Das erste Grün für den Sommer ziehen

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Mehr Gartenspaß durch Kleingewächshäuser

Ein Kleingewächshaus eignet sich zur Nutzung für Gewächshaus-Anfänger oder auch für Heimgärtner, die sich etwas Unterstützung für den Gartenalltag wünschen. Im Kleingewächshaus zieht man Sämereien zur späteren Freiland-Auspflanzung vor, erntet ganzjährig Gemüse oder überwintert kälteempfindliche Kübelpflanzen von Balkon und Terrasse. Aber ganz ohne Arbeitseinsatz lässt sich auch das Kleingewächshaus nicht betreiben.

Kleingewächshauser für mehr Gartenspaß

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Einsatzgebiet, Größe, Ausstattung

Vor dem Kauf vom Gewächshaus solltest Du zuerst eine genaue Planung vornehmen. Dabei sind einige grundsätzliche Fragen zu klären:

  • Wo soll das Gewächshaus aufgestellt werden?
  • Gibt es genügend Licht im Garten?
  • Sind Wasser und Stromanschluss verfügbar?
  • Ist der Betrieb einer Heizung vorgesehen?
  • Welche Pflanzen sollen unterkommen?
  • Wie groß soll das Kleingewächshaus sein?
  • Welche Materialien werden bevorzugt?

Verschiedene Modelle

Hat man die Eckdaten für das Kleingewächshaus zusammen getragen, können einschlägige Shops durchstöbert werden, um das Angebot zu prüfen. Es stehen verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen zu Verfügung

Kleinst- oder Minigewächshaus

Die kleinste Art eines Gewächshauses ist der Pflanzenhut, ein Kegel aus Kunststoff, den man im Freiland über die Jungpflanzen stülpt, um diese bei Kälteeinbrüchen im Frühjahr zu schützen.

Dann gibt es weiterhin sogenannte "Mini-Gewächshäuser" die man zu Hause auf der Fensterbank oder auf dem Balkon beherbergen kann. Sie sind auch mit eingebauter Heizung erhältlich, man bekommt Größen wie L40 x B25 x H20 cm. Sie eignen sich vor allem für das Vorziehen von Samen und die Anzucht von Jungpflanzen.

Folien-Kleingewächshäuser

Erhebliche Vorteile, gerade für Anfänger, bieten Folien-Kleingewächshäuser. Erhältlich sind sie vom Frühbeet bis zum begehbaren Kleingewächshaus. Meist wird eine vorgefertigte Folienhülle auf ein Gestänge aus Aluminium aufgespannt.

Folien-Kleingewächshäuser sind die preisgünstigsten Kleingewächshäuser, sie sind als Frühbeete im kleinsten Format von beispielsweise L120 x B60 x H60 cm zu bekommen. In diesen Frühbeeten kann man alles vorziehen, was hinterher im Garten ausgepflanzt werden soll, wie Radieschen, Gurken, Tomaten, Bohnen oder Paprika.

Zum Überwintern von Kübelpflanzen eignen sich Foliengewächshäuser mit weniger Bodenfläche, aber dafür mit mehr Stellhöhe, wie L130 x B60 x H165 cm. An einem geschützten Platz, am besten an einer Hauswand aufgestellt, überwintern dort die Garten- und Terrassenkübelpflanzen.

Mit kreisförmiger Bodenfläche und einer hutförmigen Kuppel eignen sich Folien-Kleingewächshäuser auch zum Aufstellen im Garten, hier können schon größere Mengen an Pflanzen überwintern. Es gibt auch größere Folien-Kleingewächshäuser, mit 10 bis 15 qm Grundfläche, in Tunnelform oder mit Satteldach, die begehbar sind. Bei Folienhäusern ist gutes Lüften unerlässlich, daher sollte das Haus über zwei Öffnungen verfügen.

Glas-Kleingewächshäuser

Will man eher ein solideres Pflanzenheim, ist man mit einem Haus aus Glas gut beraten. Dieses zeichnet sich vor allem durch die hohe Lichtdurchlässigkeit aus. Mit Klarglas oder genörpeltem Glas kann man den Pflanzen sehr gut gerecht werden. Eine Grundfläche von 10 qm sollte gegeben sein, um eine gute Ausnutzung erreichen zu können.

Mit Pflanztisch und Regalen ausgestattet, bietet das Kleingewächshaus schon Gärtner-Qualitäten. Glas-Gewächshäuser sollten ebenfalls über mehrere Öffnungen verfügen. Sie können zum Lüften mit automatischen Fernsterhebern versehen werden. Aufgrund der geringen Isolation werden Glas-Kleingewächshäuser im Winter am besten mit Luftpolsterfolie verkleidet.

Kleingewächshäuser mit Doppelstegplatten aus Kunststoff

Für den Pragmatiker sind Häuser mit Doppelstegplatten aus Plexiglas bestens geeignet. Hier treffen sich Qualität, Haltbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten. Ebenfalls mit einer Grundfläche von zehn bis fünfzehn qm ausgestattet, eignen sich diese Kleingewächshäuser zur ganzjährigen Bewirtschaftung.

Durch ihre hohe Isolation kann hier auch kostengünstig geheizt werden. Sie besitzen zwar etwas weniger Lichtdurchlässigkeit als Glashäuser, verfügen dafür aber über ein robustes, beständiges Gehäuse. Zur Belüftung trifft das bereits gesagte zu, mit mehreren Fenstern und automatischen Fensterhebern lässt sich das Kleingewächshaus aus Doppelstegplatten gut belüften.

Als Heizquellen kommen vor allem der Anschluss an die Hausheizung und elektrische Heizungen in Frage. Letztere sind teurer im Verbrauch, daher sollten sie mit einer automatischen Temperatur-Steuerung versehen sein.

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Fazit:

Das Kleingewächshaus hat einiges zu bieten und bei richtiger Nutzung kann man damit das Gartenjahr verlängern. Entsprechende Reinigung und Pflege vorausgesetzt, hat man mit einem Pflanzenhaus viel Freude und sammelt Erfahrung mit dem optimalen Zusammenwirken aller beteiligten Elemente.

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