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Lagerfeuer im Garten – Feuerstelle selber bauen

Gemütliches Beisammensein, der Duft von frisch gegartem Grillfleisch und das leise Prasseln des Feuers, welches die Nacht erhellt: Das muss es nicht nur im Dschungelcamp geben. Eine Feuerstelle kann man sich auch ganz einfach in den eigenen Garten holen. Wir zeigen, wie.

Feuerstelle im Garten selber bauen

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Offene oder geschlossene Variante?

Es gibt offene und geschlossene Feuerstellen, die im Garten ihren Platz finden können. Die einfachere Variante ist dabei eindeutig die der offenen Feuerstelle, die einem Lagerfeuer gleicht.

Eine geschlossene Feuerstelle ist eigentlich mehr Grill als Lagerfeuer und erfordert beim Bau einen grundsätzlich größeren Aufwand: sowohl was Kosten, Baumaterial und Zeit betrifft. Eine offene Feuerstelle ist hingegen innerhalb von wenigen Stunden fertig gesellt und vermittelt dieses besondere Flair der Wildnis, welches zum Beispiel im Dschungelcamp oder auch beim Campingurlaub im Freien vorherrscht.

Ausreichend Raum schaffen

Um eine offene Feuerstelle selber bauen zu können, benötigt man vor allem Platz. Das Feuer sollte weder zu nah an Bauten, noch zu nah an Bäumen oder Büschen sein, da beim Lagerfeuer sehr große Hitze und auch Funken entstehen. Ist die Frage des Ortes geklärt, kann es an die Bauplanungen gehen.

Im Groben benötigt man nur ein paar geeignete Steine (etwa Ziegel-, Pflaster- oder Klinkersteine) und eine großflächige Schaufel. Gegebenenfalls können auch etwas Sand, Erde oder Mörtel, sowie ein Besen oder ein Handfeger zum Einsatz kommen.

Los geht’s!

An der Stelle, an der später das Feuer entstehen soll, muss erst einmal ein rund 20 Zentimeter tiefes Loch gegraben werden. Den Durchmesser könnt Ihr selber wählen – er wird später auch den Durchmesser der Feuerstelle bestimmen. Allerdings sollte er nicht zu klein ausfallen.

Zudem sollte das Loch nicht zu tief sein, damit das Feuer genug Sauerstoff bekommt. Im Anschluss wird das Loch komplett mit den Steinen umrundet. Eine lose Anreihung der Steine genügt vollkommen, solange diese nicht zu instabil sind. Ist das der Fall, kann die Reihe mit Sand, Erde oder Mörtel befestigt werden.

Werden Erde oder Sand verwendet, genügt es diese in die Lücken der Steinreihe zu schütten und Anhäufungen an den Rändern mittels Besen oder Handfeger zu entfernen. Mörtel sollte immer nach Anleitung angerührt und mit einer Maurerkelle aufgespachtelt werden. Überschuss sollte ebenfalls entfernt werden.

Natürlich können die Steine auch in mehreren Reihen gestapelt werden. Dies ist besonders dann ratsam, wenn die verwendeten Steine zu flach oder zu klein sind. Mehr als zwei bis drei Steinreihen sind allerdings überflüssig und nehmen dem Feuer die Luft zum Atmen.

Eine Frage der Sicherheit

Die letzte und auch wichtigste Frage bei der Feuerstelle im eigenen Garten, ist die der Sicherheit. Um Unfälle zu vermeiden, sollte man stets ein Auge auf die Flammen und zu übermütige Gäste wie Betrunkene, Jugendliche und Kinder werfen. Für den Fall der Fälle sollte man immer eine Löschdecke, einen Feuerlöscher und Wasser parat haben.

Bei zu starken und unberechenbaren Windverhältnissen sollte das Feuer übrigens besser ganz aus bleiben. Ist der Spaß beendet muss unbedingt sichergestellt werden, dass das Feuer wirklich gelöscht wurde. Denn Funken können sich auch später immer wieder bilden und so Brände verursachen.

Daher sollte man das übriggebliebene Brenngut ausgiebig mit Wasser ablöschen, bevor man den Garten verlässt. Auch sollte man sich über den rechtlichen Rahmen zum Entzünden offener Feuer auf dem eigenen Grundstück informieren. Hier gibt es regional unterschiedliche Regelungen.

Alternative Feuerschale

Wer es etwas weniger abenteuerlich mag, aber sich trotzdem offenes Feuer im Garten wünscht, für den könnte sich die Anschaffung einer Feuerschale lohnen. Dabei handelt es sich um ein ist ein schalenförmiges Behältnis auf feuerfestem Material, in welchem sich ein hübsches Feuer entzünden lässt, das leichter unter Kontrolle gehalten werden kann. Ein weiterer Vorteil zur selbst gebauten Feuerstelle: Die Feuerschale kann einfach bewegt und an einem anderen Platz im Garten aufgestellt werden.

Fazit:

Eine Feuerstelle im eigenen Garten ist mehr als nur eine grobe Bauidee, sondern verheißt eindeutig sehr viel Spaß, Gemeinsamkeit und schöne Stunden. Sie ist wirklich schnell und kostengünstig gebaut - allerdings gilt es, entsprechende Sicherheitsregeln einzuhalten. Für Feuerfans, die es weniger abenteuerlich mögen, könnte sich der Kauf einer Feuerschale lohnen.

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