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Petersilie im eigenen Garten - ein kleiner Ratgeber

Petersilie ist eine der beliebtesten Kräutersorten und vielseitig in der eigenen Küche einsetzbar. Die verschiedenen Sorten lassen sich sowohl im Garten als auch in Blumenkästen oder Töpfen aussäen und aufziehen und sind so auch für kleinere Balkon-Kräutergärten gut geeignet. Nebenbei ist dieser Doldenblütler sehr gesund und liefert eine Vielzahl wichtiger Vitamine.

Petersilie für den Kräutergarten

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Petersilie

Der Ursprung von Petersilie ist unbekannt, sie ist wild kaum anzutreffen. Hauptsächlich wird sie in Europa in Gärten gepflanzt und dort als eines der beliebtesten Kräuter für die Küche verwendet.

Doch auch auf Fensterbänken in Töpfen oder Blumenkästen findest Du diese vielseitig einsetzbaren Kräuter. Gesund ist die Petersilie besonders auf Grund der enthaltenen Vitamine.

Unter anderem findet sich darin ein hoher Anteil Vitamin C wieder, der grippalen Infekten vorbeugt. Doch dieses Wunderkraut hilft zerdrückt auch gegen Zahnschmerzen und lindert Juckreiz bei Mückenstichen.

Es wirkt zudem harntreibend und blutreinigend. Ein Tee aus einem Esslöffel Petersilienkraut auf eine Tasse kochendes Wasser, den Du zehn Minuten ziehen lassen musst, entschlackt zudem Deinen Körper.

Petersilie anbauen

Generell gedeihen diese Kräuter gut, wenn Du sie in lockeren und humusreichen Boden setzt und ihnen ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen in Deinem Garten überlässt. Der Boden muss gleichmäßig feucht gehalten werden, was etwas Fingerspitzengefühl verlangt.

Dies gilt auch für Topfbewohner auf Deiner Fensterbank, die bei Übernässung schnell die Stängel hängen lassen und sterben. Ab und zu etwas Dünger fördert das Wachstum. Ernten solltest Du sie erst, wenn Sie mindestens eine Höhe von ungefähr 15 Zentimetern erreicht hat.

Die Vermehrung

Wie viele andere Kräuter auch, wird die Petersilie durch Samen vermehrt. Diesen kannst Du im Gartencenter, beim Gärtner und im Internet kaufen, oder von Deinen eigenen Pflanzen nehmen.

Hierzu musst Du die Pflanzen entsprechend ihrem Standort überwintern, da erst nach einer Frostperiode die Blüte einsetzt und sich so Samen bilden. Dies ist jedoch erst im zweiten Jahr der Fall, und danach ist sie für die Verwendung in der Küche nicht mehr zu gebrauchen.

In diesem Fall solltest Du die Blätter samt Wurzelwerk entfernen und die Samen an anderer Stelle aussäen, da auf Grund der eigenen Unverträglichkeit dort kein weiterer Anbau sinnvoll ist.

Du kannst Dir auch kleine Pflänzchen auf der Fensterbank vorziehen und anschließend im Abstand von ungefähr 20 bis 30 Zentimetern anpflanzen.

Blattpetersilie

Blattpetersilie

Blattpetersilie

Petersilie lässt sich grundsätzlich in zwei Arten der Blattpetersilie, auch unter Schnittpetersilie bekannt, unterteilen. Zum einen gibt es glatte Sorten, zum anderen solche, die krause Blätter haben.

Glattes Peterle, wie es auch oftmals genannt wird, findet sich vor allem in der italienischen Küche wieder und wird in den Rezepten oft schon vor dem Erhitzen der Speisen zugefügt, da diese Arten die Hitze gut überstehen und kaum Mineralstoffe und Vitamine verlieren.

Krause Petersilie hingegen findet sich vermehrt in deutschen Gerichten wieder und wird erst kurz vor dem Servieren als Dekoration in das jeweilige Essen gegeben, da es bei Hitze zum einen das Aroma, zum anderen die vielen Vitamine verliert.

Wurzelpetersilie

Wurzelpetersilie

Wurzelpetersilie

Diese Unterart findest Du auch unter dem Begriff Knollenpetersilie oder Petersilienwurzel. Mit seinem intensiven und leicht süßlichen Geschmack, der dem der Pastinake sehr ähnelt, kannst Du die Wurzelpetersilie aus Deinem Garten zum Würzen von Suppen oder Eintöpfen verwenden.

Auch zwischen Suppengrün findest Du es wieder. Die Wurzel übersteht, im Gegensatz zu den Blättern, Frost sehr gut und kann daher im Garten überwintert werden. So kannst Du sie gleichzeitig frisch halten. Im Gegensatz zu Blattpetersilie wird Wurzelpetersilie oftmals nur einjährig kultiviert.

Fazit:

Petersilie sollte in Deinem Garten nicht fehlen, wenn Du ohnehin Kräuter anpflanzen möchtest. Sie ist in jedem Fall äußerst gesund und kann leicht selbst vermehrt werden, wobei es unterschiedliche Sorten gibt, die in der Küche und für die Gesundheit unterschiedliche Anwendung finden. Dieses wohlschmeckende Gewächs ist daher eine Bereicherung für jeden noch so kleinen Garten.

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