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Garten- und Balkon: Bewässerung in der Urlaubszeit

Deine Pflanzen in Garten und auf dem Balkon benötigen auch in Urlaubszeiten ausreichend Wasser. Bevor es los geht mit der Reise, sollte daher ausreichend über die Bewässerung nachgedacht werden, damit es bei Dir auch nach den Ferien noch so schön grünt wie vorher. Wir geben ein paar clevere Tipps.

Bewässerungsideen für Garten und Balkon in der Urlaubszeit

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Menschliche Zuwendung für die Pflanzen

Die technisch einfachste Lösung für die Bewässerung Deiner Bepflanzung auf Balkon, Terrasse oder im Garten ist der freundliche Nachbar, die in der Nähe wohnende Freundin oder Verwandte.

Gegen eine kleine Aufmerksamkeit oder die gleiche Gegenleistung erklärt sich gern jemand dazu bereit, für die Dauer Deiner urlaubsbedingten Abwesenheit den Job des Regenmeisters und Pflanzensitters zu übernehmen. Die Bezahlversion davon ist ein professioneller Pflanzenpflegedienst. Manche Gärtnereien bieten für die Urlaubszeit sogar ein Pflanzenhotel an.

Pflanzenbewässerung mit Kugeln

Bewässerungskugeln aus mundgeblasenem Glas oder bemalter Keramik sind dekorativ und halten das Erdreich von Topfpflanzen und Blumenkästen bis zu zehn Tagen feucht. Du füllst die Kugel mit Wasser und steckst den langen Stab in die Erde. Das Erdreich saugt die Flüssigkeit langsam aus der Kugel.

Die Durstkugeln gibt es in verschiedenen Größen. Wenn Du es gern noch etwas verspielter hast, dann findest Du auch putzige Schildkröten oder witzige Pilze als Köpfchen der Terracottasticks, die ins Erdreich gedrückt werden. Sie arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip wie die Glas- oder Keramikkugeln.

Softdrink-Flaschen zweckentfremdet

Die Do-It-Yourself-Version dieser Systembewässerung besteht in einer oder mehreren 1,5l Kunststoffflaschen, die Du erst mit Leitungswasser füllst, und dann mit der Öffnung voran - ohne Stöpsel - in die Erde des Blumenkübels drehst. Achte darauf, dass die Flaschen immer einen festen Stand haben. So einfach dieses System ist, es eignet sich auch für den Garten. Du benötigst nur ausreichend viele große Plastikflaschen dazu.

Professioneller PET-Flaschen-Halt

Wenn Du diese Art der Bewässerung etwas professionalisieren willst, dann kaufe dir einen Halter für das Tropfbewässerungssystem. Drei Erdspieße halten eine PET-Flasche oder das 2l-Vorratsgefäß stabil an seinem Platz, und vier verschiedene Tropfeinsätze helfen Dir dabei die richtige Dosierung für die regelmäßige Wasserspende zu finden.

Doppelter Boden

Ein zuverlässiges Wasserversorgungssystem bieten Blumenkästen mit einem Zwischenboden und eingebautem Wasserspeicher. Die Feuchtigkeit wird über Gewebestreifen aus dem Wasservorrat in der unteren Hälfte des Pflanzenbehälters gespeist. Ein Wasserstandsanzeiger gibt Dir Auskunft über die Höhe der Füllmenge. Ein Überlauf sorgt dafür, dass deine Blumen bei Dauerregen nicht "baden" gehen.

Künstliche Bewässerungsintelligenz

Hast Du größere Flächen zu bewässern, ist einer Sprühbewässerung der Vorzug zu geben. Auch eine Kombination von Sprühberegnung und Tröpfchenbewässerung ist denkbar. Bist Du ein Technikfreak, dann freu dich darauf das Ganze zu automatisieren.

Mit einer elektronischen Bewässerungsuhr und einer Zeitschaltuhr (auch Bewässerungs-Timer genannt) lässt Du die vorprogrammierten Beregnungsintervalle steuern. Diese Timer werden direkt an die Wasserhähne angeschlossen. Um das Schlauchsystem anzuschließen, brauchst Du einen zusätzlichen Adapter.

Pflanzen am Tropf

Die Tröpfchenbewässerung eignet sich vor allem für Pflanzen, die einzeln stehen. Mit der Tropfbewässerung bewässerst Du gezielt in Wurzelnähe. An den Wasserhahn schließt Du ein Schlauchsystem an. Kleine Abzweigungsschläuche führen zu einem in der Erde verankerten Tropfer.

Dieses Bewässerungssystem lässt sich mit einer Zeitschaltuhr oder einem Regensensor ergänzen. Die Zeitschaltuhr stellst Du auf die gewünschten regelmäßigen Bewässerungszeiten ein. Aufgrund der geringen Verdunstung empfiehlt sich in der Sommerzeit der Zeitraum zwischen 2h und 4h morgens.

Der Regensensor misst entweder den Niederschlag oder die Verdunstung und steuert danach die die Betropfung. Hast Du keine Wasserhähne in der Nähe gibt es die Tröpfchenbewässerung auch mit einer elektrischen Dosierpumpe.

Fazit:

Wie lange Deine Pflanzen mit den manuellen Bewässerungssystemen tatsächlich ausreichend mit Wasser versorgt werden, ist abhängig von der Größe des Wasservorrats, dem Durst Deiner Pflanzen, der Festigkeit der Erde und der Temperatur. Am besten Du probierst verschiedene Bewässerungssysteme mal aus, so lange Du noch vor Ort bist. Dann kann nichts schief gehen.

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