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Steingarten – Geschmäcker sind verschieden

Ein Steingarten bietet Abwechslung zum klassischen Einerlei aus Wegen, Beten und Rasen. In einem Steingarten werden einzelne Pflanzen besonders betont und in Szene gesetzt

Eine Welt aus Steinen kunstvoll arrangiert

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Die Gestaltung eines Gartens liegt stets in der Hand und in den Vorstellungen des Besitzers. Ein Garten lässt sich auf verschiedene Weise anlegen. Dafür kann er auch in mehrere Bereiche unterteilt werden. Ein Steingarten beispielsweise bietet eine abwechslungsreiche, auch blühende Landschaft für große und kleine Flächen. Diese können bevorzugt am Rand oder in einem eigenen Bereich liegen.

Einen Steingarten richtig anlegen

Um einen Steingarten richtig anzulegen, solltest Du Dich zuvor über das reichhaltige Pflanzenangebot informieren. Auch der Platz sollte gut ausgesucht sein. Ein Steingarten kann im Kleinen als Vorgartenbeet wirken, aber auch in größeren Gärten seine schöne Wirkung zeigen.

Steinwall im Garten

Junge Frau beim Pflanzen im Steingarten

Für die richtige Lage eines Steingartens eignen sich besonders Hänge, da dort die Pflanzen einzeln und als Ganzes gut zur Geltung kommen können. Je mehr Platz zur Verfügung steht, umso größer können auch die bevorzugten Pflanzen ausfallen.

Die Anlage des gewünschten Steingartens kann mit viel Phantasie und Ideen zu einem wahren Blickfang nicht nur für einen kurzen Moment werden. Dabei brauchen die gewählten Steine nicht einer gewissen Ordnung folgen, sondern können beispielsweise auch leicht übereinander oder voreinander liegen. Auch Höhlen und kleine Bachläufe lassen sich mit wenigen Handgriffen in die Steingartenlandschaft einfügen.

Die Auswahl der passenden Steine erstreckt sich von Pflanzsteinen in bereits vorgefertigten Formen bis hin zu verschieden großen losen Steinen. Dabei lassen sich besonders selbst gesammelte Steine und einzelne Findlinge in den Steingarten integrieren und als Abgrenzung nutzen. Wer ein einheitliches Bild möchte, sollte beim Kauf der Steine auf die gleiche Farbe und Form achten.

Je größer die Steine sind, umso mehr Fläche bieten sie zum Bepflanzen in den Zwischenräumen. Um möglichst wenig Unruhe in den Steingarten zu bringen, sollten die Größenunterschiede sowie die Farben der verschiedenen Steine nicht zu gravierend sein. Geringe Unterschiede lassen das Bild verspielt und phantasievoll wirken. Im Frühjahr und Herbst sowie nach Unwettern benötigen die Steine oftmals eine Reinigung, da sie mit Erde und Blattwerk bedeckt sein können.

Auch bei der Bepflanzung der freien Flächen sollten die Steine nicht außer Acht gelassen und aus Versehen überpflanzt werden. Zudem kommen die Blumen und Pflanzen durch ihren alleinigen Standort mehr zur Geltung.

Die richtigen Pflanzen und das optimale Zubehör für Steingärten

Für die richtige Auswahl an Bewohnern solltest Du Dich über die Bedingungen für die einzelnen Pflanzen vor Beginn informieren. In einem großen Steingarten können unter anderem auch Kiefern und andere niedrig wachsende Gehölze gepflanzt werden.

Für den Vordergrund oder als bunter Blickfang zwischen drin eignen sich mehrjährige Blüher, wie beispielsweise Glockenblumen oder Enzian. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass sich die Pflanzen nicht gegenseitig das Licht und die Erde wegnehmen. Bevorzugt werden meist Steingewächse, die auch in einem kleinen Teppich über einzelne Steine ragen können.

Akeleien in verschiedenen Farben wirken gut hinter Bodendeckern wie Sedum. Auch Hungerblumen und Primeln sind besonders bei Einsteigern in das Steingartenhobby sehr beliebt, da sie leicht zu pflegen sind und auch mit wenig Aufwand ihre Schönheit zeigen. Sind die ersten Anfänge überstanden und das tiefere Interesse geweckt, können so ziemlich alle Pflanzen in einem Steingarten ihren Platz finden.

Die regelmäßige Pflege des Steingartens durch das Zurückschneiden verschiedener Pflanzen oder das Austauschen verblühter Blumen gibt dem Steingarten je nach Jahreszeit ein eigenes Gesicht. Dabei ist die Pflege des Steingartens gleichzusetzen mit der Pflege eines normalen Gartens. Verwelkte Blätter müssen entfernt und zu groß gewordene Pflanzen zurück geschnitten werden, um den restlichen Pflanzen nicht den Platz und das Licht zu rauben.

Fazit:

Der Steingarten bietet das gesamte Jahr über einen Ort zum Entspannen und Betrachten.

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