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Optimale Schutzkleidung: Feste Schuhe, Gehörschutz und Handschuhe

Mit der richtigen Schutzkleidung kannst Du die Folgen von Unfällen abmildern. Allerdings vergisst man bei heißem Wetter solchen Schutz zu tragen und gefährdet sich. Hier kannst Du Dich informieren, welche Schutzkleidung sinnvoll ist.

Sich vor Verletzungen schützen

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Die meisten Unfälle passieren im eigenen Haushalt, so heißt es. Stimmt, doch muss man in diese unerfreuliche Statistik leider auch den heimischen Garten mit einrechnen. Und tatsächlich reicht ein einziger unaufmerksamer Augenblick, um mit Kärcher, Motorsäge und Co. größeren Schaden anzurichten.

Profiqualität

Die Schutzbekleidung, die im gewerblichen Bereich zwingend vorgeschrieben ist, sollte dringend auch privat eingehalten werden. So beispielsweise verlangt § 4 III der Unfallverhütungsvorschrift „Forsten“ für Arbeiten mit einer Motorsäge eine „komplette persönliche Schutzausrüstung“ (PSA), die aus folgenden Teilen besteht: Ein nach DIN EN 397 zugelassener Schutzhelm, Gehör-, Gesichts- und Augenschutz, nach DIN EN 345/381 zugelassener Fußschutz, Handschutz, eine Schnittschutzhose und ferner Sicherheitsschuhe mit Schnittschutz. Ähnliche Anforderungen werden an Arbeiten mit Rasenmähern, Heckenscheren und Motorsensen gestellt.

Nun ist es verständlich, dass sich so mancher Hobbygärtner gerade in den Hochsommermonaten, in denen die Sonne heiß vom Himmel sengt, nicht in dicke Schutzkleidung hüllen möchte. Stattdessen wird in Badeschlappen, kurzer Hose und – wenn überhaupt – leichtem Hemd gewerkelt. Wenn auch nicht immer die gesamte PSA aufgefahren werden soll bzw. kann, sollte jedoch auch hier auf einige elementare Teile schützender Kleidung nicht verzichtet werden.

Gartenarbeit – ja, aber sicher

In erster Linie zu nennen sind hier wohl Handschuhe. Sie bieten Schutz vor Schnitt- und Stichverletzungen, schützen aber auch vor Schmutz, Krankheitserregern sowie giftigen Chemikalien. Gartenhandschuhe sind, je nach Einsatzgebiet und persönlichen Vorlieben, in verschiedenen Ausführungen erhältlich, ob aus Naturlatex oder Leder, ob genoppt für einen sicheren Griff oder aus Baumwolle mit gummierter Grifffläche.

Auch festes Schuhwerk ist für Arbeiten im Garten unverzichtbar.

Beim Umgraben und Rasenmähen können Füße, die im stabilen Schuhwerk stecken, nicht so schnell verletzt werden. Zudem sorgen Arbeitsschuhe für einen stabilen Stand, denn nach wie vor gilt die Regel: Nie in Flip Flops auf eine Leiter steigen!

Als Gartenschuhe eignen sich höher geschlossene Schuhe, in die keine Erde, Dünger oder dergleichen eindringen kann.

Bei nassem Wetter, zum Gießen oder Hacken bieten sich Gartenstiefel an. In den wärmeren Monaten können Sie auf Gartenhalbschuhe setzen. Gummierte Gartenclogs sind zwar modisch, garantieren aber letzten Endes keinen absolut sicheren Stand und schützen auch im Falle der Fälle den Fuß nicht optimal.

Auch sogenannte Gärtnerschuhe dienen nicht dem Schutz der Füße: Vielmehr verwendet man sie als Rasenlüfter, da sie an der Sohle mit Nadeln versehen sind, die sich bei jedem Schritt in den Boden bohren.

Zwar wird empfohlen, sie beim Rasenmähen zu tragen und somit Mähen und Lüften in einem Arbeitsgang zu erledigen, doch sollte der Rasenmäher ausrutschen, kann so ein Gärtnerschuh den scharfen Klingen nichts entgegensetzen.

Sonnenschutz

Auch wenn es auf den ersten Blick zu heiß dafür scheint – vergiss die passende Kopfbedeckung nicht! Gerade bei Temperaturen über dreißig Grad im Schatten ist beim Ernten von Erdbeeren und Co sonst schnell ein Sonnenbrand oder gar Sonnenstich vorprogrammiert.

Es gibt Sonnenschutzmützen aus superleichter Baumwolle in hellen Farben, die idealerweise auch über einen zusätzlichen Nackenschutz verfügen – spare nicht daran, denn der Nacken gehört zu den sogenannten „Sonnenterrassen“ und verbrennt bevorzugt. Und jeder, der schon einmal einen heftigen Sonnenbrand im Nacken hatte, weiß, wie das schmerzen kann ....

Zusätzlich sollten Sie in Gesicht und Nacken etwas Sonnenschutzcreme auftragen, um auch die Strahlen, die durch das Gewebe dringen, abzuhalten.

Das kann ins Auge gehen

Wenn mehr ansteht, als Erdbeeren zu ernten oder Unkraut zu zupfen, sollten Sie auch auf eine Schutzbrille nicht verzichten. Gerade bei Arbeiten wie Baum- oder Heckenschnitt als auch bei allen Sägearbeiten wäre es nachlässig, keine Schutzbrille zu tragen. Diese schützt die empfindlichen Augen vor Staub und herumfliegenden Spänen, aber auch vor zurückschlagenden Zweigen und Ästen.

Schutz der Kleidung

Eine Gartenschürze schützt nicht nur Ihre Kleidung vor Schmutz und eventuellen Schnitten bzw. Rissen, sondern verfügt auch noch über mehrere praktische Taschen, in denen Sie all jene Utensilien aufbewahren können, die Sie rasch zur Hand haben möchten. Auch spezielle Gartenhosen, gefertigt aus robusten Materialien, bieten sich für bestimmte Arbeiten an.

Besonders gut geschützt sind Sie mit einer Latzhose. In den kälteren Monaten hingegen bietet sich als Rundum-Schutz gegen leichte Gefahren, zu denen auch die Gartenarbeit zählt, ein Arbeitsoverall an. Für sehr staubige Arbeiten wie beispielweise das Absägen von Baumästen ist auch ein spezieller Einweg-Overall geeignet. Dieser wird einfach über die Alltagskleidung gezogen und nach getaner Arbeit entsorgt – praktischer geht es kaum.

Fazit:

Wer sich nicht schützt, spielt mit seinem Leben. Das gilt nicht nur bei der Liebe, sondern auch im Garten.

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