Pflanzen und Blumen

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Rosen - die Königinnen des Gartens

Rosen wollen gehegt und gepflegt werden. Wurden sie richtig gedüngt und ausreichend mit Mulch versorgt, belohnen Sie den Gärtner mit wunderschönen Blüten und edlem Wuchs

Königin der Blumen

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Eine der wohl schönsten und beliebtesten Gartenpflanzen ist die Rose, die Königin der Blumen. Seit Urzeiten begleitet und erfreut sie den Menschen und ist wie keine andere Blume eng verwoben mit seinen Mythen und Legenden.

Richtiger Einkauf

Um sich lange Zeit an erstklassigen Rosen erfreuen zu können, ist es wichtig, die richtigen Pflanzen beim Kauf auszuwählen. Dies erfordert Zeit und Sorgfalt.

In Containern gewachsene Rosen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ihr Vorteil ist, dass sie zu beinahe jederzeit gepflanzt werden können und die Wurzeln dabei kaum gestört werden. Wichtig ist nur, dass Du dich darauf verlassen kannst, dass die Pflanzen auch wirklich im Container gezogen sind. Die Wurzeln müssen gut entwickelt sein. Wenn Du den Topf ein bisschen anhebst, siehst Du schon, ob sie sich durch den Topfboden drücken, ein Zeichen dafür, dass sie gut eingewachsen sind. Wenn Sie auf der Erdoberfläche Moos oder grünen Belag feststellen, ist dies ebenfalls ein Hinweis darauf, dass die Pflanzen nicht erst kürzlich in den Container gesteckt wurden.

Am sichersten ist es, die Rosen bei einem renommierten Händler einzukaufen. Ein guter Rosenstock sollte mindestens zwei feste, frische, unverletzte und wenigstens bleistiftdicke Zweige haben. Besser noch sind drei oder vier Zweige, die aber nicht grau oder bräunlich gefleckt sein dürfen- ein Zeichen für eine Krankheit. Qualitativ gute Rosen bekommen in Deutschland die spezielle Bezeichnung "ADR-Rose". Diese Art bietet eine maximale Qualitätsgarantie.

Die Rosengruppen

Die Rosen werden, da es sich meist um Kreuzungen handelt, je nach ihren Ausgangsformen, in verschiedene Gruppen unterteilt. Teehybriden, oder auch Edelrosen genannt, sind wegen der Größe und Schönheit und des Duftes ihrer Blüte die beliebtesten Rosen überhaupt.

Teerosen

Die meisten Teerosensorten können in unserem Klima nur im Gewächshaus überleben. Sie brauchen darin jedoch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ebenso wichtig ist das Lüften des Gewächshauses. Allerdings gibt es bei den Teehybriden zahlreiche Sorten, so dass man viele findet, die man ins Blumenbeet pflanzen kann. Bekannte Arten sind beispielsweise "Prima Ballerina", "Virgo", "Carina", "Duftwolke", "Erotica" und "Peace". Teehybriden sind langlebig - auf jeden Fall kann man mit 20 Jahren Lebensdauer rechnen. Sie blühen 5 bis 6 Monate im Jahr und kommen mit der kürzesten Ruhepause aus.

Zwergrosen

Zwergrosen, oder auch Zwergbengalrosen genannt, sehen am Rande eines Rosenbeetes sehr hübsch aus und gedeihen dort sehr gut. Viele bleiben in einem wilden Winter grün und blühen bereits vor den Teehybriden.

Floribundarosen

Floribundarosen sind üppiger und treiben innerhalb einer Saison stärker aus, als die meisten Edelrosen. Die Floribundarose ist ziemlich winterfest, was ein wesentlicher Vorteil im Beet ist. Sie blühen auch beständiger und machen, wenn überhaupt, noch kürzere Pausen zwischen den Blütezeiten.

Schnitt

Wie alle anderen Rosenarten wird sie im Herbst auf etwa 90 Zentimeter zurückgeschnitten. Dadurch verhindert man, dass sie zu lang aufschießt und die Blüten nur noch am oberen Ende sitzen. Außerdem wird die Pflanze so gegen die Einwirkung des Winters widerstandsfähiger gemacht.

Kletterrosen

Kletterrosen blühen meist nur im Juli oder August, sie haben keine Nachblüte. In einem Steingarten, als Beeteinfassung oder in überhöhten Trogbeeten sehen besonders Zwergrosen ausgezeichnet aus. Sie sind weniger anfällig als andere Rosensorten. Die ersten Blüten können sich schon im Spätfrühling öffnen. Sie blühen in kurzen Abständen mehrmals und sind in einem milden Winter immergrün.

Rosenpflege im Winter

Die richtige Pflege ist für gesundes Gedeihen der Rosen von außerordentlicher Bedeutung. Im Winter gibt es fast keine Arbeit mit den Rosenstöcken. Die einzige Aufgabe besteht darin, die schlafenden Rosen wenigstens einmal, besser aber zwei- oder dreimal mit Bordeauxbrühe zu besprühen, um überwinternde Krankheitskeime abzutöten. Diese Behandlung ist günstig für die Gesundheit der Pflanzen im nächsten Jahr.

Dünger und Schnitt im Frühjahr

Rosen zurückschneiden

Rosenschnitt im Frühjahr

Nach dem Frühjahrsschnitt wird ein Spezialdünger um jeden Rosenstock verteilt und locker eingehackt. Wenn es nicht regnet, muss danach gründlich gewässert werden.

Mulchen

Im April, wenn die Erde schon etwas wärmer wird, ist die beste Zeit, die Rosen zu mulchen. Es gibt drei gute Gründe, jährlich zu mulchen: Einmal wird dadurch Unkraut am Wachsen gehindert, zum anderen wirkt die Mulchschicht düngend, wenn sie zerfällt, und schließlich hält sie die Feuchtigkeit in der Erde. Stallmist zum Beispiel ist ideal für Rosen, weil er genau die Nährstoffe besitzt, die die Pflanzen brauchen, und außerdem humusbildend wirkt. Dieselbe Wirkung zeigen auch Gartenkompost und Torf. Ende Mai ist es Zeit für die zweite Düngergabe.

Pflanzen

Wenn Du neue Rosenstöcke pflanzen möchtest, ist der Monat November für die Bepflanzung am günstigsten. Die Erde ist dann noch warm genug, um den Wurzeln das Eingewöhnen zu erleichtern.

Fazit:

Es existieren zahlreiche Rosensorten, für jeden Geschmack ist bestimmt die passende dabei. Gut gepflegt erfreuen Sie ihre Besitzer oft jahrelang und schmücken jeden Garten.

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