Pflanzen und Blumen

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Sommerkräuter

Im Sommer sprießen die Kräuter üppig und bereichern die Küche mit ihrem hervorragendem Geschmack und dem tollen Geruch

Lecker: Kräuter aus dem eigenen Garten

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Schon Hildegard von Bingen wusste von der heilenden Wirkung vieler Kräuter, ihre Ratschläge und Rezepte sind heute gefragter denn je. Die heiße Jahreszeit bietet eine ganze Palette wohlschmeckender Küchenkräuter.


Die Frische erkennt man eindeutig am Geruch. Weisen die Pflanzen keinen ansprechenden und ausgeprägten Duft auf, ist das Aroma verloren und sie sollten besser nicht mehr verwendet werden. Unter den wichtigen Sommerkräutern befinden sich Sauerampfer, Vogelmiere und Hirtentäschel, Natternkopf und Ringelblume, Andorn, Augentrost und Schafgarbe, Labkraut, Wermut und Spitzwegerich. Dies ist nur eine knappe Auswahl.

Standorte und Ernte

Buchempfehlungen:

Kräuter sind bescheiden, sie gedeihen sowohl im Freien, wie Wäldern und dem eigenen Garten, aber auch im Innenbereich als Küchenkräuter. Viele lassen sich problemlos selbst anbauen und besser, als die Fertigpackungen aus dem Supermarkt, sind die selbstgezogenen Pflanzen allemal.
Nicht jeder hat einen Garten oder den Wald direkt um die Ecke, da passt es ganz gut, dass den Kräutern auch der Balkon, die Terrasse oder eine Fensterbank zum Wachsen genügen. Wichtig sind nur die Sonnenstunden, Sommerkräuter mögen es licht, 5-6 Stunden Sonne täglich sollten es schon sein.


Im Topf neigen die aromatischen Küchenbewohner gerne zum Austrocknen, daher sollte stets für eine ausreichende Bewässerung gesorgt werden. Doch Vorsicht, das gilt nicht für alle. Während Schnittlauch, Petersilie und Basilikum sehr durstig sind, bevorzugen Rosmarin, Majoran und Thymian eher die trockenen Böden – typisch für Südländer.


Die Ansprüche bei der Erde halten sich jedoch in Grenzen, die meisten kommen im Topf mit normaler Gartenerde aus. Düngen ist nicht nötig, ganz im Gegenteil. Zu viel Dünger wirkt sich zwar positiv auf den Blattwuchs aus, hat jedoch Einbußen beim Aroma zur Folge. Einige Sorten möchten öfter mal umgetopft werden, da sie sich durch ihren raschen Wuchs schnell beengt fühlen, dies gilt z.B. für Melisse und Liebstöckel.


Beinahe für jedes Kraut gilt: Morgenstund hat Gold im Mund. Am frühen Morgen geerntet, haben sie das intensivste Aroma.


Die Melisse bildet dabei eine Ausnahme, ihre Blätter sollten in den warmen Sonnenstunden geerntet werden, da sie so leichter getrocknet werden können. Majoran mag es vor allem warm, sonnig und windgeschützt, durch das frostige Klima halten sie sich hierzulande leider nur ein Jahr. Am wohlsten fühlt er sich auf einer Fensterbank, kann aber auch unter geeigneten Bedingungen draußen auf dem Balkon wachsen.


Lavendel ist auch gerne im Garten Zuhause. Bevorzugte Nachbarn sind Rosen, da diese Schädlinge, wie Blattläuse, fernhalten. Auch der unverwechselbare Lavendelduft entwickelt sich am besten an einem schönen Sonnenplatz.

Anwendung



Petersilie, Rosmarin & Co

Von links oben: Koriander, Estragon, Rosmarin, Schnittlauch, Basilikum, Minze, Petersilie, Majoran, Lorbeer, Thymian, Kresse, Rucola

Kräuter sind wahre Wunderwerke, sie helfen gegen zahllose Krankheiten und sind auch in der Schulmedizin schon lange als Heilmittel anerkannt. Als Salben, Tees, Öle, Badezusätze, in warmen Wickeln, Tabletten und Säften helfen sie schon seit Jahrhunderten gegen viele Beschwerden.



Auch aus der modernen Küche sind sie nicht mehr wegzudenken. Gefroren, gehackt, getrocknet, als Öl und Essig oder als ganze Pflanze, veredeln sie so manches Gericht und sind dabei noch sehr gesund.

Johanniskraut

Schon lange kein Geheimtipp mehr ist das Johanniskraut. Es soll gegen Neurodermitis, vor allem aber gegen Depressionen helfen. Als natürlicher Stimmungsaufheller eignet es sich hervorragend gegen den zähen Winterblues.



Allerdings ist die Lichtempfindlichkeit zu beachten, Sonnenbäder sind also während der Einnahmezeit von Johannis-Krautkapseln oder Tabletten absolut tabu! Ebenfalls geeignet sind Tees oder Johanniskraut-Wein. Diese Allzweckwaffe hilft auch als Öl gegen Sonnenbrand, doch egal in welcher Form, es sollte immer kühl und dunkel gelagert werden.

Lavendel

Lavendel dagegen mag es warm. Getrocknet und in Duftsäckchen gefüllt hilft es im Schrank gegen Motten und verströmt einen traumhaften Geruch. Auch in der Küche kommt Lavendel immer mehr in Mode, exotische Eiskreationen, wie Erdbeer-Lavendel nehmen an Beliebtheit von Jahr zu Jahr zu. In der Kosmetik hat unter anderem der Frauenmantel seinen Platz gefunden.
Glaubte man im Mittelalter noch an die Wirkung gegen Blitzeinschläge, wird er heute sehr gerne zu auffrischenden Gesichtsmasken verarbeitet. Als Tee hilft das Kraut besonders gegen Menstruationsbeschwerden und Unterleibskrämpfe.


Fazit:

Wem die chemischen Produkte also sehr auf den Magen oder die Nieren schlagen, kann es getrost auch mit der natürlichen Alternative versuchen.

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