Tiere im Garten
Kommentare (1)Schnecken bekämpfen
Da freut man sich auf eine reiche Ernte und muss feststellen, dass die Schnecken über Salat und das andere Gemüse hergefallen sind und ihre Spuren hinterlassen haben. Wie wird man die Plagegeister wieder los?
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Schneckenbefall vorbeugen
Schnecken, diese vor allem nächtlich in Erscheinung tretenden, verfressenen Gesellen, die sich nur allzu gerne über den Salat im Garten oder auch Blumen hermachen, können in nur einer Nacht den Traum eines jeden Hobbygärtners wie eine Seifenblase zerplatzen lassen.
Damit der Traum vom schönen Garten oder der eigenen Salat- oder Gemüseernte nicht zum schleimigen Albtraum wird, sollte man bereits im Winter dafür sorgen, dass die Schnecken, die im Boden überwintern, diese Möglichkeit nicht nutzen können. Gibt man den Schnecken die Chance im Gartenboden den Winter zu überstehen, muss man sich im Frühjahr nicht wundern, wenn diese vermehrt genau dort auftauchen.
Am besten ist es, wenn man den Gartenboden noch einmal aufharkt, kurz vor dem ersten Frost, damit die Kälte dorthin dringen kann, wo die Schnecken ihr Winterquartier haben und so zumindest ein Großteil diesen vielleicht nicht übersteht. Aber selbst, wenn strenger Frost tatsächlich dazu geführt hat, dass die Schnecken im Garten nicht überlebt haben, kommen sie doch von woanders immer wieder.
Egal, wie oft man den Boden aufharkt, um Nistmöglichkeiten zu zerstören, egal, ob man nur mehr morgens gießt und die Gartenpflanzen großzügig der Sonne aussetzt, welche die Schnecken nicht mögen; wirklich dauerhaft vorbeugen kann man einem Schneckenbefall im Grunde nicht.
Schnecken wirksam bekämpfen mit Chemie
Die meisten Menschen, deren Gartenpflanzen schon einmal den Schnecken zum Opfer gefallen sind, schwören auf die Bekämpfung mit chemischen Mitteln. Und natürlich funktioniert das Bekämpfen der Schnecken mit dem sogenannten Schneckenkorn sehr gut.
Dieses Schneckengift in Form kleiner Körner wird im Garten verteilt und lockt die Schnecken wie ein Köder an. Nachdem sie davon gefressen haben, vergeht ihnen allerdings der Appetit und sie ziehen sich unter die Erde zurück, wo sie dann am enthaltenen Eisen-III-Phosphat zugrunde gehen.
Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Pflanzen von den gefräßigen Gesellen geschützt werden, sondern auch noch den, dass die toten Tiere nicht auf der Oberfläche liegen bleiben und andere zusätzlich anziehen. Da Schneckenkorn nur giftig für Schnecken ist, nicht für andere Tiere im Garten und auch nicht für die Pflanzen, ist es gerade deswegen ein gern verwendetes Mittel gegen den Pflanzenkahlschlag durch Schnecken.
Ein Nachteil ist allerdings die Tatsache, dass es sich hierbei um Chemie im Garten handelt und jeder gleich sieht, dass man den schleimigen Tierchen mit Gift zu Leibe rückt. Und dabei gibt es doch auch natürlichere und nahezu ebenso wirksame Methoden.
Schnecken bekämpfen - aber bitte natürlich
Wer keine chemischen Vernichtungsmittel einsetzen möchte, dem seien vor allem drei Methoden ans Herz gelegt, die zwar nicht ganz so radikal wirken, aber zumindest kein Gift enthalten.
Die freundlichste Methode die Plagegeister loszuwerden ist, sie schlicht und einfach täglich einzusammeln und woanders wieder auszusetzen. Natürlich nicht unbedingt im Garten des Nachbarn, aber vielleicht auf einer Wiese außerhalb. Leider ist die Einsammelmethode zeit- und nervenraubend und man sollte die Verstecke kennen.
Bier-Falle
Will man sie nicht suchen müssen, kann man einen Köder einsetzen, der gleichzeitig zur Falle für die Schnecken wird: Bier. Dafür wird ein etwa zur Hälfte mit Bier gefüllter Becher eingegraben. Der Biergeruch lockt die Schnecken wie ein Köder an und sie kriechen in die Falle, wo sie dann ertrinken. Das funktioniert, aber man lockt damit auch die Schnecken der Umgebung an, die nicht alle drauf herein- und doch lieber über die Pflanzen herfallen.
Eine andere Methode, die Schnecken von den Pflanzen fernzuhalten, ist der Schneckenzaun. Dieser Zaun besteht aus glatten Metallplatten, die mindestens 10 - 15 cm hoch sein müssen. Die Schnecken finden daran keinen Halt und können so nicht in die Beete eindringen und dort wüten. Leider kommen aber doch ab und an vor allem größere Exemplare über diese Barrikaden, weshalb es für einen größeren Erfolg bei der Bekämpfung der Schneckenplage ratsam ist, solche natürlicheren Methoden zu kombinieren.
Fazit:
Andere immer gerne empfohlene Hausmittel wie Sägemehl, Kaffeesatz oder gar Rindenmulch sind leider völlig wirkungslos. Der Einsatz von Schneckenkörnern hilft, ist aber nichts für Freunde des Bio-Gartens.
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Nacktschnecken einsammeln und in einem Eimer mit Streusalz werfen!!! Nicht woanders lebend aussetzen !!!(PS)Bei Schneckenkorn und Bier besteht die Gefahr,das man damit auch die gechützten Weinbergschnecken vernichtet !!!
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