Pflanzen und Blumen

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Tannenbaum - Wie grün sind deine Nadeln?

Für viele Familien ist der Tannenbaum wichtiger Bestandteil des Weichnachtsfestes. Besonders sein Duft verbreitetet Weihnachtsstimmung und das Schmücken folgt oft einem festen Ritual

Nadelbäume

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Erfolgs-Geschichte

Niemand weiß so genau, wann der Christbaum seinen Weg in die Weihnachtsstube fand. Sicher lässt sich nur sagen, dass schnell erkannt wurde, dass der immergrüne Baum über viel Lebenskraft verfügt und es nicht schaden kann, diese Kraft zu Festtagen ins Haus zu holen.

Der Tannenbaum ist heute, gleich nach den Kiefern selbst, das am weitesten verbreitete Kieferngewächs. Ihre Wurzeln reichen sehr tief in die Erde. Ihre Nadelkleider schimmern in den unterschiedlichsten Grüntönen und jeder Zapfen ist ein kleines Unikat, denn es gibt ca. 51 verschiedene Arten.

Aber wie hat es die Tanne geschafft, sich nicht nur so stark in die Herzen der Naturfreunde zu nadeln, sondern den meisten Leuten willkommen zu sein? Nun das ist wahrscheinlich dem Tannenbaum als Symbol für Weihnachten zu verdanken. In den meisten Wohnstuben werden jedes Jahr vor dem Heiligen Abend die Tannen mit Lichtern, Kugeln und Lametta verziert.

Langes Wachstum

Doch so ein Weihnachtsbaum muss zunächst eine lange Entwicklung durchlaufen, bevor er sich Weihnachtsbaum nennen darf. Dabei ist die Rede von 8 bis 12 Jahren des Wachstums und Formung. Samen, gewonnen aus den Tannenzapfen, werden in der Erde einer Baumschule zum Sämling gezogen. Erst nach drei bis vier Jahren kaufen Weihnachtsbaumbetriebe dann die Jungpflanzen.

Schmuck und Erscheinung

Aus dem Jahre 1830 stammen die ersten Überlieferungen von gläsernen Christbaumkugeln. Das Lametta, welches Eiszapfen nachbilden soll, kam erstmals 1878 vor und wurde in Nürnberg entwickelt. Weitere Schmuckelemente sind Strohsterne, Engel, Kirchen und der Stern auf der der Spitze, der den Stern von Bethlehem symbolisiert. Zusammen mit einer Lichterkette und gerade fixiert veredelt ein gut geschmückter Weihnachtsbaum jede Bescherung.

Jede Familie hat eigene Vorstellungen, welche Baumart es sein soll, wie er aussehen muss und wann er aufgestellt wird. Am Häufigsten findet sich in Deutschland jedoch die Nordmann-Tanne, die vergleichsweise wenig nadelt und damit wenig Aufwand macht. Dafür ist der typische Tannenduft bei diesen Bäumen aber auch schwächer ausgeprägt, weshalb oft auch zu anderen Baumarten gegriffen wird.

Und auch wenn die besinnliche Weihnachtszeit vorbei ist, so ist sich manche Familie uneins, wann abgeschmückt und der lieb gewonnene Baum entsorgt wird. Früher verschwanden die Christbäume bei den meisten evangelischen Christen spätestens zum 6. Januar, dem Epiphaniasfest, während Katholiken länger warteten.

Gern werden ausgediente Christbäume später auch als Brennholz für das Osterfeuer benutzt. Wenn ein Zirkus oder Zoo in der Nähe ist, so ist es auch möglich, den alten Baum dorthin zu bringen. Das macht wenig Aufwand und der Zirkus wird dankbar über das kostenlose Elefantenfutter sein.

Tipps zum Sägen, Pflegen und Verpflanzen

Für das richtige Fällen gibt es kaum ein allgemeingültiges Rezept, außer dass die Fallrichtung bedacht werden sollte und mit möglichst wenig Pausen gesägt werden sollte. Beim Sägen kommt es dabei auch auf eine große Krafteinwirkung an. Druck auf die Säge auszuüben kann gar zum stecken bleiben und zu Hindernissen führen. Die Verzahnung der Säge selbst sollt gut abgeschrägt sein, damit sie sich nicht im harzigen Stamm verklemmt.

Frisch halten

Wenn der Baum danach in einen Topf bzw. ins Wasser soll, bietet es sich an, nochmal eine Scheibe vom unteren Stamm abzusägen. Eine frische Schnittfläche nimmt das Wasser besser auf und der Baum hält sich länger ohne Austrocknung.

Im Topf

Tanne im Garten

Tannenzweig mit Jungtrieb

Wer von vornherein lieber einen Baum im Topf haben will, als einen abgesägten, sollt sich darüber schon früh im Klaren sein. Die Bauernregel: „Alte Bäume verpflanzt man nicht!“ ist hier sehr zutreffend. Eine jüngere Pflanze von maximal zwanzig Zentimetern Höhe ist optimal.

Beim Ausgraben sollte der Spaten so weit vom Stamm entfernt angesetzt werden, wo auch die Äste enden. Meist entspricht dies der Reichweite der Wurzeln und die sollten nicht gravierend beschädigt werden. Ein besonderer Dünger ist für den Kübel weniger entscheidend, als die Voraussetzung, dass der Topf selbst recht hoch sein sollte.

Die normale Erde ist oft das Beste. Jedoch muss der Baum beim Einpflanzen mit viel Wasser „eingeschlämmt“ werden, da er so besser anwächst. Zu langen Trockenperioden ist ausreichendes Gießen ein Muss. Die Erde muss sich aber nicht ständig feucht anfühlen. Im Winter ist nur selten zu gießen.

Fazit:

Letztlich ist der Tannenbaum im Topf keine Dauervariante. Nach spätestens drei Jahren muss er zurück in den Erdboden. Sonst ist die Gefahr des Eingehens groß.

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