Juni

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Gartenkalender - Juni 2011

Im Juni entfaltet sich der Garten in seiner vollen Schönheit. Überall blüht etwas, die Sträucher und Bäume spenden einen kühlen Schatten. Jetzt sind die Tage am längsten und überall gibt es etwas zu tun.

Gartenarbeiten im Juni - Überblick

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Allgemeine Gartenarbeiten

  • Kompost
  • Kaum hat man gemäht, muss man den Rasenmäher auch schon wieder aus dem Schuppen holen. Vor allem im Frühsommer wächst das Gras extrem schnell. Aber wohin mit dem vielen Grasschnitt? Das Kompostieren funktioniert nur, wenn Du das frische Gras mit trockenem Material mischt. Dafür eignet sich Stroh sehr gut. Wer noch Äste oder Zweige vom Frühjahrsschnitt der Sträucher hat, häckselt diese und mischt sie unter. Kompoststarter und etwas Kalk beschleunigen den Umwandlungsprozess im Kompost.

  • Schnittmaßnahmen
  • Beim Heckenschnitt und anderen Schneid- und Pflegearbeiten sollten brütende Vögel geschont werden. Falls nötig, verschiebt man die Arbeit auf einen späteren Termin.

Obstgarten

Wer sich über eine saftige Obsternte freuen möchte, muss einiges dafür tun.

  • Obst pflegen
  • Vor allem bei Neupflanzungen ist die Wasserversorgung zu sichern. Obstgehölze mit starkem Fruchtansatz können mit einem stickstoffbetonten Dünger versorgt werden. Himbeeren und Brombeeren mögen eine Mulchdecke. Bei anhaltend feuchter Witterung leistet eine Mulchunterlage gute Dienste gegen Pilzerkrankungen.

  • Pflanzenschutz
  • Ende Mai sind die Falter des Apfelwicklers geschlüpft und legen ab Juni die Eier in der Nähe der Fruchtbüschel ab. Spätestens Anfang des Monats solltest Du bei starkem Befall in den Vorjahren deshalb Kärtchen mit der Schlupfwespe Trichogramma aufhängen. Mit drei Ausbringungsterminen lässt sich in der Regel der Befall mit Fruchtmaden von Apfelwickler und Apfelschalenwickler eindämmen.

Gemüsegarten

Die jungen Gemüsesetzlinge brauchen jetzt viel Wasser zum Gedeihen. Was Du sonst noch beachten solltest, kannst Du hier erfahren:

  • Düngen und pflegen
  • Die nährstoffbedürftigen Kulturen, wie Tomaten, Kohlsorten, Sellerie, Paprika, Gurken, Zucchini und Auberginen, erhalten nach dem Einwurzeln eine stickstoffbetonte Kopfdüngung. Tomaten und Gurken brauchen eine ausgiebige Wasserversorgung. Geeignete Stützen oder Rankgerüste sind rechtzeitig anzubringen.

  • Aussaat
  • Diesen Monat können noch folgende Gemüsearten ins Beet gesät werden: Zuckerhutsalat, Radicchio, Möhren, Rettich, Radieschen, Wurzelpetersilie, Rote Beete, Brokkoli, Grünkohl, Kohlrüben, Knollenfenchel, Chinakohl, Buschbohnen und Stangenbohnen.

  • Folgekulturen
  • Durch laufende Nachsaaten können entstehende Erntelücken gleich wieder gefüllt werden.

  • Ernte
  • Der erste ertragreiche Monat beginnt! Möhren, Kohlrabi, Frühkartoffeln - der Garten ist voll mit frischen Leckereien. Bis zum 24. Juni kann man noch Spargel stechen. Nach diesem Zeitpunkt braucht die Pflanze eine Ruhephase, in der sie Reservestoffe für das kommende Jahr sammelt.

  • Tomaten ausgeizen
  • Damit Tomatenpflanzen viele Früchte tragen, muss man jetzt regelmäßig die Seitentriebe ausbrechen, die in den Blattachseln sprießen. Gärtner sprechen vom Ausgeizen. Grund: Diese Triebe wachsen kräftig, tragen aber nur wenige Früchte und rauben der Pflanze unnötig Kraft. Den unerwünschten Trieb drückt man mit Daumen und Zeigefinger einfach zur Seite weg. Bei veredelten Tomaten kann man im unteren Bereich einen Seitentrieb stehen lassen und als zweiten Haupttrieb ziehen. Alle anderen Seitentriebe sollte man auch ausgeizen.

Ziergarten

Kaum zu bremsen ist das Wachstum im frühsommerlichen Garten, viele Stauden stehen voll in Blüte. Mit wenigen Handgriffen kannst Du die Blütezeit erheblich verlängern.

  • Bewässerung
  • Im Frühling gepflanzte Gehölze und Stauden brauchen am Abend heißer Tage besonders viel Wasser, denn das Wurzelwerk hat sich noch nicht so weit entwickelt, dass die Pflanzen lange Trockenperioden ohne Bewässerung überstehen. Besonders Pflanzen in Torfballen sollten im ersten Jahr gut gewässert werden.

  • Gehölzpflege
  • Nach der Blüte ist jeweils ein günstiger Zeitpunkt, um Ziergehölze auszulichten. Alle zwei bis drei Jahre ist es sinnvoll, ältere Triebe bis zum Boden zurückzuschneiden.
    Spätblühende Ziergehölze kann man mit Kompost oder einem geeigneten Dünger versorgen.

  • Späte Freilandsaaten
  • Schnell wachsende Sommerblumen, wie Ringelblume und Jungfer im Grünen, können noch nachgesät werden.

  • Anzucht der Zweijährigen
  • Die sogenannten Zweijährigen müssen diesen Sommer ausgesät werden, damit sie im nächsten Jahr blühen. Stiefmütterchen, Maßliebchen, Bart-Nelken und Stockmalve sollte man zeitig säen, am besten etwas geschützt im Frühbeet. Vergissmeinnicht und Fingerhut können noch gut im Juli gesät werden.

  • Zwiebeln raus, Zwiebeln rein
  • Die Zwiebeln der Garten-Tulpen sollten alle zwei bis drei Jahre aus dem Boden geholt werden, sobald die Blätter einziehen. Bis zur erneuten Pflanzung im Spätsommer lagert man sie trocken in Sand.

Gartenteich

  • Pflanzzeit
  • Verwende zum Pflanzen nur nährstoffarme Substrate wie Kies oder Sand. Benutze keinen nährstoffreichen Gartenboden, denn ein Teich wird schnell überdüngt.

  • Teichwasser nachfüllen
  • Ist der Wasserstand Deines Gartenteiches merklich gesunken und in absehbarer Zeit kein Regen zu erwarten, solltest Du Wasser nachfüllen. Verhindere aber, dass dabei Schlamm aufgewirbelt wird, der das Teichwasser trübt. Verwende am besten das Wasser aus der Regentonne.

Balkon und Terrasse

  • Düngen
  • Sobald die Balkonpflanzen gut eingewurzelt sind, werden sie gedüngt. Ein Langzeitdünger im Substrat sorgt mehrere Monate lang für die Grundversorgung. Aber nur durch flüssige Zusatzdüngung wird ein prächtiger Blütenflor erreicht.
    Besonders üppig wachsende Arten, wie Geranien, Petunien oder Goldzahn, darf man sogar zweimal wöchentlich düngen.

  • Gießen
  • Kästen und Kübel sind regelmäßig zu gießen. Wärme und Wind fördern die Verdunstung, Pflanzen in engen Gefäßen geraten dabei in Stress. Prüfe, besonders an heißen Tagen, die Erdfeuchte in Kübeln und Kästen. Bei wüchsigen, zartblättrigen Pflanzen sind die Wasserreserven schnell erschöpft.

  • Schützen
  • Sorge für ausreichende Standfestigkeit Deiner Kübelpflanzen.

Pflanze des Monats

  • Rose
  • Blühende Rose

    Beliebte Zierblume: Rose

    Die Rose ist unsere populärste und beliebteste Zierpflanze. Die Gattung Rosa umfasst zwischen 100 und 250 Arten. Die teils aufrechten, teils überhängenden Sträucher können mit einer langen Blühdauer und mit einem breiten Spektrum an Blütenfarben und –formen aufwarten.
    Die wichtigste Nutzung der Rosen ist die Verwendung als Zierpflanze, sowohl als Gartenpflanze als auch als Schnittblume.
    Rosen brauchen einen luftigen Stand möglichst in voller Sonne. Als Untergrund eignet sich jeder tiefgründige, humose, kalkhaltige Boden ohne Staunässe.
    Rosen lassen sich gut mit Stauden und Gräsern kombinieren. Bodendeckerrosen eignen sich zur flächigen Begrünung, einige Sorten sogar von Böschungen. Hochstämmchen sind eine beliebte Sonderform, als Mittelpunkt eines Wegkreuzes oder als kleine „Allee“ entlang des Weges ihre dekorative Wirkung voll entfalten.

    Ausführlicher Tipp: Die Vielfalt der Rose - die Königin der Blumen

    Tipp des Monats

    • Moorbeet anlegen
    • Der Standort für ein Moorbeet sollte so gewählt werden, dass er den gewählten Pflanzenarten die richtige Menge Sonne bietet. Hat man einen geeigneten Standort gefunden und die ungefähre Größe des Moorbeets festgelegt, fängt man an zu graben. Gräbt man insgesamt zum Beispiel 65 Zentimeter tief, sollte man 40 Zentimeter für den Wasserspeicher vorsehen, 25 Zentimeter dann noch einmal für die Wurzeln der Pflanzen. Wenn das Graben abgeschlossen ist, wird die Teichfolie eingelegt. Sie dient dazu, dass sich der Torf nicht mit der Erde vermischt und das Wasser im Beet bleibt. Danach wird der Wasserspeicher eingesetzt. Wasserspeicher sind sehr wichtig für das Moorbeet. Hierfür können alle möglichen Arten von Behältnissen verwendet werden, die nach unten hin geöffnet sind und oben ein paar Löcher haben. Durch die Öffnungen unten kommt das Wasser rein, durch die Löcher oben kann kein Torf ein-, aber die Luft austreten. Hat man zu wenige Wasserbehälter, muss man das Moorbeet öfters bewässern, was man aber auf keinen Fall mit kalkhaltigem Leitungswasser tun sollte.

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