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Was bei Sicherheitszäunen zu beachten ist

Häufig haben Zäune in erster Linie eine dekorative Aufgabe und dienen nur nachrangig der Sicherheit. In vielen Fällen soll ein Zaun gleich ein ganzes Haus, beziehungsweise ein ganzes Grundstück vor unerwünschten Eindringlingen und Diebstahl absichern. Wir zeigen, was Sicherheitszäune tatsächlich „sicher“ macht.

Der Sicherheitszaun - Welcher Zaun bietet eine hohe Sicherheit?

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Wichtige Anforderungen

Sicherheitszäune, die ein Grundstück effektiv schützen sollen, müssen einige Anforderungen erfüllen, um einen solchen Schutz zu garantieren. Zunächst empfiehlt es sich, den Sicherheitszaun mindestens 2,50 Meter hoch zu gestalten. Des Weiteren ist bei der Errichtung eines effektiv wirkenden Sicherheitszauns darauf zu achten, dass dieser prinzipiell ohne Hilfsmittel weder überkletterbar noch unterkriechbar ist. Zu diesem Zweck sollte darauf geachtet werden, spitzwinklige beziehungsweise rechtwinklige Zauninnenecken zu vermeiden, da diese ansonsten leicht als Übersteighilfen für potenzielle Eindringlinge dienen könnten. Übersteigsicherungen wie der im folgenden genannte Stacheldraht sollten möglichst flexibel ausgerichtet und im Idealfall auch um 45 Grad in die potenzielle Angriffsrichtung geneigt sein.

Stacheldraht: effektiv und günstig

Die kostengünstigste Lösung zur Sicherung eines Grundstücks liegt sicherlich in einer Aufrüstung des Zauns mit Stacheldraht. Ein solcher Übersteigschutz verleiht jedem Zaun zusätzliche Sicherheit. Der Stacheldraht wird zumeist in einer oder mehreren Reihen über dem Zaun angebracht, sodass ein Übersteigen des Zauns erschwert wird. Vielfach wird bei der Konzeption von Sicherheitszäunen mittlerweile auf den sogenannten Natodraht zurückgegriffen, der eine moderne Version des Stacheldrahts darstellt und sich mit gewöhnlichem Werkzeug nicht durchtrennen lässt. Mit einem durch Natodraht verstärkten Zaun ist das Grundstück bestens vor dem unerlaubten Eindringen unbefugter Personen geschützt. Der Natodraht zeichnet sich durch extrem scharfe Widerhaken und einen geringen Abstand der Klingen zueinander aus, wodurch dieser eine effektive Absicherung eines Grundstücks garantiert.

Das geeignete Material

Die Funktion eines Zaunes hängt stets eng mit dem jeweils verwendeten Material zusammen. Dabei finden bei Sicherheitszäunen in erster Linie äußerst robuste Materialien eine Verwendung. Natürlich wird auch die Bauart des Zaunes von dessen Funktion geprägt. Häufig werden bei der Errichtung Gittermatten verwendet. Dabei kann der Überstand des Metallzauns zusätzlich angespitzt werden, sodass ein noch besserer Schutz gegen ein Übersteigen gewährleistet ist. Eine andere Variante besteht im Abkanten der Gittermatten an deren oberen Enden. Auf die abgekantete Zaunkrone kann dann je nach Bedarf auch noch Stacheldraht beziehungsweise Natodraht aufgelegt werden, um die Sicherheit nochmals zu erhöhen.

Gitterstabmatten zeichnen sich vor allem durch ihre sehr hohe Stabilität aus. Diese sind in verschiedenen Stärken erhältlich, bei der Errichtung eines stabilen Sicherheitszauns sollte allerdings möglichst auf eine starke Ausführung zurückgegriffen werden.  Am weitesten verbreitet sind sicherlich Doppelstab-Gittermatten. Allerdings gibt es auch weitere Alternativen, die noch stabiler als solche Doppelstab-Gittermatten sind, und nur unwesentlich höhere Kosten verursachen.

Eine dieser Alternativen sind dabei Flachstab-Gittermatten, bei denen ein starkes Flacheisen als Querverstrebung dient. Ein solches Flacheisen ist mit gewöhnlichem Werkzeug praktisch nicht zu durchtrennen, zudem ist die Querverstrebung auf der Innenseite des Zauns angebracht und bietet somit keine Angriffsfläche für einen Übersteigeversuch. Flachstab-Gittermatten sind nur unwesentlich teurer als Doppelstab-Gittermatten, bieten allerdings durch ihre höhere Widerstandsfähigkeit eine größere Sicherheit.

Detektionssysteme

Zusätzlich zu diesen mechanischen Anforderungen an Sicherheitszäune kann ein solcher Zaun auch mit einem Detektionssystem ausgestattet werden. Dabei ist es optimal für ein Detektionssystem, wenn ein Sicherheitszaun als Hindernis geschaffen wird, welcher sich nicht verformungsfrei, beziehungsweise zerstörungsfrei überwinden lässt. Diese beiden Merkmale, also entweder Verformung oder aber Zerstörung, können von Detektionssystemen unabhängig von eventuellen Umwelteinflüssen sehr gut erfasst werden. Im privaten Bereich werden häufig Mikrofonsysteme eingesetzt, die sensibel auf Körperschall reagieren. Diese Systeme lassen sich relativ leicht und weitgehend unsichtbar anbringen.

Die Errichtung einer stabilen Zaunanlage sowie das damit verbundene Verzögern des Eindringens machen vor allem Sinn, wenn die gewonnene Zeit zur Intervention genutzt wird. Einbruchmeldesysteme an einem Gebäude reagieren erst, wenn der Eindringling den Zaun bereits überquert und das Objekt erreicht hat. Aus diesem Grund wird bei Grundstücken mit einem erhöhten Sicherheitsbedarf bereits auf eine Detektion an der Grundstücksgrenze zurückgegriffen.

Fazit:

Wer sein Grundstück günstig und trotzdem wirkungsvoll sichern will, ist mit Stachel- oder Natodraht gut versorgt. Wer mehr Wert auf die Ästhetik des Systems und eine professionellere Sicherung legt, sollte sich einen Zaun aus Doppelstab- oder Flachstab-Gittermatten anschaffen. Dieser kann zusätzlich dann auch noch mit Detektoren ausgestattet werden.

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