Gartenküche

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Rumtopf

Das fruchtig-süße Getränk schmeckt wunderbar zu Vanille-Eis. Wir zeigen, wie Du in wenigen Schritten selbst solch einen Trunk produzierst

Fruchtige Verführung auf Eis

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Viele Menschen haben einen Garten und bauen Obst an und wissen oft letzten Endes nicht, was sie mit ihrer ganzen Ernte machen sollen. Oft kann so viel gar nicht gegessen werden, wie es im Garten wächst.

Dafür hier ein leckerer Tipp: Der Rumtopf ist eine gute Idee, um alles, was im Laufe der Zeit reift, zu verarbeiten. Es handelt sich dabei um eine Methode des Konservierens für frisches Obst mit dem alkoholischen Getränk Rum und Zucker. Statt des Rums kannst Du auch Arak verwenden und statt des Zuckers Honig.

Wann wird der Rumtopf angesetzt?

Das süffige Getränk wird in den Sommermonaten angesetzt und zur Weihnachtszeit kann es genossen werden. So kannst Du im Winter noch die Frucht Deiner Sommerarbeit ernten. Der hochprozentige Klassiker wurde in den früheren Zeiten am ersten Advent oder Weihnachtsabend vom Vater geöffnet.

Herstellen

Für die Herstellung benötigst Du nicht viel: Ein Glasgefäß mit Deckel oder einen Steinguttopf (in jedem Haushaltwarengeschäft erhältlich). Mindestens drei Liter sollte das Gefäß fassen. Steingut eignet sich gut für die Herstellung, da die Mischung in diesem Gefäß ideal dunkel und kühl gelagert werden kann.

Wie erfolgt die Herstellung des Rumtopfes?

Zur Herstellung werden in den Sommermonaten nach und nach die reifen Früchte mit ungefähr derselben Menge Zucker und hochprozentigem Rum (mindestens 54 Prozent) im glasierten Steinguttopf eingelegt.

Wenn der Rum einen niedrigeren Alkoholgehalt hat, könnte das Obst faulen. Geeignet sind Kirschen, Beeren, Aprikosen, entsteinte Pflaumen und viele andere Früchte. Sie werden gewaschen, geputzt sowie trocken getupft.

Start im Juni

Den Start bilden -je nach Geschmack- im Juni die Erdbeeren und Himbeeren. Im Juli kannst Du Stachelbeeren, Johannisbeeren, Sauerkirschen und Aprikosen (halbiert) hinzufügen, im August dann Pfirsiche, Pflaumen, Renecloden sowie Mirabellen, im September Zwetschgen und Brombeeren.
Im Oktober folgen mundgerechte, gehäutete und entkernte Birnenstücke.

Zucker

Der Zucker sollte darüber gestreut werden und eine Stunde einwirken, bevor der Rum dazu gegossen wird. Dabei muss jede Frucht immer mit der Flüssigkeit bedeckt bleiben (gut fingerbreit) und an einem dunklen und kühlen Ort, sowie luftdicht verschlossen (Deckel) aufbewahrt werden.

Am besten gelingt das Bedecken des Obstes mit Flüssigkeit, indem Du einen Teller auf die Oberfläche legst, welcher die Mischung unten hält. Des Weiteren müssen alle Zutaten immer makellos und reif und sein, damit es das Aroma kräftigen kann. Faules Obst verdirbt das Getränk.

Du solltest es außerdem circa alle zehn Tage umrühren und nachsehen, ob auch alles noch mit Rum bedeckt ist. Wenn nicht, bitte nachfüllen. Vier Wochen, nachdem die letzten Früchte hinzugefügt wurden, wird noch mal Rum dazu gegossen und weitere zwei Wochen zum Einziehen gelagert.

Früchte aus eigenem Garten

Viele der Zutaten wie Erd- und Himbeeren, Kirschen, Birnen, Aprikosen, Pfirsiche und weitere Früchte können im Garten geerntet werden. Doch dank der vielen Exporte sowie neuen Züchtungen bekommst Du heutzutage jede noch so außergewöhnliche Frucht und das vor allem zu jeder Jahreszeit, sodass Du theoretisch zu jeder Zeit den Rumtopf ansetzen kannst.

Doch so wirklich Spaß macht es, wenn er nach Tradition von früher zubereitet wird und er die Zeit bekommt, langsam zu reifen. Im Winter (ab Mitte November) ist der Rumtopf fertig und kann beispielsweise zu Grießpudding, Fruchtsalat oder anderen Süßspeisen als Kompott serviert werden.

Als Cocktail mit Sekt

Pur ist das Getränk zu stark, doch wenn Du es mit Sekt aufgießt, ist es ein leckerer Longdrink. Auch zu Eis schmeckt es prima. Sogar ein Rum-Gelee können Sie aus dieser Mischung herstellen. Dazu einfach Gelatine auflösen und unter den Topf ziehen sowie kaltstellen. Sie sehen, es ist eine gute Idee, die Ernte sinnvoll zu verarbeiten.

Pur ist das Getränk zu stark, doch wenn Du es mit Sekt aufgießt, ist es ein leckerer Longdrink.

 

Fazit:

Für Kinder ist so ein Getränk nichts, da der Alkoholgehalt viel zu hoch ist. Ein selbst produzierter Rumtopf ist dagegen für Erwachsene der krönende Abschluss eines jeden guten Essens.

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