Grillgenuss im Herbst

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Grillen im Herbst: Buntes Laub, Würstchen und heiße Steaks

Grillen ist kein reines Sommervergnügen! Auch im Frühjahr und Herbst kann der Heißhunger auf Würstchen und Co. gestillt werden. Aktuell also noch kein Grund, das gute Stück wegzuräumen!

Grillspaß im September

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Abends wird es jetzt spürbar früher dunkel, die Laubbäume verfärben sich – der Herbst läutet das Ende der Grillsaison ein. Jetzt sollte man die letzten warmen Abende des Jahres nutzen, um mit Freunden oder der Familie im Garten zu sitzen und Steaks, Würstchen oder Gemüsespieße zu grillen. Wir zeigen Dir die wichtigsten Grillvarianten und beantworten die Frage nach dem geeigneten Grillanzünder.

Deutschland grillt – meist mit Holzkohle

Selbstgebauter Grill im Garten

Selbstgemachter Backstein-Grill im Garten

Fast zwei Drittel aller Deutschen, also rund 55 Millionen grillen. Das besagt die Marktstudie eines namhaften Grillherstellers. Und sie tun es in öffentlichen Parks, auf dem Balkon oder im eigenen Garten.


Die meisten greifen dabei zu einem Holzkohlegrill, den es in allen möglichen Varianten gibt. Als Einweggrill, mit Aluschale und Kohle sofort einsatzbereit, als Standardgrill mit drei Standbeinen aus dem Baumarkt oder aber in einer ausgefeilteren Bauart.


Wer einen Garten hat, kann sich aus Backsteinen selbst einen provisorischen Grill zusammenbauen. Dafür legt man die Steine zu einem Kreis zusammen, das Rost für das Grillgut kommt obendrauf.

Kugelgrill

Den Kugelgrill beheizt man ebenfalls mit Holzkohle, hier erhitzt man das Grillgut jedoch nicht direkt über der Glut, sondern indirekt.


Der Grill besteht aus zwei Kugelhälften: In der unteren Hälfte liegt am Rand die Kohle, in die Mitte platziert man eine Schale mit Wasser. Zum Grillen wird die obere Hälfte übergestülpt, die Temperatur lässt sich mit Hilfe von Belüftungslöchern regeln.


Die Hitze der glühenden Kohle wird vom Deckel reflektiert und erhitzt die Steaks, oder Gemüsespieße, indirekt.


Der Kugelgrill funktioniert wie ein Backofen und ist geeignet für alles, was länger garen muss. Größere Fleischstücke oder Fische, die bei direkter Hitze schnell außen verbrennen, gelingen im Kugelgrill besonders gut.


Es tropft auch kein Fett in die Glut, so dass sich krebserregende Stoffe gar nicht erst bilden.


Tipp: Fülle die Wanne mit Wein oder Bier an Stelle von Wasser, dadurch erhält das Fleisch einen besonderen Geschmack.

Smoker

Ebenfalls indirekt wird das Grillgut in einem BBQ-Smoker erhitzt, hier gart man das Grillgut in heißem Rauch.


Der BBQ-Smoker verfügt an der Seite über eine kleine Kammer, die Side-Fire-Box, in welcher Holz oder Holzkohle entzündet wird. Die Fleischstücke legt man in eine größere Kammer, den Garraum, der Rauch entweicht über einen Schornstein. Barbecue, kurz BBQ, ist als Garmethode vor allem in den Südstaaten der USA verbreitet.

Strom- und Gasgrill

Alternative zum Kohlegrill

Gasgrill mit Leckereien

Grillt man auf dem Balkon oder der Terrasse, empfiehlt sich ein Grill, der mit Strom oder Gas betrieben wird.


Der Grill lässt sich einfach anzünden und nach einem Grillabend leicht reinigen. Zudem hat man nicht mit Rauch oder Brandgeruch zu kämpfen, der die Nachbarn stören könnte.


Das ist aber gleichzeitig der Nachteil: Es fehlt das Feuer und der Kohlegeruch, was für viele zum Grillen dazugehört, das Fleisch hat nicht mehr den typischen Grillgeschmack.


Eine Sonderform ist der Lavasteingrill, hier erhitzt man mit Hilfe von Gas oder Strom Lavasteine, welche die Hitze gleichmäßig verteilen.

Kohle anzünden: Finger weg von Spiritus!

Grillt man mit Holzkohle, stellt sich die Frage nach dem richtigen Anzünder.


Hier gilt: Finger weg von Brandbeschleunigern wie Spiritus oder Benzin! Es können sich Verpuffungen bilden, die schwere Verbrennungen zur Folge haben.


Unfälle beim Grillen sind leider keine Seltenheit: Laut Paulinchen e.V., einer Initiative für brandverletzte Kinder, ereignen sich in Deutschland jährlich rund 4.000 Grillunfälle, oft sind Kinder die Verletzten.

Geeignet sind spezielle Grillanzünder aus dem Handel, am besten in fester Form. Anzünder aus Pressspan oder Holzspänen sind schadstoffarm und umweltverträglich. Verwendet man hingegen Anzünder mit Chemikalien wie beispielsweise Paraffin, so sollte man warten, bis das Material vollständig verbrannt ist, bevor man das Fleisch auflegt. Ansonsten setzen sich Rückstände am Grillgut fest, die auch den Geschmack beeinträchtigen.



Daneben gibt es elektrische Anzünder, die sich einsetzen lassen, sofern eine Steckdose in der Nähe ist.


Viel-Griller verwenden oft einen Anzündkamin. Dies ist ein Metallrohr mit Lüftungsöffnungen, die Kohle wird hier mittels Kamineffekt von unten nach oben zum Glühen gebracht. Wer als Heimwerker ein Heißlutftgebläse oder eine Lötlampe besitzt, kann auch eines dieser Geräte zum Anzünden hernehmen.







Naht der geplante Grillabend, überprüfe noch einmal, ob Du ausreichend Brennmaterial und Anzünder vorrätig hast. Auch Handschuhe und Grillzange sollten bereit liegen. Und dann muss nur noch eines passen: das Wetter für angenehm warme Grillabende im Herbst.

Fazit:

Vermutlich hat jeder Grillmeister schon seine Art des Grillens entwickelt. Trotzdem sollte man die Alternativen nicht aus dem Auge verlieren, denn jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile!

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