Pflanzen und Blumen

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Tulpen - nicht nur aus Amsterdam...

Seit über 1000 Jahren sind Tulpen beliebt, sie stammen aus Persien und kamen als Exoten nach Europa. Inzwischen ist Holland eins der Hauptanbaugebiete geworden

Wunderschönes Zwiebel-Gewächs

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Herkunft und Geschichte

Die Tulpe blickt als kultivierte Pflanze bereits auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich stammen Tulpen aus Kleinasien und wurden erstmals schriftlich im 9. Jahrhundert durch Perser erwähnt. Bei ihnen galt sie als Lieblingsblume der Mächtigen und Reichen.

Im 16. Jahrhundert gelangten die ersten Tulpenpflanzen nach Europa, Italien. Hier fanden sich schnell viele Freunde für die damals sehr außergewöhnlichen Blumenpflanzen mit den schönen Blüten. Von Italien gelangten sie zum Ende des 16. Jahrhunderts nach Holland, welches schnell zum Zentrum für die Zucht der Tulpe wurde. Hier entstanden etliche neue Sorten. Die Begeisterung der Menschen für die Tulpe ging soweit, dass sie bald schon für viel Geld gehandelt wurde und sich zu einem wahren Statusobjekt für die Oberschicht entwickelte.

Bis zum Jahre 1637 stieg die Nachfrage so stark an, dass sogar Zwiebeln, von denen man nicht wusste, welche Sorte von Tulpe sie hervorbringen würden, Höchstpreise erzielten. Im Jahr 1637 erfolgte der erste wahre Börsencrash und auch die Preise für Tulpen und Tulpenzwiebeln normalisierten sich wieder. In diesem Zusammenhang spricht man noch heute von der Tulpenmanie.

Anbaugebiete heute

Die Tulpe genießt nicht nur eine außerordentliche Beliebtheit bei Garteninhabern als Zwiebelgewächs, sondern auch als Schnittblume und Zimmerpflanze ist und war die Tulpe seit jeher äußerst beliebt. Die Geschichte der Tulpe in Europa ist eng mit den Niederlanden verbunden. Als die Tulpe im 16. Jahrhundert nach Holland kam, wurde sie schnell zum beliebten Objekt für diejenigen, die sich die damals sehr teure Pflanze leisten konnten.

Immerhin brachten einige Zwiebeln Preise, die das Jahresgehalt eines Handwerkers um das 40-fache überstiegen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Niederlande noch heute das größte Anbaugebiet für die Tulpe darstellen. Hier wachsen jedes Jahr Millionen der Pflanzen auf über 10.000 Hektar. Der Norden und Nordwesten der Niederlande bilden die Hauptanbaugebiete für die schönen Pflanzen, welche in die ganze Welt verkauft werden.

Aussaat und Pflege

Die Tulpe bringt viele Vorteile mit sich, so ist sie nicht nur äußerst hübsch anzusehen, sondern auch relativ pflegeleicht. Werden einige Dinge bei der Aussaat und späteren Pflege beachtet, so spendet die Tulpe seinen Besitzern Freude von April bis Mai. Dies ist die Hauptblütezeit für die Blumen aus der Familie der Liliengewächse.

Die Tulpenzwiebeln werden im Herbst in die Erde gesetzt und überwintern dort, um im Frühjahr in ihrer ganzen Blütenpracht wieder zu erwachen. Bei der Aussaat der Zwiebeln ist unbedingt darauf zu achten, dass diese vorher gut getrocknet wurden. Bei Übernässung durch wasserundurchlässigen Bodengrund kommt es oft zur Zwiebelfäule, die die Tulpe zerstört.

Die Tulpenzwiebeln werden in den gut wasserdurchlässigen Boden gepflanzt. Hierbei gilt die Faustregel, dass die Zwiebeln in einer Tiefe, die ca. doppelt so groß ist, wie die Zwiebel selbst, gepflanzt werden. Die Tulpe mag sonnige Plätze und gerade bei frühblühenden Tulpensorten sollte darauf geachtet werden, dass sie sich an einem nicht allzu nassen Ort befinden. Hauswände sind hier beispielsweise sehr gut geeignet.

Bei später blühenden Tulpensorten können natürlich auch offenere Plätze gewählt werden. Sinnvoll ist es zudem, wenn der Ort, an dem die Zwiebeln gepflanzt werden, mit Laub abgedeckt wird, dies gibt ihnen Schutz für den kalten Winter.

Bunte Vielfalt

Tulpen mit spitzen Blütenblättern

Weiße Tulpen - Zucht

Durch die große Beliebtheit der Tulpe schon in früher Zeit und die Experimentierfreude der Tulpenfans entstand eine mannigfaltige Auswahl verschiedener Tulpen. Mittlerweile sind mehr als 4.000 verschiedene Sorten registriert, dazu gesellen sich Hybride, die nicht als eigene Sorte gezählt werden.

Die Auswahl an Farben und Formen ist so groß, dass es für wirklich jeden Geschmack die passende Tulpe gibt. So gibt es neben den einfachen Tulpen in nur einer Farbe auch solche, die mehrere Farben in sich vereinen.

Fazit:

Geflammte und gefüllte Tulpen – diese haben deutlich mehr Blütenblätter als die einfache Tulpe – sind derzeit die beliebtesten Tulpenformen. Ob also einfach oder aufwendig, uni oder vielfarbig, hell oder kräftig – der Fantasie und Gestaltungsfreude von Tulpenfreunden im heimischen Garten oder zur Verwendung als Zimmerpflanze sind keine Grenzen gesetzt!

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