Pflanzen und Blumen

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Vorsicht Giftpflanzen

Schnell ist es passiert, schon hat ein Kind eine giftige Beere verschluckt. Viele Früchte sehen auch zu verlockend aus. Welche Gefahren im Garten lauern, zeigt dieser Bericht

Achtung Gift

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Giftpflanzen sehen zwar schön aus und werden häufig als Zierpflanzen in Gärten angebaut, sind aber brandgefährlich. Das Gift verschiedener Pflanzen ist teilweise leicht, teils aber auch so stark, dass es tödlich wirkt.


Vor allem Kindern sollte man frühzeitig beibringen, Giftpflanzen zu erkennen, damit sie sich nicht der Gefahr aussetzen, diese zu verzehren. Oft fällt es auch Erwachsenen nicht leicht, giftige Gewächse zu erkennen - doch es gibt Möglichkeiten, sich vor ihnen zu schützen.

Giftpflanzen und Kinder

Kinder sind dafür bekannt, alles in den Mund zu stecken oder zumindest anzufassen, wenn es sie interessiert. Bunte, leuchtende Farben, wie sie vielen gefährlichen Gewächsen zu eigen sind, üben eine besondere Faszination aus. Deswegen sollte man den Garten von solchen Arten befreien, bevor man ihn den Kindern zugänglich macht - denn oft hilft es nicht, sie lediglich darauf hinzuweisen, welche Gewächse sie nicht anfassen sollen.



Giftige Pflanze im Garten

Eibe: giftige Beeren


Besonders gefährlich sind alle Giftpflanzen, die leuchtende Früchte bilden. Eiben oder Tollkirschen bilden schön anzusehende Beeren, die aber tödlich wirken. Das trifft auch auf viele andere Zierpflanzen zu. Auch auf Pilze sollte man achten: Hat sich beispielsweise ein farbenfroher Fliegenpilz oder ein Knollenblätterpilz in den heimischen Garten eingenistet, sollte er schnellstmöglich entfernt werden, bevor er in unwissende Hände gerät.


Giftpilze und tödliche Pflanzen entlarven

Noch heute begeben sich viele Menschen in den Wald, um frische Pilze fürs Essen selbst zu ernten. Ob das trotz Schadstoffbelastung eine gute Idee ist, sei dahingestellt - wichtig ist in jedem Fall, giftige Pilzarten zuverlässig selbst als solche ausmachen zu können. Dasselbe gilt auch für Früchte und Beeren, denn die meisten Arten haben einen giftigen Zwilling, der ihnen sehr ähnlich sieht.


Bei Pilzen gilt eine einfache Regel: Hat er Lamellen, lässt man lieber die Finger von ihm und sucht nach Sorten, die stattdessen blass gelbes oder weißliches Schwammgewebe unter dem Hut tragen. Dabei handelt es sich meist um Steinpilze. Den Test kann man machen, indem man das schwammige Gewebe berührt: Es sollte danach leicht blau anlaufen. Auch unter den Pilzen gibt es gefährliche Sorten, die eine große Ähnlichkeit zu essbaren Pilzen aufweisen. Deswegen sollte man sich niemals ohne einen guten Pilzführer in den Wald begeben.


Dasselbe gilt für die Suche nach Brombeeren, Johannisbeeren oder anderen typischen Waldbeeren. Man mag sich noch so sicher sein, dass es sich tatsächlich um die gesuchten Beeren handelt - trotzdem empfiehlt sich der Blick in den Pflanzenführer. Anhand der Blätter, der Struktur des Gewächses oder anderen Merkmalen erkennt man häufig im Nachhinein, dass man doch eine andere Pflanze ausfindig gemacht hat.

Allergische Reaktionen auf verschiedene Gewächse


Manche Gewächse sind nur für einen bestimmten Personenkreis gefährlich, und zwar für Allergiker. Meist sind es ihre Pollen, die vom menschlichen Körper als fremd erkannt und unter heftigen Symptomen bekämpft werden. Allergisch reagieren kann der Mensch auf eine Reihe von unterschiedlichen Pflanzenarten - diesen sollte er möglichst aus dem Weg gehen, um symptomfrei zu bleiben.


Zur Gruppe dieser Gewächse gehören beispielsweise die Traubenkräuter, die auch als Ambrosien bekannt sind. Sie lösen starke allergische Reaktionen aus, verbreiten sich gleichzeitig stark und wildern leicht aus. Bei einer Allergie auf Traubenkräuter sollte man deswegen frühzeitig für die Beseitigung des Krauts aus dem eigenen Garten sorgen.


Auch die Graue Palmlilie (Yucca aloifolia), die Birkenfeige (Ficus benjamina) sowie andere Pflanzenarten können allergische Reaktionen im Menschen hervorrufen. Sobald sie erkannt werden, muss das verantwortliche Gewächs sofort entfernt werden. Andernfalls verbessern sich die Symptome der Allergie nicht und es kann zur Verschlechterung des Allgemeinzustandes kommen. Stattdessen sollte man lieber auf andere Gewächse ausweichen, die ähnlich aussehen, aber nicht die gleiche Wirkung haben.


Fazit:

Im Garten, Park und Wald drohen Gefahren. Man sollte nie Früchte verzehren, die man nicht kennt und von denen man nicht weiß, ob sie nicht möglicherweise giftig sind.

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