Tiere im Garten

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Ameisen im Haus

Ameisen im Haus sind lästig und krabbeln in alle möglichen Orte, wie Zuckerdosen, in die sie nicht gehören. Wie werde ich sie wieder los, fragen sich viele Betroffene. Wir zeigen, welche Mittel wirken und welche versagen

Garten-Polizei

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Gartenfreunde pflegen in aller Regel ein entspanntes Verhältnis zu Ameisen, ist ihnen doch die Nützlichkeit der staatenbildenden Tiere bestens bekannt: Diese vertilgen Pflanzenreste, verteilen Samen und sorgen für eine Qualitätsverbesserung des Bodens.

Weniger erfreulich ist es hingegen, wenn Ameisen die Bequemlichkeit der eigenen vier Wände zu schätzen lernen und als vielbeinige Quälgeister die Gastfreundschaft strapazieren. Beginnen sich Ameisen häuslich einzurichten, ist schnelles Handeln gefragt, um einer raschen Vergrößerung der Population entgegenwirken zu können.

Bekämpfen lassen sich Ameisen auf sehr unterschiedliche Arten. Festzuhalten bleibt dabei zunächst, dass die hierzulande über 200 bekannten vorkommenden Arten jeweils recht unterschiedlich auf die Bekämpfungsversuche reagieren- und letztlich sind keineswegs immer die rabiatesten Methoden von Erfolg gekrönt. Zur endgültigen Beseitigung der unerwünschten Insekten kann also bisweilen ein langer Atem gefragt sein. Aber keine Sorge: Mit ein wenig Geduld werden sich auch die hartnäckigsten Gäste bald nach einer neuen Bleibe umschauen.

Gebrauch und Nutzen professioneller Köder

Häufig und gern wird im Falle eines Falles auf käufliche Köder zurückgegriffen, mittels derer dem Ameisenvolk mit Gift zu Leibe gerückt werden soll. Die Köder tragen dem Umstand Rechnung, dass in einem Ameisenstaat Arbeitsteilung herrscht und sich nur die sogenannten Arbeiter ans Licht der Öffentlichkeit wagen. Die Köder enthalten daher ein langsam wirkendes Gift, welches erst zur Entfaltung kommen soll, nachdem dieser einem möglichst großen Teil der Kolonie als Nahrungsquelle dienen konnte.

Die Nutzung eines professionellen Köders bietet allerdings keine Garantie für die Vernichtung der krabbelnden Plagegeister. Einige Arten ahnen die Gefahr und verschmähen das vergiftete Futter. Doch auch bei den weniger misstrauischen Insekten wird die Beseitigung der Ameisen nur selten zum Selbstläufer. Täglich muss die Akzeptanz des Köders einer Kontrolle unterzogen werden. Wird dabei ersichtlich, dass nur wenige Ameisen an diesem Interesse zeigen, sollte der Standort gewechselt und ein neuer Versuch unternommen werden.

In jedem Falle ist es ratsam, den Köder so nah wie möglich am Nest der Ameisen zu platzieren. Ziehen die Insekten auf zahlreichen Straßen durch die Wohnung, macht sich das Aufstellen von mehreren Ködern erforderlich, da hier ein Vorkommen von verschiedenen Ameisenvölkern wahrscheinlich ist. Eine unzureichende Beköderung ist der häufigste Grund für ein Scheitern dieser Bekämpfungsversuche.

Um die Akzeptanz eines solchen Mittels zu erhöhen, ist es ratsam, den Ameisen zunächst einen ungiftigen Köder - etwa frische Schweineleber - anzubieten, um bald darauf an gleicher Stelle den präparierten Köder zum Einsatz zu bringen.

Was die Oma schon wusste

Hausmittelchen gegen den Ameisenbefall:Nicht selten ist der Wunsch vorhanden, die Ameisen vertreiben zu können, ohne den nützlichen Insekten ernsthaften Schaden zufügen zu müssen. Gerade wenn sich bisher nur relativ wenige Ameisen in die Wohnung verirrt haben, sind viele der überlieferten Bekämpfungsmittel durchaus erfolgsversprechend. Um die Ameisenstraße zu unterbrechen, ist zunächst stets das Abdichten von Löchern und Ritzen mit Gips bzw. Silikon erforderlich, aus denen der schier endlose Zustrom der Tiere erfolgt.

Meist gelingt es so jedoch nicht, das emsige Treiben dauerhaft zu unterbinden. Eine wirksame Abwehr ist dann am ehesten durch Duftstoffe zu erreichen: Beim Geruch von Zimt, Lavendel, Lorbeer, Nelke und Zitrone verspüren alle Ameisen eine Abneigung und sind meist bereit, die so behandelten Bereiche großflächig zu meiden.

Zusätzliche Hindernisse, wie das gern empfohlene doppelseitige Klebeband oder das Ausstreuen zerbröselter Eierschalen, sorgen bei Ameisen zwar für lebhaftes Interesse, vertreiben lassen sie sich davon aber wohl kaum.

Das lässt sich über die Verwendung von Backpulver sagen. Allerdings war dieses in der Vergangenheit wohl tatsächlich ein geeignetes Ameisengift, aufgrund einer zwischenzeitlich veränderten Zusammensetzung hat es diesen zusätzlichen Nutzen jedoch mittlerweile eingebüßt.

Mittel für den ameisenfreien Garten

Trotz der zahlreichen erwähnten Vorteile ist es immer wieder wünschenswert, zumindest einzelne Bepflanzungen oder Beete des Gartens von Ameisen zu befreien. Auch in einem solchen Falle können mithilfe von Duftstoffen sehenswerte Ergebnisse erreicht werden. Die Bepflanzung der zu schützenden Bereiche mit Wacholder, Majoran, Lavendel oder Tomaten sollte dabei ausreichend sein, um die Ameisen dauerhaft in ihre Schranken zu verweisen.

Fazit:

Ameisen sind nützliche Helfer, die im Garten wertvolle Dienste leisten. Aus dem Haus können sie gut mit diversen Hausmittelchen vertrieben werden.

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