Gartenkalender - Mai 2011

Alles neu macht der Mai! Überall sieht man jetzt Blüten im Garten - herrliche Düfte und pure Frühlingslaune! Im Mai werfen sich Rhododendren bunt in Schale, Kübelpflanzen dürfen ins Freie, und im Gemüsegarten legen Sie den Grundstein für eine reiche Ernte.

Gartenarbeiten im Mai - Überblick

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Allgemeine Gartenarbeiten

  • Unkraut jäten
  • Im Mai beginnt die Hauptwachstumszeit. Neben den erwünschten Kulturpflanzen treiben natürlich auch störende Wildkräuter ihr Unwesen. Das Jäten dient zugleich der Bodenlockerung.

  • Rasen
  • Anfang Mai ist die beste Zeit zur Aussaat von Rasensamen. Sollte es nach der Aussaat nicht ausreichend regnen, dann ist zu wässern, mindestens bis die Samenkörner keimen.

Obstgarten

Im Mai ist Erdbeerzeit! Aber auch andere Obstgehölze benötigen Deine Aufmerksamkeit.

  • Erdbeeren
  • Um Erdbeeren vor Verschmutzung und Fäulnis zu bewahren, empfiehlt es sich diese durch Folien oder Stroh zu schützen. Vor diesen Arbeiten sollte das Unkraut noch einmal gründlich bekämpft werden, damit die Pflückarbeiten sich leichter vornehmen lassen.
    Ist es während der Zeit der Fruchtreife über einen längeren Zeitraum zu trocken, reagieren die Erdbeerfrüchte sehr schnell auf diese Witterung. Sie erreichen dann keine ausreichende Größe und reifen nicht gleichmäßig aus. Deshalb sollte während trockener Perioden immer zusätzlich gewässert werden.

    Ausführlicher Tipp: Erdbeeren - ein kleiner Ratgeber

  • Mulchen
  • Auch unter Obstbäumen und zwischen Beerensträuchern, entlang von Him- und Brombeerhecken ist es sinnvoll eine Mulchdecke auszulegen. Das Mulchmaterial kann sowohl aus anfallendem Rasenschnitt, Stroh oder Holzhäcksel bestehen.

    Ausführlicher Tipp: Pflegeprogramm für den Gartenboden

  • Pflanzenschutz
  • Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen blühen früh und sind deshalb stark spätfrostgefährdet. Bei Frostgefahr sollten die Bäume (wie die Erdbeeren) durch Vlies geschützt werden.

  • Erziehungsmaßnahmen
  • In kalten klimatischen Regionen, in denen immer einmal Spätfröste auftreten können empfiehlt es sich, die Pfirsichbäume erst nach den Eisheiligen zu schneiden.
    Weitere Maßnahmen sind die Ausdünnung der Blütenansätze an Spindelbüschen und Spalieren. An Apfelbäumen sollten die weißen Mehltauspitzen abgeschnitten werden, um eine weitere Ausbreitung des Pilzes zu unterbinden.

Gemüsegarten

Im Mai kann der Grundstein für eine reiche Ernte über den Sommer gelegt werden. Was jetzt gesät und ausgepflanzt wird, kannst Du hier nachlesen:

  • Säen und Pflanzen
  • Wichtig ist jetzt vor allem das Säen und Pflanzen der frostempfindlichen Arten. Dazu zählen Bohnen, Gurken, Kürbisse, Tomaten, Paprika, Auberginen und Sellerie. Ferner werden Winterendivien, Kopfsalat, Rote Bete und Mangold ausgesät.
    Wenn man Salate und Radieschen in zweiwöchigem Rhythmus aussät, kann man durchgehend bis zum Herbst ernten. Auch Kohlrabi, Brokkoli und Blumenkohl dürfen regelmäßig nachgesät werden.

Ziergarten

Im Mai ist im Ziergarten die ganze Aufmerksamkeit des Gärtners gefragt: Staudenbeete werden neu angelegt, die sommerblühenden Zwiebelblumen können in die Erde, und Kübelpflanzen sollten ins Freie geschafft werden.

  • Pflanzzeit für Stauden
  • Von einigen Ausnahmen abgesehen, ist jetzt die beste Pflanzzeit für Stauden. Dazu muss, besonders bei trockenen und sonnigen Wetter, für eine regelmäßige Bewässerung gesorgt werden.
    Gepflanzt werden in der ersten Monatshälfte Gräser, Farne, im Sommer und Herbst blühende Stauden, immergrüne Laub- und Nadelgehölze. Aber auch Dahlien, Gladiolen, Tigerblumen und andere im Sommer blühende Blumenzwiebeln und Knollen kommen in die Erde. Sie sind vor allem für sonnige Flächen im Garten geeignet.

    Ausfürhlicher Tipp: Alles rund um Dahlien

  • Aussaat
  • Lücken im Staudenbeet können jederzeit durch die Aussaat von Sommerblumen gefüllt werden. Dazu eignen sich z.B.: Ringelblume (Calendula), Schmuckkörbchen (Cosmos), Bechermalve (Lavatera), Schleierkraut (Gypsophila), Schleifenblume (Iberis), Hainblume (Nemophila), Kornblume (Centaurea) oder die Wucherblume (Chrysanthemum).
    Nach Ende der Frostgefahr können alle Sommerblumen, die geschützt vorkultiviert wurden, ausgepflanzt werden. Bei empfindlichen Arten wie Fleißiges Lieschen, Mittagsgold und Statice solltest Du besser bis Juni warten.

  • Stecklingsvermehrung
  • Von den meisten laubabwerfenden Gehölzen kann man Stecklinge schneiden und in einem lockeren Substrat bewurzeln. Auch viele heimische Stauden können so vermehrt werden.

  • Pflegearbeiten
  • Schon ausgesäte Arten sind auszudünnen -wenn die Pflanzen zu dicht stehen-, damit sie sich kräftig entwickeln und schön blühen.

Gartenteich

  • Teichpflege
  • Da sich das Wasser langsamer erwärmt, kommen die dort lebenden Pflanzen etwas später aus den Startlöchern. Dies ist Anlass, abgestorbene Pflanzenteile aus dem Wasser zu entfernen und zu dichten Bewuchs auszudünnen. Bei anhaltend milder Witterung kann auch schon gepflanzt werden. Verwende zum Pflanzen nur nährstoffarme Substrate, wie Kies oder Sand, denn ein Gartenteich wird durch Mutterboden und Humus schnell überdüngt.

    Ausführlicher Tipp: Mit Teichpflanzen zu einem paradiesischen Gartenteich

Balkon und Terrasse

Jetzt darf der Balkon wieder mit dem frostempfindlichen Sommerflor bepflanzt und die Terrasse mit Kübelpflanzen dekoriert werden. Bei heftigen Kälterückschlägen bringt man die Pflanzen noch einmal an geschützte Plätze oder deckt sie ab.

  • Kübelpflanzen
  • Schöne Kübelpflanzen bringen jetzt wieder den Zauber mediterraner Flora auf Terrassen und Balkone. Hier sollen sie an einem möglichst warmen, windgeschützten Platz den Sommer über verbringen.

Pflanze des Monats

  • Rhododendron
  • Rhododendron im Garten

    Rhododendron in voller Blüte

    Der Rhododendron gehört zu den schönsten Frühlingssträuchern, der robuste Blätter und prachtvolle, stark duftende Blüten von April bis Mai austreibt.
    Entscheidend für gutes Wachstum ist der richtige Standort: Rhododendren bevorzugen lichten Schatten oder Halbschatten. Wenn sie zu wenig Licht bekommen, blühen sie mager und schlecht, bei zu viel Sonne vertrocknen sie leicht. Besonders wohl fühlen sich die Pflanzen nahe kleiner Bäume und Sträucher.
    In Baumschulen findet man viele Hybriden, also Kreuzungen aus verschiedenen Arten. Mit ihnen gelang es, ein weites Spektrum an Blütenfarben anbieten zu können: Von Weiß über Rosa, Rot bis Blauviolett sowie Lachs, Gelb und Orange.

Tipp des Monats

  • Gestaltung
  • Bei einer artenreichen Bepflanzung sollte man von einigen Leitpflanzen ausgehen, die von Größe, Wuchsform und Dauer bzw. Auffälligkeit der Blüten die Gemeinschaft dominieren. Häufig sind es Arten, wie Geranien, Petunien, Begonien, Strauchmargeriten oder Ziertabak.

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