand in den Mund. Zwischen Ernte und Verarbeitung solltest Du die Beeren mit den Stielen am besten im Kühlschrank aufbewahren. Sie verderben leicht und wollen spätestens nach ein bis zwei Tagen noch frisch verbraucht werden. Verfeinert mit Sahne oder als Erdbeertorte ummantelt kommen sie himmlischem Luxus gleich. Eine Erdbeerbowle krönt jede Gartenparty und macht auch aus dem spontanen Grill mit den Nachbarn ein Ereignis.

Im Winter ein Gedicht

Die Erdbeersaison ist immer viel zu kurz. Deshalb ist es klug, gleich in die Zukunft zu planen. Erdbeermarmelade konserviert die süßen Früchte und das Sommergefühl. Im Winter kannst Du dann in den Keller steigen und ein Glas voll Geschmack und Vitamin C aus dem Schrank mit dem Eingekochten nehmen.

Gesunder Genuss ohne Nebenwirkungen

Mit Erdbeeren macht das Naschen Spaß, denn die roten Lieblingsfrüchte sind so richtig frisch und gesund. Sie bestehen zu einem Großteil aus Wasser und ansonsten aus vielen Vitaminen und Mineralien. Isst man sie pur oder mit Joghurt und nur ganz leicht gesüßt, tragen sie zu einer ausgewogenen Ernährung bei.

Fazit:

Auch kaufen ist gut!

Wenn es mit dem eigenen Anbau (noch) nicht geklappt hat, spricht nichts dagegen sich die süßen Früchte zu kaufen. Beim Kauf musst Du allerdings darauf achten, dass die Beeren frisch sind. Kurze Wege sind das A und O, denn bei langen Transporten gehen die Vitamine flöten. Schön ist es, wenn die Früchte aus der Region kommen und mit biologischem Bewusstsein angebaut wurden. Alles in Allem lohnt es sich, den roten Früchten reichlich Beachtung zu schenken.

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