Frühlingsarbeiten

  Kommentare (0)

Die Folgen des Winters beseitigen

Sobald die Schneeschmelze eingesetzt hat, können wir beginnen, die ersten Schäden, die der Winter an Haus und im Garten angerichtet hat, zu beseitigen. Am besten Du schreitest jetzt Haus und Garten ab und nimmst dabei kritische und gefährdete Bereiche besonders genau unter die Lupe.

Winterschäden jetzt beseitigen

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Wege und Flächen reinigen

Zunächst werden die Wege von Splitt und Salzresten befreit. Splitt kann zusammengefegt und in der Mülltonne entsorgt werden.

Solltest Du jedoch mit Salz gestreut haben, ist es jetzt notwendig, die Wege sehr gründlich mit reichlich klarem Wasser, eventuell sogar mit einem Hochdruckreiniger, zum Gully hin abzuspülen. Nimm hier Rücksicht auf das Material der Wege. Möchtest Du zusätzlich Putzmittel verwenden, so sei besonders achtsam bei Naturstein, da dieser keine zu scharfen Putzmittel verträgt.

Nur so verhinderst Du Langzeitschäden an Pflanzen und selbst den Steinplatten.

Eine große Auswahl bester Hochdruckreiniger findest Du im Gartenwelt.de-Shop »

Schäden an Bäumen und Sträuchern

Im Garten werden zunächst alle Zweige, Blätter und altes Laub von den Flächen entfernt. Wenn der Schnee die Wurzeln geschützt hat, kannst Du hoffen, dass Wurzelschäden ausgeblieben sind.

Doch durch die Temperaturunterschiede zwischen sonniger und schattiger Seite kann die Rinde aufgeplatzt sein. Andere Schäden, bedingt durch Stürme oder Schneelasten, sind abgebrochene oder abgeknickte Äste.

Ob die Gehölze noch leben, kannst Du feststellen, indem Du leicht an der Rinde kratzt. Wenn eine grüne Schicht zum Vorschein kommt, lebt der Baum noch, findest Du eine braune Schicht, sind Ast oder Stamm bereits abgestorben.

Aber auch bei sehr großen Rissen heilen Bäume sich meist selbst, in dem sie einen Kallus bilden – wie Schorf auf einer Wunde. Die abgeknickten Äste musst Du allerdings bis zu dem Punkt zurückschneiden, an dem das Gewebe unter der Rinde noch grün ist.

Selbst bei Rosen, Bambus oder anderen immergrünen Pflanzen hilft bei Erfrierungen nur ein radikaler Schnitt, bis ganz dicht über dem Boden – Rosen sollten aber drei bis fünf „Augen“, also Knospenansätze, behalten.

Nicht vorschnell handeln

Vielen Pflanzen kann man erst beim Austrieb ansehen, ob sie Schaden genommen haben. Erst wenn Du sicher bist, wie tief die Frostschäden wirklich sind und kein neuer Frost mehr zu erwarten ist, darfst Du mit dem Schneiden der erfrorenen, toten Triebteile beginnen.

Vertrocknete Pflanzen im Winter?

Pflanzen verlieren zwar auch im Winter permanent Feuchtigkeit, können aber oftmals aus dem gefrorenen Boden kein neues Wasser aufnehmen und vertrocknen.

Die von der Austrocknung gefährdeten Pflanzen sollten sobald wie möglich gründlich mit normal kaltem Wasser gewässert werden, selbst wenn noch etwas Frost im Boden ist.

Absolut tote Pflanzen sind wegen der Gefahr von Pilzbefall allerdings komplett zu roden und zu entsorgen.

Den Rasen frühlingsfest machen

Um Pilzerkrankungen zu vermeiden muss er nun von Moos und Rasenfilz freigeräumt (vertikutieren) und dann in Ruhe gelassen werden. Nur wenn Pfützen darauf stehen, kannst Du mit einer Forke einige Löcher in den Boden stechen, damit das Wasser einsickern kann.

Der Gartenteich nach der Frostperiode

Schlimmstenfalls ist das Wasser unter der Eisdecke durch Sauerstoffmangel umgekippt und vermoderndes organisches Material vergiftet das Wasser. Ist das geschehen, musst Du das Wasser aus dem Teich abpumpen.

Anschließend ist eine komplett neue Bepflanzung und Bevölkerung in ausgewechseltem Wasser notwendig. Selbst wenn nicht das Schlimmste eingetreten ist, muss die Folie auf Risse untersucht werden, damit das Wasser nicht im Boden versickert und die Fische plötzlich auf dem Trockenen liegen.

Wie hat das Haus den Winter überstanden?

Auf Deine Checkliste gehört unbedingt auch die Kontrolle des Dachs, der Regenrinnen und anderer Rohre, insbesondere, wenn sie außen verlaufen. Sie könnten durch Frost geschädigt sein und möglicherweise feine, leicht zu übersehende Risse haben.

Bei andauernden Regenfällen im Vorfrühling kann es passieren, dass solche Wasserrohre platzen. Das führt schnell zu einer Überschwemmung des Kellers oder sogar des Wohnbereichs. Dann kann Dir nur noch eine Pumpe helfen, den Schaden zu beheben! Eine Pumpe kannst Du im Fachhandel kaufen oder gegen relativ geringe Gebühr auch leihen.

Eine große Auswahl bester Schmutzwasserpumpen findest Du im Gartenwelt.de-Shop »

Fazit:

Es gilt also, mit offenen Augen einen Rundgang in Deinem Garten nach dem Schnee zu unternehmen. Sei kritisch und gründlich bei dieser Inspektion, so hast Du im Sommer mehr Vergnügen in Deinem Garten.

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken
  •   Kommentare(0)
  • Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Artikel abgegeben!
Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema? Dann schreib doch den ersten Kommentar!

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop