Last Minute-Tipps zum Valentinstag

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Süßes für die Süße!

In wenigen Tagen ist Valentinstag und noch immer keine Idee in Sicht? Immer nur Blumen sind langweilig? Wir haben Tipps für Euch, die strahlende Augen am Tag der Liebe garantieren.

Süßes Rezept am Valentinstag

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Nervös streift der Blick die Auslage des Blumengeschäftes – der Valentinstag rückt näher. Die Erwartungen an den Tag der Liebe sind hoch: Wann gibt es schließlich eine bessere Gelegenheit, den langgehegten Schwarm zum Herzblatt zu machen? Auch viele Paare schreiben an diesem Tag Romantik besonders groß. Ein bloßes Liebesgeständnis scheint für diesen Tag zu profan – wie aber zeigt man dem oder der Angebeteten, dass er oder sie etwas ganz Besonderes ist?
Die Antwort auf diese Frage ist einfacher, als gedacht: Schokolade. Was regt schon mehr zu sinnlichen Genüssen an, als ein zartschmelzendes Stück Himmel im Mund, erst recht in der Form einer kleinen Praline? Selbstgemacht bekommt das Valentinsgeschenk jene persönliche Note, die diesen Tag zu einem echten Highlight macht.
Damit die süße Überraschung auch gelingt, gilt: Hochwertige Zutaten kaufen und ein paar einfache Regeln beachten, dann wird die Pralinenherstellung zum sinnlichen Vergnügen mit Verführ-Garantie.

Schokoladentrüffel – so einfach, so gut

Die Einstiegsvariante á la Willy Wonka sind Trüffelpralinen. Sie werden ganz einfach in der Hand gerollt und anschließend nach Herzenslust dekoriert und verfeinert.
Die Grundmasse für Trüffel ist schnell hergestellt. Für ca. 32 Pralinen benötigt ihr: 200 g Zartbitter-Kuvertüre, 100 g Vollmilch-Kuvertüre, 100 g Schlagsahne und 20 g Kokosfett. Zuerst die Kuvertüre grob hacken, dann die Sahne erhitzen (nicht kochen!) und Kuvertüre und Kokosfett darin schmelzen. Nun sofort vom Herd nehmen und gut rühren – die Schokoladenmasse darf nicht zu heiß werden. Die Masse muss jetzt 2–3 Stunden auskühlen – am besten in einer Schüssel mit Folie oder Deckel im Kühlschrank. Nach der Wartezeit schlagt ihr die Pralinen-Masse mit dem Schneebesen kurz auf. Nun könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und ganz nach Geschmack das gewisse Extra hinzufügen.
Besonders fein ist immer ein Tropfen Alkohol, wie beispielsweise Baileys für noch mehr Schmelz im Mund. Besonders ausgefallen werden eure Pralinen mit einem Tropfen ätherischem Lavendelöl. Anschließend einfach in Kakao oder gehackten Haselnüssen wälzen und kühl stellen. Eine fruchtig-herbe Kreation entsteht mit Cointreau in der Pralinenmasse und der abgeriebenen Schale einer unbehandelten Orange an der Außenseite der Praline. Für Kokostrüffel vermengt ihr ein Drittel der Pralinen-Grundmasse und Kokoslikör und rollt die Kugeln dann in Kokosraspeln, die ihr zuvor in einer Pfanne ohne Fett angeröstet und abgekühlt habt.
Pralinen mit einer knackigen Hülle stellt man am besten mit Hilfe von fertigen Hohlkörpern her, die dann gefüllt werden können – für diese Variante sollte man jedoch ein wenig mehr Zeit (für die Beschaffung der Hohlkörper) und ein größeres Budget einplanen. Denjenigen unter Euch, die Gefallen an unseren Trüffeln gefunden haben, bieten sich so jedoch unbegrenzte Entfaltungsmöglichkeiten in Sachen Füllung und Gestaltung.

Ein besonderer Hingucker: Kandierte Blüten

Eine weitere Idee für Fortgeschrittene, die sich auch ganz leicht mit unseren Trüffeln kombinieren lässt, sind essbare Blüten. Mit Hilfe des Blumen- oder Feinkosthändlers eures Vertrauens und ein wenig Geschick lassen sich beispielsweise kleine Rosenblütenblätter, Veilchen und sogar Lavendel in schmackhafte Kunstwerke verwandeln, die an eine schneeüberzuckerte Landschaft erinnern und dennoch bereits Lust auf den Frühling machen.
Wichtig ist dabei nur, dass ihr ungespritzte und ungiftige Blüten auswählt – am besten fragt ihr im Fachhandel nach, welche Blüten ganz sicher geeignet sind. Habt ihr Euch entschieden, braucht ihr nur noch Zucker (etwa 200g), 1 Eiweiß, kaltes Wasser und schon kann es losgehen.
Zur Vorbereitung streut ihr zwei Drittel des Zuckers auf ein Backblech. Dann verrührt ihr das Eiweiß und ca. 100 ml Wasser miteinander. Nun werden die Blüten eingetaucht. Wichtig: Unbedingt zuvor die Blüten vom bitteren Stielansatzbefreien! Anschließend legt die Blüten auf das Backblech und streut den restlichen Zucker locker darüber. Nun müssen die Blüten etwa einen Tag trocknen. TIPP: Schneller geht’s im Backofen bei max. 50°C und angelehnter Ofentür.
Falls ihr nun eure Schokotrüffel mit den kandierten Blüten verzieren möchtet, überzieht ihr die Trüffel am besten mit flüssiger Schokolade oder Kuvertüre (Zartbitter-Varianten passen geschmacklich besonders gut zu den aromatischen Blüten), lasst diese ganz kurz abkühlen und setzt dann eure Blüten darauf. Gut durchtrocknen lassen und nach einiger Zeit geruchsdicht verpackt kühl stellen.

Fazit:

Zusammen oder solo – unsere Rezeptideen zum Valentinstag sind ein eindrucksvoller Genuss. Schokolade in Form von Pralinen schindet Eindruck und sorgt mindestens für Gaumenorgasmen. Essbare Blüten sind kandiert ein echter Augenschmaus, der nicht nur geschmacklich ein ganz besonderer Beitrag zum Tag der Liebe sein kann und ganz nebenbei Lust auf die kommende Gartensaison und die eigene Blütenpracht macht – mit ungiftigen Blüten aus eigener Produktion ist Wiederholung dieses besonderen Genusses nicht ausgeschlossen!

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