Pflanzen und Blumen

  Kommentare (0)

Schneeheide pflanzen

Die Schneeheide verschönert den Garten auch im Winter mit ihren weißen, rosafarbenen oder dunkelroten Blüten

Schneeheide im Garten pflanzen

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Was man beim Schneeheidepflanzen beachten sollte

Schneeheide stammt aus den Alpen, ist aber beispielsweise auch in der Hohen Tatra zu finden und gedeiht gerne im Umfeld von Kieferwäldern, von Flussauen oder Felsen: Die Rede ist von der Schneeheide beziehungsweise Winterheide, wie sie auch häufig genannt wird. Hierzulande ist die Schneeheide als Pflanze für den Garten und in Balkonkästen in der kalten Jahreszeit äußerst beliebt: Mit ihren weißen, rosafarbenen oder dunkelroten Blüten trotzt sie der Kälte ab November bis hinein ins späte Frühjahr.

Wer eine Schneeheide pflanzen will, der sollte darauf achten, dass die Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse immer großflächig gesetzt werden sollten. Pro Quadratmeter sind acht Stück ideal, hört man auf die Erfahrung von (Hobby-)Gärtnern. Die Schneeheide gilt als anspruchslose Pflanze, die für alle Gartenböden geeignet ist. Will man ihnen etwas Gutes tun, pflanzt man die Stöcke in Rhododendron-Erde. Was Plätze anbelangt, sind sonnige Standorte fürs Schneeheide anpflanzen ideal, aber auch halbschattige Plätze sind geeignet.

Blütenpracht zeitgleich mit den Eisblumen

Das Spannende an der Schneeheide ist, dass sie gerade dann ihre ganze Blütenpracht entfaltet, wenn sonst nur „Eisblumen“ zu sehen sind. Deshalb – und auch wegen ihres gleichmäßigen buschigen Wuchses – gehört sie mit zu den beliebtesten winterharten Garten- und Balkonpflanzen. Man findet sie im Steingarten ebenso wie als Bodendecker. Weil sie in Symbiose mit einem Wurzelpilz lebt, muss sie im Garten samt der Topferde in das Erdreich eingesetzt werden, damit der für sie wichtige Pilz erhalten bleibt.
Die Schneeheide macht sich außerdem schön als Bepflanzung von Blumenschalen oder ist auch für Gräber ausgezeichnet geeignet, wobei es besonders schön aussieht, wenn die Blätter bronzefarben leuchten, wie es bei Kälte oft der Fall ist.

Typisch für die Schneeheide, die sich hinter dem botanischen Namen Erica Carnea versteckt, sind die nadelartigen, zarten und immergrünen „Blätter“. Dicht gedrängt sind die Blütenstände, die leicht glockenförmig aussehen. In der freien Natur wächst die Schneeheide bevorzugt auf kalkhaltigen Böden und man findet sie von Talregionen bis in über 2000 Meter Höhe über dem Meer im gebirgigen Mittel- und Südeuropa.

Als Zierpflanze hat sich die Schneeheide hierzulande seit dem frühen 19. Jahrhundert einen Platz im Garten erobert. Besonders England ist für seine Züchtungen in vielen Schattierungen - von weiß über zartrosa bis dunkelrot bekannt.

Rhododendron - Düngen im Frühjahr

Wer sich mit dem Thema Schneeheide anpflanzen befasst, der sollte auch wissen, dass nach ihrer Blütezeit im Frühjahr die Pflanze auf jeden Fall zurückgeschnitten werden sollte; der Rückschnitt, der direkt unter der Blüte erfolgen sollte, trägt dazu bei, dass die reich verzweigten Zwergsträucher der Winterheide buschig bleiben und sie auch in den kommenden Jahren üppig blüht. Auch zur Gabe von Rhododendron-Dünger ist zu diesem Zeitpunkt zu raten.

Manchem Gartenfreund ist die Anzucht von Schneeheide-Bodendeckern, deren Ästchen bis zu 30 Zentimeter hoch werden können und deren Zweigwerk sich bis zu einem halben Meter Breite ausdehnen kann, nicht geglückt. Allerdings braucht man auch Geduld, denn es handelt sich um eine langsam wüchsige Pflanze.
Andererseits kann es auch daran liegen, dass man beim Anpflanzen von Schneeheide nicht beachtet hat, dass diese Pflanzen einen sandig-lockeren und durchlässigen Boden benötigen. Ein gutes Händchen braucht derjenige Hobbygärtner oder die Hobbygärtnerin, die Schneeheide Pflanzen durch Stecklinge im Sommer vermehren wollen.

Winterheide: Ein Anziehungspunkt für Insekten

Was die Erika-Sorten überhaupt nicht vertragen, ist Staunässe. Andererseits darf die Erica carnea aber auch nicht austrocknen. Je nach Witterung, beginnt die Schneeheide manchmal auch erst im Januar oder Februar zu blühen. So wird im Frühjahr die Schneeheide schließlich zum ersten Anziehungspunkt für die Insekten. Neben der Bestäubung durch die Insekten verbreitet der Wind die Samen.

Fazit:

Blüten-Freuden, von zart bis kräftig: Die Schneeheide ist ein wunderbares Ziergehölz und bietet in vielen Farbnuancen, von weiß bis dunkelrot, bunte Farbtupfer im Schnee. Die Winterheide ist unverwechselbar, sie entwickelt ihre Blütentrauben bereits im Sommer – und zwar dann, wenn das ähnliche Heidekraut, Besenheide oder Calluna genannt, blüht. Im Gegensatz zur Besenheide hat die Schneeheide aber nadelförmige Blätter.

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken

Unsere Topseller

  • Frühbeetkästen
  • Astscheren
  • Aufzuchtschalen
  • Gewächshäuser
  •   Kommentare(0)
  • Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Artikel abgegeben!
Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema? Dann schreib doch den ersten Kommentar!

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop