Grüne Woche 2011

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Der Frühling startete in Berlin

Die Grüne Woche 2011 hat auch uns in ihren Bann gezogen. Und da die Messe praktisch um die Ecke war, war das Gartenwelt.de-Team natürlich vor Ort. Im Folgenden möchten wir Dir einen kurzen Einblick über die Messe geben!

Gartenwelt.de auf der Grünen Woche 2011

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Allgemein

Die 76. Grüne Woche läutet für die Gartenfreunde jedes Jahr den Frühling ein. Dieser herrliche Duft von Blumen, Gewürzen und leckeren Speisen hat uns dieses Jahr besonders zugesagt. 1632 Aussteller aus 57 Ländern versuchten dieses Jahr von der Gartenwelt und ihren kulinarischen Genüssen zu begeistern. Die größte Verbrauchermesse für Ernährung, Gartenbau und Landwirtschaft lockte dieses Jahr vom 21. bis 30. Januar 2011 mit unzähligen Attraktionen. Egal ob groß oder klein – für jeden Geschmack war etwas dabei. Du konntest aus 11 verschiedenen Tourenvorschlägen wählen, oder ganz individuell auf Entdeckungsreise gehen. Mit zahlreichen musikalischen und kulturellen Höhepunkten, lockte nicht nur das Partnerland Polen die Gäste, um viele kulinarische Spezialitäten zu probieren.

Highlight: Blumenhalle 9

Ein besonderer Besuchermagnet war dieses Jahr wieder die Blumenhalle 9b. Dieses Jahr wurden die unterschiedlichsten Blüten- und Blattpflanzen zu einer Blumensymphonie komponiert. Fotos kannst Du hier einsehen: Grüne Woche 2011 – Impressionen.
Klassik und Garten verbindet, das wussten schon Beethoven, Mozart und Robert Schuhmann. Dieses Jahr konnten wir Blumenkompositionen der besonderen Art sehen und hören. Mit anregenden Hintergrundklängen eines klassischen Geigers flanierten wir entlang des Blumenmeeres. Die Blumenhalle wurde zum Konzertsaal. Geigen, Klavier und Querflöten reihten sich harmonisch zwischen kunstvollen Blumengestecken ein. Musiker gaben den prunkvollen Blumenarrangements eine besondere Note. Die Blumenpauke läutete den Frühling ein. 30.000 Frühlings- und Blütenpflanzen wie Amaryllis, Krokusse, Lilien, Narzissen, Primeln, Rosen, Tulpen und diverse Duftkräuter wurden aufeinander abgestimmt wie in einer wohlklingenden Melodie arrangiert. Der zauberhafte Duft und Anblick der Blumen durchzog den großen blumigen Konzertsaal. Ein blühender Notenschlüssel zeigte den Weg zur großen Blütenkomposition. Der zentral gelegene Springbrunnen aus zartlilafarbenen Callas lud zum Verweilen ein. Tausende Orchideen und andere Blühpflanzen streichelten die Sinne. Das Paradies der Gartenkunst, wenn die aufeinander abgestimmten musikalischen Eindrücke der Blumenphilharmonie zum Träumen einluden.
Gleich nebenan, in Halle 9c, gaben Berliner und Bremer Kleingärtner sachkundige Ratschläge und praktische Tipps zu allen Pflanzenfragen. Als technikinteressierte Gartenfreunde konnten wir uns über die neuesten Trends der computergesteuerten Beetplanung informieren. Dieses Jahr stand diese Halle unter dem Motto „Kleingärten – grünes Stadtwunder“. Im behaglichen, seitlich angrenzenden Café konnte der Blick über das Blumenmeer geschwelgt werden oder interessanten Fachvorträgen gelauscht werden.

Weitere Hallen

Eine Halle weiter präsentierte sich die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz und lud zur größten Blumenschau Deutschlands ein.
Ebenfalls ein Muss auf unserer Liste war die niederländische Halle 18. Die Windmühle mit klassisch dekorierten Tulpen lud zum Verweilen ein. Dieses Jahr übertraf sich das Farbenspiel der verschiedenen leuchtenden, duftenden Blütenpflanze. Man wusste gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte… Vielfältige Blumen- und Pflanzenarrangements machten diese Halle zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Eine besondere Attraktion war dieses Jahr Wargol, der 1.420 Kilogramm schwere Fleckviehbulle aus der Tierhalle 25. Viele alte vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen wie das Limpurger Rind, konnten dieses Jahr dort hautnah erlebet werden. Sehr possierliche Ziegen, Schafe, und zweifarbige Ferkel begeisterten die Besucher in dieser Halle. Die Bundeshengstschau der Sportponys (21.-23.1.) sowie Rasseschau der Fleischrinder (28.-29.1.) und eine Parade von temperamentvollen Pferdegespannen am 30.1. faszinierten nicht nur die Kinder.
Während einer Schlemmertour durch die vielen Länderhallen und Sonderschauen konnte man auch den teuersten Fisch der Grünen Woche betrachten. In Halle 14.1 am Stand des Fisch-Informationszentrums (FIZ) lag der teuerste Fisch auf der Grünen Woche im Eisbad. Tausend Euro zahlen Feinschmecker für diesen Goldlachs aus dem Pazifik. Bei einem Spaziergang durch die Hallen konnte ein Auge auf vielen Spitzenköchen und in deren Töpfe gemacht werden und beim Schaukochen neue Anregungen für die Gartenküche geholt werden.
Die BioMarkt in Halle 6.2a lockte mit gesunden, hochwertigen und sehr schmackhaften Lebensmitteln. Eine umwerfende Präsentation der Vielfalt und Qualität der biologischen Lebensmittel.
Kulinarisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zu dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2, auf dem die Landwirtschaft nahegebracht wurde. Beim Probemelken konnten wir uns auch mal selbst ausprobieren!
Für jeden Tierfreund gab es dieses Jahr wieder viel in der Halle 1.2a zu entdecken. Viele Aquarien setzten dort zahlreiche, leuchtende Akzente. Eine Rassekatzenschau, Hundevorführungen und viele Käfige und Terrarien mit Echsen, Insekten, Nagern, Schildkröten Schlangen, Spinnen und Vögeln erfreuten die Herzen der Tierliebhaber.
Pflanzen- und Samenhändler sorgten auch dieses Jahr wieder dafür, die Besucher mit unterschiedlichen Raritäten zu beglücken. So konnten florale Meisterwerke nach Hause geholt und eigene Kunstwerke im Garten gestaltet werden.

Warst Du auch auf der Grünen Woche 2011? Lade Deine Fotos auf unserem Gartenwelt.de-Profil bei Facebook hoch und berichte uns, was Du Tolles auf der Grüne Woche erlebt hast.

Fazit:

Grüne Woche 2012: Wir kommen wieder!

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