Schritt für Schritt

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Gehwegplatten verlegen: Mit trockenen Füßen durchs Gras

Der alte Weg ist schief und krumm oder Du hast keine Lust mehr beim Marsch durch den Rasen nasse Füße zu kriegen? Dann kann die Antwort nur lauten: Verlege einen neuen Weg! In der Schritt für Schritt-Anleitung erfährst Du, worauf man dabei achten sollte.

Schritt für Schritt Platten-Wege verlegen

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Wer im Garten einen Gehweg anlegen möchte, greift am besten auf Platten zurück.

Mit Gehwegplatten und ein wenig Geschick lässt sich ein Gartenweg recht einfach anlegen, ohne dass man gleich ein Handwerker sein müsste.

Im Baumarkt findest Du eine große Auswahl an Bodenplatten. Meist verwendet man Platten aus Beton oder aus einem Naturstein wie Basalt oder Granit.

Achte darauf, dass das Material eine raue Oberfläche hat. Platten mit einer glatten Oberfläche werden bei Regen schnell rutschig und eignen sich nicht für einen Gehweg.

Vorab: Die schnelle Lösung für kurze Wege

Rustikaler Stil: Steinplatten

Steinplatten im Garten

Wer nur eine kurze Distanz überbrücken möchte, ist schnell fertig.

Man legt hierzu Platten aus Naturstein einfach in Schrittlänge voneinander entfernt auf den Boden und achtet lediglich darauf, dass sie sicher liegen. Damit lässt sich schnell ein kurzer Weg zum Beet oder zum Gartenhaus überbrücken.

Nachteil dieser einfachen Lösung: Das Gras um die Platten herum lässt sich nicht mehr mit dem Rasenmäher schneiden.

So wird es gemacht

Wer einen richtigen Gartenweg anlegen möchte, braucht etwas mehr Zeit sowie Füllmaterial und geeignetes Werkzeug. Wer weiß, wie es geht, benötigt allerdings keine besonderen Vorkenntnisse, um seinen Weg durch den Garten selbst anzulegen.

1. Den Gehweg abstecken

Überlege Dir zuerst genau, wo der Weg verlaufen und wie breit er werden soll. Plane die Breite am besten so ein, dass Du keine Platte schneiden musst. Lässt sich dies nicht vermeiden, benötigst dafür spezielles Werkzeug oder musst Dir die Platten im Baumarkt zuschneiden lassen.

An den Rändern setzt Du am besten spezielle Randsteine ein, um den Platten ausreichend Halt zu geben.

Hast Du den genauen Verlauf festgelegt, dann stecke den geplanten Weg mit Hilfe von Holzpflöcken und einer gespannten Schnur ab.

2. Den Untergrund vorbereiten

Um zu verhindern, dass sich Wasser unter den Platten sammelt, musst Du den Untergrund vorbereiten.

Hebe innerhalb der gesteckten Markierung das Erdreich bis zu einer Tiefe von rund 20 bis 25 Zentimetern aus. Fülle eine rund 15 Zentimeter dicke Schicht aus Schotter ein und verdichte diese mit einem Stampfer oder einer motorisierten Rüttelplatte. Eine Rüttelplatte kannst Du Dir in einem Baumarkt oder bei einem Maschinenverleih ausleihen. Darauf kommt eine rund 5 Zentimeter dicke Schicht aus Splitt oder Brechsand. Begradige den Splitt oder Brechsand mit einer Latte.

3. Die Platten verlegen

Auf diesem Untergrund, der sogenannten Kofferung, verlegst Du jetzt die Bodenplatten.

Die Platten musst Du dabei mit einem kleinen Abstand zueinander verlegen, sodass gleichmäßige Fugen entstehen. Klopfe die Platten mit einem Gummihammer fest und achte darauf, dass alle Platten auf gleicher Höhe liegen. Überprüfe dies immer wieder mithilfe einer Wasserwaage.

4. Der Kleber für die Platten: Sand einkehren

Hast Du einen Abschnitt mit Platten fertig gelegt, streue Sand auf die Platten und fege diesen mit einem Besen in die Fugen. Dabei solltest Du diagonal zur Fugenrichtung kehren.

5. Und zum Schluss: Verdichten und Sand nachfüllen

Damit die Platten fest sitzen, musst Du den Weg nochmals mit dem Stampfer oder der Rüttelplatte bearbeiten.

Durch das Verdichten fällt der Sand nach unten. Fege daher anschließend noch einmal Sand in die Fugen und schwemme diesen mit Hilfe von Wasser ein. Achte bei einem Wasserschlauch darauf, dass der Druck nicht zu hoch ist und Du den Sand nicht wieder ausspülst. Durch das Wasser wird der Sand verdichtet, sodass er als Kleber zwischen den einzelnen Platten wirken kann.

Das war’s: Die Arbeiten am Gartenweg sind damit abgeschlossen. In Zukunft gelangst Du auch nach einem Regen trockenen Fußes an Deinen Garten oder Dein Kräuterbeet.

Ein Tipp für später

Unkraut und Moos, das gerne zwischen den Fugen wächst, lässt sich mit einem Fugenkratzer leicht entfernen.

Fazit:

Plattenverlegen ist nicht so kompliziert, wie man denkt, wenn einem die richtigen Materialien und Werkzeuge zur Verfügung stehen.

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