September

  Kommentare (0)

Gartenkalender – September 2011

Im September geht der Sommer zwar zu Ende, Sie müssen im Garten aber keineswegs auf Blüten verzichten. Wir sagen, was jetzt im Garten zu tun ist, damit Sie Ihren Garten noch so richtig genießen können.

Gartenarbeiten im September - Überblick

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Allgemeine Gartenarbeiten

  • Rasensaat
  • Im September können Sie problemlos Rasen neu aussäen oder schadhafte Stellen ausbessern.

  • Kompostvorbereitung für das nächste Jahr
  • Die Beete sind abgeräumt, die Hecken geschnitten und der Kompostbehälter quillt über. Was nun? Reifer Kompost ist ein sehr nährstoffhaltiger Dünger, der im Herbst nicht mehr auf die Beete gebracht werden sollte. Daher wird der Kompost jetzt nur umgesetzt und reifer Kompost bis zum Frühjahr im Halbschatten gelagert.

Obstgarten

Frisches Obst aus dem eigenen Garten ist der krönende Abschluss eines Sommers. Kurz vor Herbstbeginn wird alles gleichzeitig reif: Äpfel, Birnen, Pflaumen, Späte Himbeeren.

  • Pflege
  • Nach der Ernte werden bei Himbeeren die "abgetragenen" Ruten am Boden abgeschnitten. Bei Johannisbeeren werden mit Rotpustelkrankheit befallene Triebe entfernt.
    Kranke Früchte bei Äpfeln und Birnen sollten schnell entfernt werden, bevor sich Krankheitsnester bilden können. Auch faulendes Fallobst wird vernichtet.

  • Schnitt
  • Bei kleinkronigen Obstbäumen, die zu stark wachsen, wird jetzt ein Schnitt durchgeführt. Alle Triebe, die länger als 60 cm sind, werden abgenommen. Geschnitten wird mit einer scharfen Schere.

  • Ernte
  • Viele Apfel- und Birnensorten werden jetzt geerntet. Bei den Äpfeln z.B.: ‘Cox Orange’, ‘Orangenrenette’, ‘James Grieve’ und ‘Gravensteiner’. Bei Birnen: ‘Conference’, ‘Gellerts Butterbirne’, ‘Vereinsdechant’, ‘Gute Luise’ und ‘Köstliche von Charneau’. Die Fruchtreife erkennt man, wenn sich die Früchte mehr oder weniger leicht vom Fruchtholz lösen lassen.

  • Pflanzung
  • Heimische Obstarten, wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen und Beerensträucher, können im Herbst gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist; ebenso Ziergehölze.

Gemüsegarten

Im September kommt der Lohn für die Arbeit. Viele Arten sind jetzt erntereif. Dennoch gibt es noch etliches zu tun.

  • Pflege
  • Bei Gurken, Zucchini und Tomaten werden die späten Blütenstände entfernt. Tomaten werden geköpft. So geht die letzte Kraft der Pflanzen in die verbliebenen Früchte.
    Hat der Rosenkohl bis Mitte des Monats noch keine Röschen angesetzt, lässt sich die Ernte noch durch einen Trick sichern: Brechen Sie die Triebspitze heraus und gießen Sie gründlich. Nur ausreichend feuchter Boden gewährleistet große Röschen. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt oder Stroh verhindert, dass der Boden austrocknet.

  • Kartoffeln ernten
  • Ende August beginnt die Kartoffelernte. Die Kartoffeln sind dann reif, wenn sich das Laub gelb gefärbt hat. Dann hebt man sie mit einer Grabegabel aus dem Boden und befreit sie von Laub und Erde.
    Zum Einkellern eignen sich nur gesunde, unbeschädigte Kartoffeln. Am besten lagert man sie locker aufgeschüttet an einem dunklen, trockenen Platz bei einer Temperatur von 8 °C. In warmen Räumen keimen die Kartoffeln.

  • Reife Kürbisse
  • Die Kürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen. Je kräftiger die Farbe, umso vitaminreicher und wohlschmeckender sind sie. Den Reifungsprozess können Sie unterstützen, indem Sie aufhören zu gießen und alle Wurzeln im Umkreis von 50 cm mit dem Spaten abstechen.
    Außerdem empfiehlt es sich, unter reifende Kürbisse ein Brett zu legen, ehe sie zu schwer werden: Auf nasser Erde fangen sie leicht an zu faulen.

  • Aussaat
  • Kerbel, Schnittsalate und Radieschen können Sie bis Ende August noch aussäen; Feldsalat, Spinat, Portulak und Löffelkraut bis Mitte September. Verteilen Sie den Samen 1 cm tief in Reihen mit einem Abstand von 20 cm. Ziehen Sie dann mit dem Rechen lockere Erde darüber, drücken Sie sie mit dem Rechenrücken fest und gießen Sie zum Schluss an.

Ziergarten

Das Gartenjahr neigt sich so langsam seinem Ende entgegen, die Natur verabschiedet sich mit farbenfroher Pracht. Und auch die Zwiebelblumen fürs kommende Frühjahr kommen in die Erde.

  • Pflanzung
  • Der frühe Herbst ist ein günstiger Termin, um Pflanzungen anzulegen. Jetzt werden immergrüne Gehölze wie Koniferen, Ilex, Kirschlorbeer, Buchs und Rhododendren gepflanzt. Gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich noch vor dem Frost zu akklimatisieren.

  • Pflegetipps
  • Hecken können nach Abschluss des Triebwachstums gut geschnitten werden.

  • Chrysanthemenblüten
  • Wenn Sie besonders große Chrysanthemenblüten haben möchten, dann sollten Sie jetzt die Blütenstände ausdünnen. Knipsen Sie dafür die kleinen Nebenknospen mit den Fingern aus. Die Hauptknospe in der Mitte des Blütenstands bleibt erhalten. Ohne das Ausdünnen entwickeln sich viele kleine Einzelblüten.

  • Mulchen
  • Eine Mulchschicht hält den Boden um Stauden wie Funkien feucht. Gut eignet sich dafür Rasenschnitt, den man etwa 3 cm dick um die Pflanzen herum verteilt. Zudem unterdrückt man so den Unkrautwuchs.

  • Stauden
  • Herbstastern und andere späte Stauden haben jetzt ihren Blütenhöhepunkt. Damit die Pracht so lange wie möglich anhält, schneidet man regelmäßig welke Blüten heraus. Verzichten Sie auf radikales Abschneiden der Staudenbüsche, dann bleiben die Beete auch im Winter noch reizvoll.
    Ausführlicher Tipp: September - noch Sommer oder schon Herbst?

Balkon und Terrasse

  • Ende des Sommers
  • Günstiger Termin, um bei nachlassendem Sommerflor eine Herbstbepflanzung anzulegen. Erste Nachtfröste bedrohen empfindlichere Arten, sie müssen rechtzeitig ins Haus gestellt werden.

Pflanze des Monats

  • Dahlie
  • Blühende Dahlien

    Blühende Dahlien


    Mit ihren kindskopfgroßen Blüten beherrschen Dahlien manchmal schon von Ende Juli bis zum Ende der Gartensaison den Anblick so mancher Gärten.
    Dahlien sind zwar mehrjährig wie Stauden, stammen jedoch aus dem tropischen Zentralamerika und können daher unsere frostigen Winter nicht überstehen. Die mit Wasser und Nährstoffen ausgestatteten Dahlienknollen kann man daher aus dem Boden holen, bevor sie dort dem Frost ausgesetzt sind, und in einem frostfreien Raum überwintern. Nach Ende der Frostgefahr (Ende April bis Mitte Mai) werden die Knollen kurz gewässert und wieder ins Freie gepflanzt.
    Dahlien kommen am besten bei gruppenweiser Pflanzung zur Wirkung.
    Das Angebot an Dahlien ist immens. Es gibt sie in vielfältigen Farbvariationen, Größen und Sorten.
    Ausführlicher Tipp: Alles rund um Dahlien

Tipp des Monats

  • Obst zum Lagern
  • Äpfel: „Cox Orange“, „Elstar“, „Glockenapfel“, „Gloster“, „Idared“, „Jonathan“, „Macintosh“, „Melrose“, „Ontario“, „Winterrambur“

    Birne: „Alexander Lucas“, „Boscs Flaschenbirne“, „Conference“, „Köstliche von Charneu“, „Madame Verté“

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken

Unsere Topseller

  • Frühbeetkästen
  • Astscheren
  • Aufzuchtschalen
  • Gewächshäuser
  •   Kommentare(0)
  • Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Artikel abgegeben!
Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema? Dann schreib doch den ersten Kommentar!

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop