Gartentrend

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Der Wildnisgarten als Gartentrend

Tulpen aufgereiht wie an einer Schnur, geometrisch korrekt vermessene Beete und rechteckig geschnittene Hecken? In einem Garten muss nicht immer alles zwangsläufig geordnet sein. Es gestaltet sich oftmals sehr reizvoll, der Natur freien Lauf zu lassen.

Gestaltungstipps für den Wildnisgarten

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Die Vorzüge eines Wildnisgartens

Ein Wildnisgarten ist nicht nur optisch sehr reizvoll, er macht auch sehr viel weniger Arbeit als ein auf die herkömmliche Art gepflegter Garten. Denn wenn wir der Natur freien Lauf lassen, dann entfällt zum Beispiel an vielen Stellen das zumeist als lästig empfundene Unkrautjäten.

Doch damit sich Dein Wildnisgarten zu einem Schmuckstück entwickelt und sich trotzdem deutlich von einem schlichtweg verwahrlosten Garten unterscheidet, solltest Du dennoch dafür sorgen, dass die Wucherungen der wilden Gewächse nicht überhand nehmen.

Steine im Wildnisgarten

Das Auslegen von größeren Steinen ist eine sehr effektive Methode, um diverse Pflanzen am ungehemmten Wildwuchs zu hindern. Diesbezüglich solltest Du gezielt Ausschau nach besonders hübschen Steinen halten.

Insbesondere mit runden Findlingen kannst Du herrliche Terrassen bauen und das Beet in kleine Abschnitte unterteilen, die durch eine unregelmäßige Anordnung nicht gekünstelt wirken.

Zum Bepflanzen der Zwischenräume eignen sich sehr gut Bodendecker, aber auch winterharte Blumen, zum Beispiel Tulpen, Primeln oder Osterglocken.

Mit ein wenig Glück treiben diese im nächsten Frühjahr wieder aus oder vermehren sich sogar. Unkraut wird in einem Wildnisgarten nicht gejätet.

Abwechslung durch Wasser

Sehr idyllisch und naturnah gestaltet sich ein Wildnisgarten, wenn in diesem ein Gartenteich angelegt wird. Das mit verschiedenen Pflanzen und Fischen besetzte Gewässer harmoniert in der Regel sehr gut mit einer naturbelassenen Umwelt.

Außerdem fungiert der Teich als optisch ansprechende Begrenzung für ein Wildwuchsareal. Besonders gut kommt ein Teich in einem Steingarten zur Geltung. Die Anschaffung eines kleinen Springbrunnens oder einer hübschen Teichfigur ist ebenfalls eine Überlegung wert.

Das wilde Eck

Ein Wildnisgarten ist trotz der genannten Vorzüge nicht jedermanns Sache. Wer seinen Garten nicht ganz verwildern lassen möchte, der kann dennoch von den optischen und praktischen Vorzügen profitieren und der Natur in einem begrenzten Gebiet freien Lauf lassen.

So könnte zum Beispiel eine bestimmte Ecke der Natur überlassen bleiben, während der Rest des Gartens nach dem herkömmlichen Schema gehegt wird.

Das wilde Eck solltest Du jedoch sichtbar vom übrigen Bereich abgrenzen, zum Beispiel durch einen Steinwall, und mit Pflanzen durchsetzen, die nicht zu hoch wachsen und darüber hinaus schön aussehen. Hierfür eignen sich auch viele Wildblumen.

Ein Paradies für Tiere

In einem Wildnisgarten werden sich sehr bald die verschiedensten Tiere tummeln, zum Beispiel Schmetterlinge, Eidechsen und Kröten.

Nicht wenige Raupen sind auf das Vorhandensein bestimmter Wildkräuter angewiesen, die der ordnungsliebende Gärtner nicht selten als Unkraut jätet. Außerdem bietet ein Wildnisgarten den Tieren bessere Unterschlupfmöglichkeiten. Auch hier ist das Vorhandensein von Steinen sehr vorteilhaft.

Dekoration für den Wildnisgarten

In einem Wildnisgarten kommt die Gartendekoration häufig sehr viel besser zur Geltung als in einem gewöhnlichen Garten. Diesbezüglich sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Pflanzen die Figuren nicht überwuchern.

Gartenzwerge eignen sich zum Beispiel besonders gut als Gartendekoration für einen Wildnisgarten, aber auch Springbrunnen und Windspiele.

Tipps für das Waldeck

Ein Waldeck bringt nicht nur der heimischen Tierwelt einen großen Nutzen, sondern es schützt das Innere des Gartens auch vor allzu neugierigen Blicken. Außerdem ist ein Waldeck nicht nur attraktiv, sondern auch sehr pflegeleicht, da Du der Natur freien Lauf lassen kannst.

In einem Waldeck befinden sich in erster Linie zahlreiche Bäume und Sträucher. Besonders hübsch sind zum Beispiel die gelb blühenden Ginster-Büsche, der Goldregen oder der Blauregen. Insbesondere im Herbst sind Laubbäume auf Grund ihres Farbwechsels sehr attraktiv, während die Nadelbäume im Winter sehr häufig das einzige Grün darstellen.

Fazit:

In einem Garten muss nicht immer alles geordnet und penibel sauber gehalten werden. Du kannst ruhig der Natur ihren freien Lauf lassen, dann auch ein Wildnisgarten hat seinen Reiz und kann optisch sehr ansprechend wirken.

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