Gartenküche

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Esskastanien - herbstlich, lecker und gesund!

Maronen sind besonders auf Jahrmärkten beliebt und eine gesunde Alternative zu kandierten Mandeln. Die Maronen schmecken nicht nur köstlich, sondern sind reich an Mineralien und Vitaminen. Außerdem kannst Du sie auf vielfältige Weise zubereiten.

Leckere Maronen genießen

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Herbstzeit – Kastanienzeit

Der Herbst ist die Zeit der Kastanien und Maronen. Die beliebte Frucht mit ihrer stacheligen Schale ist mehr als nur ein wunderbarer Dekorationsgegenstand. Ihre braunen Kerne schmecken lecker und gelten als sehr gesund. Die meisten Leute lieben das Gefühl, sich an einem kühlen Herbsttag in der Stadt oder auf dem Dorfplatz mit ein paar heißen Maronen aus der Tüte so richtig schön aufzuwärmen.

Die Esskastanien sind wie die Maronen wahre Tausendsassa. Früher galten sie als Arme-Leute-Essen, mittlerweile sind sie wieder in aller Munde. Nicht nur als wärmender Snack erfreuen sie sich großer Beliebtheit, sondern auch als Zutat bei einer Vielzahl von leckeren Gerichten. Auch als naturheilkundliches Mittel werden die Nüsse eingesetzt.

Herkunft und Vorkommen

Edelkastanien haben ihren Ursprung in Kleinasien. Dort hatten sie lange Zeit den Status eines Grundnahrungsmittels. Aber dies hat sich geändert. Inzwischen haben Feinschmecker erkannt, dass aus den Früchten der Esskastanie unter anderem sehr leckere und schmackhafte Brote gebacken werden können.

Die Esskastanien und die Maronen können nicht überall wachsen. Sie sind auf bestimmte Böden und milde klimatische Bedingungen angewiesen. In Deutschland findet man sie daher vorwiegend in Weinanbau-Regionen, beispielsweise in der Pfalz. Die Zeit für die Esskastanienernte fängt im September an und geht bis November.

Wer nicht in einem Gebiet wohnt, in dem Esskastanien gedeihen und sie dort sammeln kann, dem bieten sich andere Möglichkeiten: Zur Erntezeit werden die leckeren Nüsse auf Wochenmärkten und in Supermärkten angeboten. Sie finden sich dort in vielfältigen Varianten: Entweder roh, geröstet, getrocknet oder in Konservendosen. Ebenfalls werden sie als Püree oder glasiert angeboten.

Auf keinen Fall sollte die essbare und wohlschmeckende Esskastanie mit der stark verbreiteten Rosskastanie verwechselt werden. Letztere ist ungenießbar und botanisch mit der Esskastanie nicht verwandt. Der Unterschied zwischen Maronen und Esskastanien ist dagegen nur ein kleiner, aber feiner: Maronen sind Sonderzüchtungen der herkömmlichen Esskastanien. Die Maronennüsse haben eine Herzform und ein stärkeres Aroma als ihre einfachen Geschwister, die eher rund als herzförmig sind und deutlich kleiner sind. Maronen sind besser zu schälen und sind daher für die Verwendung in der Küche besonders beliebt.

Ein Stück Gesundheit

Esskastanien schmecken nicht nur super, sondern haben auch eine gesundheitsfördernde Seite: Bei Erkältungsbeschwerden und Magen-Darm-Erkrankungen wird ihnen eine keimtötende Wirkung zugeschrieben. Ihr Verzehr soll sich auch positiv auf die Herzfunktion auswirken. Die Nüsse sind reich an Kohlehydraten und enthalten die Mineralien Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B, E, C. Im Vergleich mit anderen Nüssen haben sie zudem noch einen weiteren Vorteil: Sie enthalten lediglich 2 Prozent Fett!

Aufbewahrung

Maronen sollten möglichst schnell verarbeitet werden, da sie sonst ihr Aroma verlieren. Lagert man sie nämlich zu lange, keimen sie aus. Bei Zimmertemperatur sind sie bis zu einer Woche haltbar, gekühlt sogar bis zu einem Monat. Gekochte und tiefgefrorene Maronen kannst Du bis zu sechs Monate verwenden.

Frische-Tipp: Um zu prüfen, ob die Maronen oder Esskastanien wurmstichig sind, lege sie einfach in Wasser – sind sie befallen, schwimmen sie an der Oberfläche.

Zubereitungstipps

Werde kreativ und bereite die Maronen auf Deinem eigenen Herd zu. Kaufe rohe Maronen ein und probiere eines der vielen Rezepte aus, die in Kochbüchern oder im Internet zu finden sind.

Du kannst die Maronen in der Pfanne und im Backofen rösten und braten oder sie auch in Wasser kochen. Sie eignen sich hervorragend als leckere Beilage zu Fleischgerichten und schmecken gut zum deftigen Kohl. Beliebt sind sie als delikate Füllung bei Geflügel wie Gans, Puter oder Ente. Du kannst auch beispielsweise ein Püree aus Maronen herstellen oder sie als Zutat für kernige Brote, Gebäck und Desserts verwenden.

Beim Backen und Rösten schneidet man die Maronenschale auf der abgerundeten Seite kreuzförmig ein und gibt die Nüsse bei einer Temperatur von 275 Grad in den Ofen. Die Maronen sind fertig, wenn die Schale aufgeplatzt ist. Tipp: Während des Backvorgangs etwas Wasser in einem feuerfesten Gefäß mit in den Ofen stellen, dann trocknen die Maronen nicht aus.

Beim Kochen setzt der Gourmet den Kreuzschnitt an der spitzen Seite und gibt die Maronen für circa 20 Minuten in gesalzenes und kochendes Wasser. Im Anschluss schreckst Du die Nüsse mit kaltem Wasser ab und lässt sie abtropfen. Danach lassen sich die Maronen leicht aus ihrer Schale drücken. Achtung, sie sind noch sehr heiß!

Fazit:

Das einstige Arme-Leute-Essen hat sich zu einer beliebten Delikatesse entwickelt. Sie wärmt an kalten Abenden, schmeckt köstlich und ist dabei auch noch gesund.

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