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Wetterstationen: Ein Überblick

Bodenfrost, Regen oder Sonnenschein stellen wichtige Informationen für jeden Gartenfreund dar. Wer sich nicht nur auf den Wetterbericht in den Medien verlassen will, für den ist eine eigene Wetterstation genau das Richtige. Aber was ist eigentlich eine Wetterstation und was bringt sie Gartenfreunde für Vorteile?

Der eigene Wetterbericht

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Die eigene Wettervorhersage machen

Mit einer eigenen Wetterstation hast Du die Möglichkeit, verschiedene Wetterfaktoren selbst zu ermitteln und daraus Deine eigene lokale Wettervorhersage zu machen. So kannst Du Deinen Garten ausreichend auf alle kommenden Wetterlagen vorbereiten.

Wetterstationen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und für jeden Geldbeutel. Die Einfachsten verfügen lediglich über ein Thermometer und über eine Wetterfahne. Diese meist als einfache Erdspieße ausgeführten Modelle erfreuen sich bei Gartenfreunden großer Beliebtheit, da sie sich wunderbar begrünen lassen.

Um eine Wettervorhersage machen zu können, sollte eine Wetterstation aber auch mit weiteren Instrumenten ausgerüstet sein. Neben der Windrichtung ist auch die Windgeschwindigkeit von Interesse, denn vor einem Unwetter frischt der Wind häufig auf.

Auch ein Barometer, das den Luftdruck anzeigt, ist wichtig. Hoher Luftdruck bedeutet schönes Wetter und bei fallendem Luftdruck verschlechtert es sich. Entsprechende Symbole sind meist schon auf dem Barometer angebracht.

Ein zusätzliches Hygrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit, sowie ein Niederschlagsmesser stellen außerdem wertvolle Ergänzungen einer Wetterstation dar.

Analoge Wetterstationen

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei Wetterstationen ist ihre Funktionsweise - sie können entweder anlag oder digital arbeiten. Bei analogen Wetterstationen musst Du Deine Messwerte selbst direkt an den entsprechenden Instrumenten ablesen.

Aus den Daten kannst Du Dir dann Dein eigenes Wetterprofil erstellen und mit etwas Übung aus den Messwerten von einigen Tagen einen Trend für eine eigene Wettervorhersage zusammenstellen. Allerdings ist dafür einiges an Vorwissen nötig.

Beim Anbringen der Instrumente muss ebenfalls einiges beachtet werden: So sollten die Instrumente möglichst auf einer freien Fläche angebracht werden, damit die Messwerte nicht durch Schatten oder andere Faktoren beeinflusst werden.

Wer keine Lust hat, bei Wind, Regen oder Sturm regelmäßig zu einer bestimmten Zeit draußen herumzulaufen, um die Messwerte abzulesen, der sollte sich lieber zum Kauf einer digitale Wetterstation entschließen.

Digitale Wetterstationen

Sowohl für den Innen- wie den Außenbereich einsetzbar, liefern digitale Wetterstationen alle Messwerte auf einen Blick. Dafür sorgen entsprechende Sensoren, die über ein Kabel oder bei digitalen Funkwetterstationen per Funk die Messwerte an die Wetterstation übertragen.

Die Reichweite liegt bei einigen Metern für verkabelte Sensoren und bei bis zu 300 Metern für Funksensoren, deren Reichweite durch Gebäude allerdings gedämpft wird. An der Wetterstation selbst können je nach Modell die einzelnen Messwerte oder bereits fertige Wettervorhersagen abgelesen werden.

Spezielle Satelliten gestützte Funkwetterstationen bieten durch den Einsatz der WETTER-direkt-Technologie zusätzlich die Möglichkeit, die von professionellen Meteorologen erstellten Wettervorhersagen per Satellit über ein spezielles Funknetz zu erhalten. Damit sind Vorhersagen für mehrere Tage möglich.

Angezeigte Tiefsttemperaturwerte liefern außerdem wichtige Hinweise bezüglich der Bodenfrostgefahr, was für viele Gartenfreunde sehr wichtig sind, da empfindliche Pflanzen rechtzeitig abgedeckt werden müssen.

Zusätzliche Features

Neben den klassischen Ausführungen gibt es auch Wetterstationen, die die Mondphasen anzeigen, um die optimale Pflanzzeit zu bestimmen. Auch Pflanzenmonitore zur Überwachung der Bodenfeuchte sind erhältlich.

Dabei messen spezielle Sensoren die Feuchtigkeit der Erde und warnen durch ein Signal vor dem Austrocknen der Pflanzen. Hinsichtlich der Formen und Farben sind bei den Wetterstationen kaum Grenzen gesetzt.

Besonders die analogen Geräte überraschen durch besonders ausgefallene Formen, die manchmal eher an Schiffsinstrumente oder Gartenskulpturen erinnern.

Fazit:

Für alle, die nur wissen möchten, wie das Wetter wird, bietet sich eine einfache digitale Wetterstation mit Thermometer, Barometer und eventuell Windrichtungsmesser an. Wer sich gerne etwas näher mit dem Wetter und seinen Faktoren beschäftigen möchte, für den sind die komplexeren digitalen oder auch analogen Geräte sinnvoll.

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