Kinderparadies

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Spielgeräte - Kinder im Garten

Kinder sollen ihren Bewegungsdrang ausleben dürfen. Der Garten ist der ideale Ort dafür und kann mit Spielzeugen noch attraktiver gestaltet werden

Schaukel, Trampolin und Co

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Alarmierende Ergebnisse bei Schuleingangsuntersuchungen haben gezeigt, dass aufgrund der veränderten Kindheit, in der unsere Kleinen viel zu wenig Bewegung und teilweise auch die falsche Ernährung haben, starke Defizite im Vorschul- sowie im Schulalter auftreten, deren Ursprung bereits in frühester Kindheit liegen. Diesem kann man aber als Eltern ohne größere Probleme entgegenwirken.

In erster Linie fördert die Bewegung – und vor allem die an der frischen Luft – nicht nur die körperliche sondern auch die geistige sowie die seelische Gesundheit des Kindes. Es kann daher nicht früh genug begonnen werden, sich Gedanken um das passende Spielfeld im eigenen Garten zu machen. Ideal sind „mitwachsende“ Spielgeräte, also solche, die dem Alter und damit den motorischen Fähigkeiten entsprechend stets weiter ausgebaut werden können.

Sandkasten und Schaukel

Schaukel am Ast

Schaukel im Garten

Zu den beliebtesten und ersten Spielzeugen im Außenbereich gehören der Sandkasten sowie die Schaukel.

Beide sind nicht nur ideale Spielzeuge in der Freizeit, sie wirken zudem unterstützend, was die geistige wie auch die körperliche Gesundheit anbelangt. Sie födern unter anderem Hand-Auge Koordination und das Spiel im Sandkasten regt die Fantasie an.

Schaukeln, eine „urtümliche“ Bewegungsart, die selbst Naturvölker zur Beruhigung sowie zum Fun ihres Nachwuchses zu nutzen wissen, beugen Ängsten und Aggressionen vor.

Ferner sind sie dabei behilflich, mangelnde Konzentration und Hyperaktivität entgegen zu wirken.

Schaukel

Der Sicherheit wegen sollte man bei der Schaukel für die Kleinsten den entsprechenden Sitzkorb montieren. Erst Ende des Vorschulalters bzw. zu Beginn des Grundschulalters kann man diesen durch ein schlichtes Brett ersetzen. Generell kann dieses Spielgerät dann benutzt werden, wenn das Kleinkind in der Lage ist, alleine zu sitzen.

Sandkasten

Gekaufter Sandkasten

Mädchen spielt im Sandkasten

Ebenso verhält es sich mit dem Sandkasten. Dieser ist mit Eimer, Schippe und Förmchen der ideale Spielplatz für unsere Jüngsten. Aber auch Größere finden stets noch Gefallen an dieser Art Spielzeug. Auch hier kann man Vergleiche zu den Urvölkern ziehen, die bereits wussten, dass ein Spielen im „Dreck“ die Abwehrkräfte stärkt und die Fantasie der Kleinen beflügelt.

Die Formen von Sandkästen sind heutzutage sehr unterschiedlich, was sich allein schon in der Vielfalt der Materialen zeigt. So sind neben den eher klassischen Holzsandkästen in vielen Gärten auch Sandkästen aus Plastik zu finden. Zuletzt genannte haben den Vorteil, dass sie mühelos mit dem meist mitgelieferten Deckel abgedeckt werden können und somit verhindert werden kann, dass herumstreunende Tiere, wie z.B. Katzen ihr Geschäft darin verrichten. Das bedeuetet aber nicht, dass die hölzernen Vertreter nicht abgedeckt werden können.

Rutsche

Eine Rutsche gehört ebenso zu den ersten Spielgeräten im Außenbereich, die von Kindergartenkindern gut und viel genutzt wird. Sie verbindet zugleich das Lernen des Kletterns mit dem so wichtigen Ausprobieren des Urvertrauens, welches vorhanden sein muss, um sich darauf einzulassen, von einer gewissen Höhe in die „unbekannte“ Tiefe zu gleiten. Wichtig ist, die Rutsche nicht zu klein zu kaufen, denn auch Größere rutschen noch gerne.

Mitwachsender Spaß

Mit zunehmendem Alter sollte dann das Freizeitangebot wachsen. Das bedeutet, dass weitere Spielgeräte entstehen, die dem natürlichen Bewegungsdrang entsprechen. Ausdauer, Kräfte messen, seine eigenen Grenzen kennen lernen sowie die Muskulatur stärken, sind nur einige der enormen Vorteile passender Spielgeräte im eigenen Garten. Klettern, rutschen, hüpfen, sich fallen lassen und wieder aufstehen gehören dabei zu den Grundbewegungen, die jedes Kind beherrschen lernen muss, und die ihnen Freude bereiten.

Trampolin

So sind beispielsweise auch größere – aber bitte gut abgesicherte – Trampoline die idealen Spielzeuge, um Fun aber auch motorisches Lernen zu garantieren. Bereits die Kleinsten, die einigermaßen sicher auf ihren Beinen sind, haben bei gezieltem Einsatz sowie der Unterstützung durch Erwachsene Freude daran. Wer genügend Platz hat, der kann seinem Nachwuchs eine besondere Freude mit einer eigenen Hüpfburg machen. Diese ist allein schon optisch durch die bunten Farben sowie die Formgebung eine Einladung.

Klettergerüst

Wenn die Kinder ins Grundschulalter kommen, und der Sandkasten, die Rutsche sowie die Schaukel ein wenig an Reiz verlieren, sind andere Spielgeräte gefragt. Ideal sind – wie bereits erwähnt - solche, die man nach und nach erweitern kann. Hierzu gehören in erster Linie Kletter- und Hangelgeräte. Ein reichhaltiges Angebot befindet sich diesbezüglich auf dem Markt, und man nimmt am besten den Nachwuchs mit zum Kauf, denn der weiß am besten, was ihm gefällt.

Baumhaus

Ideal und weitaus weniger kostenaufwändig ist ein Baumhaus. Dieses ist bis weit über die Grundschulzeit hinaus ein beliebter Ort, wo sich selbst Teenager noch gerne aufhalten. Es sind Orte, wohin sich die Kleinen gerne zurückziehen, wo sie ihre Privatsphäre ausleben können, wo sie in frischer Natur sind und was zudem motorische Ansprüche erfordert.

Hoher Fun-Faktor

Weitere optimale Spielzeuge sind Seile, Bälle, Stelzen, Pedalos, Wurfscheiben oder Federballspiele.

Diese Spielgeräte fördern den Gleichgewichtssinn sowie die allgemeine Bewegung des Kindes. Zudem können die meisten von ihnen bei Wind und Wetter zum Einsatz kommen.

Als idealer Unterbringungsort kann ein eigenes Spielhaus aufgestellt werden. Hierdurch lernt das Kind, als positiver Nebeneffekt sozusagen, zudem noch Ordnung halten bzw. für Ordnung zu sorgen.

Fußball

Eine Torwand erfreut sich allgemeiner Beliebtheit bei Jungen. Aber Achtung: Hier sollte – wegen der Zerbrechlichkeit der Fensterscheiben – genügend Abstand zum Haus vorhanden sein. Für den Sommer sind natürlich Schwimmbecken sowie Wasserrutschen die idealen Spielgeräte.

Auf Gütesiegel achten

Wichtig beim Kauf sowie beim Aufstellen der Spielgeräte ist, darauf zu achten, dass keinerlei absehbares Unfallrisiko besteht. Dazu ist eine sicherheitstechnische Prüfung nach GS und EN71 unabdingbar. Genauso wie wir Erwachsenen darauf achten, dass unsere Autos TÜV geprüft sind, so sollte man auch darauf achten, dass die Spiellandschaften vom TÜV abgenommen sind.

Als ideal erweisen sich Naturmaterialien wie Holz. Allerdings ist auch hier auf die fachgerechte Verarbeitung – keine hervorstehenden Nägel oder Splitter – zu achten.

Weicher Untergrund

Sicherheit ist also oberstes Gebot! Dazu zählt auch die Auswahl des richtigen Untergrundes. Hier sind besondere Gummimatten, die beim Fallen nachgeben und den Sturz abfedern am besten geeignet. Sollte dieses aus irgendeinem Grund nicht gehen, so ist zumindest Rasen oder Sand als Fallschutz zu wählen. Auf keinen Fall groben Kies oder gar Betonsteine unter die Spielgeräte legen! Ideal ist es zudem, wenn sich die Spielgeräte nicht in der direkten Sonne befinden, da die Sonnenstrahlen besonders für die junge Haut ungesund sind. Also auf einen Schattenplatz achten!

Fazit:

Wer jetzt noch zweifelt, der sollte sich einmal Untersuchungen ansehen, die belegen, dass Kinder, die bereits in früher Kindheit genügend Gelegenheit zur Bewegung an frischer Luft hatten, nicht nur mehr Abwehrstoffe entwickeln und entsprechend weniger krank sind, sondern dass diese zudem weniger Unfälle im Straßenverkehr sowie im häuslichen und schulischen Bereich haben. Ferner stärken diese nur allzu natürlichen Vorgänge das Selbstbewusstsein und fördern einen gesunden Schlaf sowie bessere kognitive Leistungen in der Schule.

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