Oktober

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Gartenkalender – Oktober 2011

Wundervolle Beeren zeigen sich nun in Hülle und Fülle. Zusammen mit den leuchtenden Farben des Herbstlaubes verschönen Sie Ihnen die notwendigen Arbeiten im Garten. Das Wetter kann bisweilen sonnig und warm sein, doch kann es in diesem Monat auch schon Nachtfrost geben.

Gartenarbeiten im Oktober - Überblick

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Allgemeine Gartenarbeiten

  • Laub entsorgen
  • Viel Laub fällt im Herbst an und muss zumindest vom Rasen verschwinden. Bleibt es nämlich über den Winter dort liegen, verrottet der Rasen darunter. Ebenfalls sollte man die Oberseite von Hecken vom Laub befreien.

  • Winterharte Pflanzen auf den Winter vorbereiten, indem Sie sie zurückschneiden und, wenn nötig, Winterschutz anbringen.
  • Sammeln Sie abgefallenes Laub, um Ihre Pflanzen, Rosen und Sträucher damit zu schützen. Eine circa 10 Zentimeter dicke Lage ist ausreichend, um den Wurzelballen zu schützen.

Obstgarten

Neben der Ernte von Äpfeln, Birnen und Nüssen stehen die ersten Schnittmaßnahmen der beginnenden Baumschnittsaison auf dem Programm. Aber auch folgende Arbeiten sollten erledigt werden.

  • Kiwis anpflanzen
  • Um Kiwis ernten zu können, müssen Sie normalerweise sowohl eine weibliche als auch eine männliche Pflanze nebeneinander pflanzen.

  • Erntezeit
  • Es ist immer noch Erntezeit für Äpfel, Birnen und einige späte Pflaumen. Sammeln Sie Fallobst sofort auf, um Schimmelbildung und die dadurch verursachten Krankheiten zu verhindern. Bewahren Sie die Früchte auf einem etwas dunklen, kühlen Platz auf.

Gemüsegarten

Jetzt wird geerntet, abgeräumt, und die Beete werden winterfest gemacht. Auch sonst sollte man an einiges denken.

  • Unkraut zupfen im Gemüsebeet
  • Die Saat von Spinat, Feldsalat und Winterkopfsalat ist aufgegangen. Unkraut, das sich zwischen den Sämlingen ausgesät hat, sollte man jetzt nur noch zupfen. Mit der Hacke würde man die Gemüsepflänzchen verletzen.

  • Was geerntet wird, was stehen bleibt
  • Tomaten, Zucchini, Gurken und Paprika sind sehr kälteempfindlich. Deswegen müssen sie noch vor den ersten Frösten geerntet werden. Ausgewachsene Tomaten, die noch grün sind, können Sie meist ohne Probleme noch im Haus nachreifen lassen. Andere Gemüsearten wie Möhren, Sellerie und viele Kohlarten sind robuster und vertragen ohne weiteres Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Oft brauchen sie sogar noch einige Wochen, bevor sie richtig reif sind.

Ziergarten

Jetzt ist die beste Zeit, um neue Stauden und Gehölze zu pflanzen. Was sonst noch ansteht, lesen Sie hier.

  • Stauden- und Gehölzschnitt
  • Verwelkte Stauden werden zurückgeschnitten, damit sie über den Winter nicht faulen. Wuchernde Sträucher und Gehölze werden (bis auf die Frühjahrsblüher) bedeutend gekürzt, damit sie Licht, Luft und Form erhalten.

  • Rosenschnitt
  • Rosen können, sofern es keine strengen Fröste gibt, bis weit in den Winter blühen. Der Rosen-Herbstschnitt ist also erst nötig, wenn es richtig kalt wird. Das könnte im Oktober schon so weit sein. Wenn nicht, beschränken Sie sich darauf, wie gewohnt nur die verblühten Rosen abzuschneiden.

  • Baumfällarbeiten
  • Bäume dürfen nach vielen Naturschutzgesetzen ab Oktober (bis Ende Februar) gefällt werden. In vielen Städten und Gemeinden bestehen Baumschutzsatzungen oder vergleichbare Verordnungen. Informieren Sie sich deshalb jetzt bei dem für Sie zuständigen Umwelt- oder Grünflächenamt, welche Gehölze geschützt sind und ob Ersatzpflanzungen vorgenommen werden müssen.

Gartenteich

  • Pflegemaßnahmen
  • Um Bodenübersäuerung während der Wintermonate zu verhindern und um Algenbildung im zeitigen Frühjahr zuvorzukommen, ist es wichtig, dass im Herbst eine Großreinigung im Teich stattfindet. Abgestorbene Pflanzenteile und Blätter müssen entfernt werden.
    Achten Sie vor allen Dingen gut auf den Grund des Teiches. Wenn viel Bodensatz von halbzersetztem, organischen Material auf dem Grund liegt, müssen Sie diesen auch entfernen.

  • Teichpflanzen
  • Viele Teichpflanzen, wie Muschelpflanzen und Wasserhyazinthen müssen herein geholt werden. Sie können sie gut in einem Aquarium oder in einer geräumigen, mit Wasser gefüllten, Schale überwintern. Die Pflanzen benötigen auf jeden Fall ausreichendes Licht.

Pflanze des Monats

  • Herbstanemone
  • Herbstanemone

    Herbstanamone


    Wenn der Sommer sich verabschiedet und die Tage länger werden, wartet die Herbstanemone noch einmal mit einer üppigen Blütenpracht auf. So hat man im Herbst noch einmal richtig Farbe im Garten, während sich die meisten Pflanzen schon langsam auf den Winter vorbereiten. Am besten pflanzen Sie die Herbstanemone an einem halbschattigen Platz auf einem nährstoffreichen, feuchten Boden. Vermeiden Sie Staunässe, da sonst leicht Fäulnis eintritt. Von September bis Oktober sprießen aus den langen Blütenstielen Rispen mit bis zu 15 Blüten, die aus 5, manchmal auch 6 Blütenblättern bestehen. Die Blüten werden 5-6 cm groß. Die Farbpalette reicht je nach Sorte von weiß über rosa bis purpurrot.

Tipp des Monats

  • Knoblauch pflanzen
  • Dass der Garten einem das ganze Jahr hindurch begleitet, sieht man am Beispiel des Knoblauchs, der im Herbst Anfang bis Mitte Oktober gesteckt wird. Während das letztes Obst und Gemüse geerntet wurde, sorgt der Gärtner bereits für das kommende Jahr vor und pflanzt Knoblauchzehen. Die Zehen setzt man in Reihe mit einem Abstand von circa 10 Zentimeter und steckt sie in etwa 5 bis 7 Zentimeter tief in die feuchte Erde. Der Knoblauch überwintert ohne Schaden zu nehmen im Boden. Man sollte jedoch keinen Knoblauch pflanzen, den man im Gemüsegeschäft erhält, da dieser die tiefen Temperaturen nicht übersteht. Im Frühling treibt der Knoblauch aus und kann Ende Juli bis Mitte August geerntet werden.
    Wichtig ist, dass der Knoblauch nicht zu spät gesteckt wird. Anfang Oktober ist hierfür die Beste Zeit, da es Ende Oktober schon zum Wintereinbruch kommen kann.

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