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Pflegeprogramm für den Gartenboden

Die Basis für einen prächtigen Garten ist ein guter Boden. Aber Bodenpflege ist nicht gleich Bodenpflege - je nach Bodenbeschaffenheit und Jahreszeit hat der Gartenboden unterschiedliche Bedürfnisse. Wir geben einige Tipps, die Euch dabei helfen können, die Qualität Eures Bodens zu erhalten und zu verbessern.

Den Gartenboden fit halten

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Der Boden im Frühjahr

Der Frühling ist gut dazu geeignet, Bodenproben zu nehmen um pH-Wert und Nährstoffgehalt zu bestimmen; anhand der Ergebnisse kannst Du die Bodenqualität dann durch gezielte Maßnahmen verbessern - wie beispielsweise durch mineralische oder organische Düngemittel.

Gärtner raten hier allerdings davon ab, mit viel Arbeitsaufwand Gartenböden an die Bedürfnisse bestimmter Pflanzen anzupassen - falls Du eine Wahl hast, ist es sinnvoller, der Bodenstruktur entsprechend zu pflanzen: So sind beispielsweise leicht saure Böden (mit niedrigem pH-Wert und geringem Kalkanteil) zwar anfälliger für Moosbewuchs, Rhododendren wachsen darauf aber besonders üppig.

Die Qualität nicht bepflanzter, verdichteter Böden kannst Du erhöhen, indem Du beispielsweise Gründüngerpflanzen aussähst: Gründüngerpflanzen sind schnellwachsende Pflanzen, die gleich mehrere Aufgaben erfüllen: Ihre Wurzeln tragen dazu bei, den Boden zu lockern - die Wurzeln von Sonnenblumen (auch eine Gründüngerpflanze) beispielsweise dringen in sehr tiefe Bodenschichten ein. Durch die Ausbreitung der Pflanzen wird außerdem das Wachstum von Unkraut gehemmt und der Boden ist geschützt vor Sonne, Wind und Regen.

Pflege im Sommer

Über die Sommermonate kannst Du brach liegenden Gartenboden - wie zwischen Bäumen oder Pflanzen - durch Mulchen schützen; als Mulchen bezeichnet man das Bedecken des Bodens mit nicht verrottetem organischem Material wie Rinde, Grasschnitt oder Laub: Ähnlich wie durch Gründüngerpflanzen wird der Boden so vor Austrocknung bewahrt, starker Regen wäscht ihn weniger stark aus und er ist vor Wind geschützt. Gleichzeitig dient der sich zersetzende Mulch in Form von Humus als wertvoller organischer Dünger; eine reine Schutzfunktion kann Mulch in Form von Kies oder Schotter übernehmen.

Bepflanzten Beete kannst Du pflegen, indem Du die Erde, die die Pflanzen umgibt, in regelmäßigen Abständen auflockerst und größere Erdstücke zerkleinerst; im Anschluss lässt sich der Erde ein wenig Bodenverbesserungsmittel wie Humus oder gut getrockneter Mist als Nährstofflieferant beigeben und vorsichtig unterheben.

Der Herbst

Abgeerntete Beete und brach liegende Gartenflächen können jetzt gelockert und bei Bedarf umgegraben werden - ein Umgraben ist in der Regel aber nur bei besonders verdichteten Böden notwendig. Für größere Fläche kannst Du dazu eine Motorhacke verwenden - ein Gerät, das motorbetrieben das Hacken und Pflügen übernimmt; Hersteller bewerben die Motorhacke deshalb als Alleskönner. Anschließend ist es auch jetzt wichtig, den Boden mit Mulch abzudecken oder zum Schutz Gründünger zu pflanzen.

Winterpflege

Selbst im Winter freut sich Dein Garten über ein wenig Pflege; beispielsweise macht es Sinn, den Gartenboden mit Planen vor Frost zu schützen. Falls Du Winterblüher wie beispielsweise die Winter- oder Schneeheide oder die Christrose im Garten hast ist es günstig, noch nicht gefrorene, trockene Erde um die Pflanzen herum weiterhin regelmäßig auflockern.

Pflege von Problemböden

Sogenannte schlechte Böden für das Wachstum von Pflanzen oder Rasen sind beispielsweise verdichtete Lehm- oder Tonböden; ihren Nährstoffwert erhöhen könnt Ihr unter anderem durch schrittweises Untermischen von Sand oder Kompost. Zu schlechten Böden zählt man außerdem überdüngte Böden oder solche, die arm an Bodenleben sind - viel Bodenleben hat beispielsweise Humus. Nicht zu raten ist es, an noch nassen Böden zu arbeiten - aufgrund der Durchtränkung mit Wasser werden Mittel zur Bodenverbesserung nur schlecht aufgenommen.

Fazit:

Über das ganze Jahr hinweg gibt es viele Pflegemöglichkeiten für Deinen Gartenboden – sei es das Zuführen von Nährstoffen oder der Schutz vor Umwelteinflüssen. Wenn Du einige der Tipps beherzigst, kannst Du Dich stets an einer üppigen Vegetation erfreuen!

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