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Tipps und Tricks zur Pflege von Hecken

Wer eine Hecke hat, muss diese auch regelmäßig pflegen, damit sie im Wuchs schön bleibt, die Äste nicht kahl bleiben und sie nicht verwildert. Mit ein paar Tricks kannst Du jedoch den Arbeitsaufwand auf ein Minimum reduzieren. Gesetzliche Regelungen sind dabei einzuhalten.

Tipps und Tricks zur Heckenpflege

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Gesetzliche Regelungen bei der Heckenpflege

Das Beschneiden von Hecken ist im Zeitraum zwischen dem 1. März und 30. September laut § 29 Abs. 3, Nr. 1 Naturschutzgesetz verboten. Dieses Gesetz schützt Tier- und Vogelarten während ihrer Brutzeit. Erlaubt ist jedoch das Zurückschneiden der Hecke, wenn nicht in die Substanz der Hecke eingegriffen wird. Versichere Dich aber besser nochmals vor dem Beschnitt, dass in der Hecke keine Nester gebaut wurden.

Wann sollte ein Heckenschnitt erfolgen

Die beste Jahreszeit für den Rückschnitt, um deine Hecke zu pflegen, ist im Frühjahr, kurz bevor die neuen Triebe kommen. Suche Dir einen sonnigen und frostfreien Tag mit einer Mindesttemperatur von 5 Grad Celsius dafür aus.

Im Sommer kannst du dann nochmals kleinere Unebenheiten ausgleichen, die du im kahlen Zustand der Hecke im Frühjahr nicht sehen konntest, um der Hecke die optimale Form zu geben. Im August oder September kannst Du die schwachen Triebe noch einmal beseitigen.

Verjüngungsschnitt

Einen Verjüngungsschnitt solltest Du nur während des Winters durchführen. Bei regelmäßiger Pflege ist dieser aber gar nicht notwendig und wirklich nur sinnvoll, wenn die Heckenpflanzen zu eng stehen und sich nicht richtig ausbreiten können. Ist dies der Fall, die Hecke verwahrlost oder wurde sie jahrelang falsch beschnitten, dann schneide die Heckenpflanze etwa 50 cm über dem Boden ab, damit sie sich von unten heraus neu regenerieren kann.

In den darauffolgenden Jahren musst Du die Heckenpflanze dann sorgfältig ein- bis zweimal nachschneiden. Bei Nadelgehölzen wie Koniferen ist ein Verjüngungsschnitt nicht durchführbar. Die Konifere würde absterben.

Tipps und Tricks, um die Form zu bewahren

Schlage an den Enden der Hecke rechts und links zwei hohe Pfähle in die Erde und spanne zwei Schnüre parallel zur Oberkante in der gewünschten Heckenhöhe, um Dich daran zu orientieren. Halte etwas Abstand zur Hecke, um die Schnur nicht versehentlich zu zerteilen. Mit einer Heckenschere oder einer Heckenschere kannst Du im Nu die Hecke präzise schneiden. Mit diesen Tricks gelingt ein gerader und sicherer Schnitt garantiert.

Tipps und Tricks, um den Aufwand zu reduzieren

Lege das Reisig vom Heckenschnitt immer so ab, so dass Du am wenigsten Aufwand mit der anschließenden Verarbeitung hast, am besten auf einem Sammelplatz. Wenn Du zudem darauf achtest, dass die Spitze immer in eine Richtung zeigt, kannst Du es später besser zum Abtransport bündeln.

Hecken pflegen mit den richtigen Geräten

Zur optimalen Heckenpflege sind gute und an die Arbeit angepasste Geräte unentbehrlich. Mit Heckenscheren und Heckenschneider gelingt auch Dir das Trimmen von halbhohen Hecken oder das Formschneiden deiner hohen Hecken im Handumdrehen. Halbhohe Hecken schneidest Du am besten mit einer Heckenschere. Diese sind auch mit Benzinmotor erhältlich. Das gewährleistet viel Bewegungsfreiheit, ist aber relativ laut.

Elektrische Scheren sind leiser, benötigen aber eine Stromversorgung. Du solltest diese immer an ein Sicherheitskabel anschließen, damit es nicht versehentlich zu einem Stromunfall kommt. Für hohe Hecken außerhalb Deiner Reichweite gibt es Heckenschneider. Diese Geräte sind sehr schnell und komfortabel bei sehr breiten und hohen Hecken. Leitern oder Arbeitsbühnen benötigt man nicht, wenn man einen Heckenschneider nutzt. Sie sind meist abwinkelbar und für den individuellen Einsatz ideal. Bei dicken Ästen, wie beim Lorbeer beispielsweise, solltest du die Äste mit einer Astschere zurückschneiden.

Fazit:

Wer an seiner Hecke lange Freude haben möchte, sollte seine Hecke pflegen, und zwar regelmäßig. Das ist mit ein paar Tipps und Tricks und dem richtigen Werkzeug schnell erledigt und vermeidet Wildwuchs, was später zu einem wesentlich höheren Aufwand führen würde.

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