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Asiatische Gartenhaus-Ideen

Exotische Gärten haben ihren ganz besonderen Reiz. Das liegt nicht nur an der typischen Bepflanzung, sondern vielmehr an den Gebäuden. Dem asiatischen Verständnis nach dient ein Garten in erster Linie der Erholung und des Wohlergehens. Asiatische Gartenhäuser spielen hierbei eine übergeordnete Rolle.

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Asiatisches Flair in deutschen Gärten

Gärten, die japanisch, chinesisch oder auf irgendeine andere Art asiatisch gestaltet sind, haben hierzulande viele Anhänger.

Ein typisch asiatisch gestalteter Garten beherbergt zahlreiche Schilf- und Bambusgewächse und auch ein Gartenteich mit Seerosen und Lotusblumen ist zumeist vorhanden.

Darüber hinaus sind es im Grunde erst die speziellen Accessoires, die einen herkömmlichen Garten zu einem exotischen Garten werden lassen. Neben diversen fernöstlichen Figuren darf ein exotisches Gartenhaus hierbei natürlich nicht fehlen.

Das Balihaus

Balihaus

Balihaus auf Stelzen

Das Balihaus ist eine relativ kostengünstige Möglichkeit, um sich den Traum vom exotischen Garten zu erfüllen. Viele Balihäuser präsentieren nicht nur einen Stil, der sehr asiatisch ist, die meisten Balihäuser werden auch in Bali gefertigt.

Ein original Balihaus besteht nicht selten aus Kokusnussholz und wird in Asien auf eine landestypische Weise beschnitzt. Die Dächer der Balihäuser sind oft mit Alang oder Eisenholz gedeckt.

Von der Konstruktion her ist das Balihaus in den meisten Fällen ein Pavillon, der zu allen Seiten hin offen ist. Das Balihaus ist ein idealer Schattenspender an heißen Tagen und passt optisch hervorragend zu einem Wassergarten. Besonders gut kommen die asiatischen Gartenhäuser dann zur Geltung, wenn sie auf Stelzen über dem Gewässer erbaut wurden.

Das Japanische Teehaus

Japanisches Teehaus

Japanisches Teehaus im Winter

Sehr gut für einen exotischen Garten geeignet ist auch das Japanische Teehaus, das allgemein geschlossener ist als der Bambuspavillon oder das Balihaus, aber dennoch auch über offene Teilbereiche verfügen kann.

Die Japanischen Teehäuser sind oft mit rechteckigen Fenstern ausgestattet, die entweder mit Pergamentglas oder aber mit Massivelementen in Holzfacettenoptik versehen sind.

Ist das Haus während der Dunkelheit von innen beleuchtet, so sieht es aus wie ein riesengroßer Lampion. Üblich ist für das Japanische Teehaus ein abgestuftes Pagodendach, das sehr häufig mit Schiefer oder Schindeln gedeckt ist.

Der Bambuspavillon

Wie der Name schon sagt, besteht der Bambuspavillon aus Bambusrohr. Ein Bambuspavillon fügt sich optisch insbesondere sehr gut in einen Garten ein, der mit viel Wasser gestaltet wurde.

Wenn Du einen größeren Teich mit einer üppig bewachsenen Uferzone hast, dann passt ein solcher Pavillon mit Sicherheit sehr gut dazu. Der Bambuspavillon bietet Dir in den heißesten Stunden des Tages Schatten und bietet Dir einen Platz, von dem aus Du die Natur genießen kannst.

Der Bambuspavillon hat allerdings den Nachteil, dass er nicht so langlebig ist wie ein Holzbohlenhaus oder ein Pavillon aus Metall, Holz oder Stein. Darüber hinaus gibt es aber auch ausgesprochen robuste und großflächige Bambuspavillons.

Das Bambusrohr ist mitunter sogar härter als so manches einheimisches Gehölz. Wenn Du Dir einen Bambuspavillon in den Garten stellst, solltest Du diesen jedoch regelmäßig einölen, damit das Rohr nicht spröde wird. Genauso sollte mit dem aus Palmblättern bestehenden Dach verfahren werden.

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Das Torii

Torii im Garten

Torii: das Tor zur anderen Welt

Etwas ungewöhnlich in diesem Zusammenhang, jedoch genauso verpflichtend zu nennen, wenn es um asiatische Gartenideen, Gestaltung und Gebilde geht: das Torii. Dieses ist klassischer Weise aus Stein oder Holz gefertigt und symbolisiert den Eingang zu einem heiligen Ort, der geistigen Welt. Der Aufbau ist immer gleich: zwei senkrechte Säulen, auf denen zwei Balken waagerecht abgelegt werden.

Das Blockbohlenhaus

Wenn Du ein exotisch wirkendes und dennoch sehr stabiles Gartenhaus haben möchtest, dann kannst Du auch ein Blockbohlenhaus umgestalten. Ein typisches Blockbohlenhaus besteht aus aufeinander befestigten Vierkant- oder Rundbalken aus Holz.

Mit ein wenig Geschick lässt sich das Dach so gestalten, dass es sehr japanisch, chinesisch oder asiatisch wirkt. Hierfür werden die vier Kanten des Daches verlängert und gegebenenfalls mit asiatischen Motiven verziert.

So könnten die Enden der Kantenbalken zum Beispiel chinesische Löwen oder Drachen zieren. Ein Blockbohlenhaus im asiatischen Stil ist zudem mit reichlich Schnitzwerk verziert. Den Eingang eines solchen Blockbohlenhauses könnten auch zwei sitzende chinesische Fabeltiere zieren.

Fazit:

Wer in seinen Garten ein exotisches Ambiente zaubern möchte, der wird um die Anschaffung eines Japanischen Teehauses, eines Balihauses oder eines Bambuspavillons nicht herumkommen. Denn ein exotisches Gartenhaus steigert die Attraktivität des Gartens erheblich. Außerdem kannst Du das Gartenhaus auf verschiedene Weise nutzen.

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