Ostern
Kommentare (0)Osterfeuer im Garten
Osterfeuer gehören in Deutschland zu den beliebtesten Traditionen, die den Frühling einläuten. Wir zeigen hier verschiedene Möglichkeiten, den Frühling mit einem fröhlich prasselnden Feuer zu begrüßen.
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Das Osterfeuer als Frühlingsfest
An vielen Orten in Deutschland lodern in der Nacht auf Ostersonntag die herrlichsten Osterfeuer. In der katholischen Kirche ist das Feuer Teil des Osterfestes, in weniger katholisch geprägten Gegenden gibt es den Brauch jedoch genauso.
Damit wird häufig auch das Vertreiben des Winters verbunden, symbolisiert durch eine Strohpuppe auf der Spitze des Holzstapels.
Mancherorts sind Osterfeuer regelrechte Groß-Events, die scharenweise Besucher anlocken, unter anderem auf Rügen, an der Unterelbe oder in Franken.
Neben der Symbolik ist das Osterfeuer für viele aber auch einfach nur ein Anlass zum geselligen Beisammensein, eines der ersten Frühlingsfeste, bei denen man es sich bei Bier und Würstchen vom Grill gemütlich machen kann. Warum also nicht ein eigenes Oster-Lagerfeuer veranstalten?
Eine Osterfeuer- oder Grillparty im eigenen Garten ist eine wunderbare Möglichkeit, das Osterwochenende und das frühlingshafte Wetter mit Freunden und Familie zu genießen.
Osterfeuer im eigenen Garten – was ist zu beachten?
Ein richtiges Osterfeuer geht natürlich über die Ausmaße eines gewöhnlichen Grillfeuers hinaus.
Daher ist hinsichtlich der Sicherheit und der rechtlichen Vorschriften einiges zu beachten. Bevor Du ans Werk gehst, solltest Du Dich informieren, welche Auflagen es in Deiner Region bezüglich Lagerfeuern im eigenen Garten gibt. Dies ist zum Teil regional unterschiedlich geregelt. Möglicherweise musst Du Dein Osterfeuer vorher anmelden.
In manchen Regionen muss ab einer bestimmten Größe des Feuers jemand von der Feuerwehr dabei sein. Ein Anruf beim Ordnungsamt – in manchen Regionen auch der Behördennummer 115 – wird Dir hier weiterhelfen. Bei Bedarf wirst du von dort auch an die örtliche Feuerwehr weitergeleitet.
Klar ist in jedem Fall, dass ein offenes Feuer immer von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden muss und für den Notfall Wasser oder ein Feuerlöscher in der Nähe sein sollte. Ein feuerfester Untergrund wie Stein, Sand oder eine Feuerschale verhindern ein Ausbreiten des Feuers. Möglicherweise ist es hilfreich, die Feuerstelle mit Steinen zu umlegen oder möglicherweise auch eine richtige Feuerstelle im Garten aufzubauen. Sehr wichtig ist auch, dass Du nicht vergisst, am Ende des Abends die restliche Glut vollständig zu löschen.
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Material
Verwende als Brennmaterial nur trockene Pflanzenreste und Holz, das aus Umweltschutzgründen unbehandelt sein sollte. Das Verbrennen von Laub im Garten ist nicht erlaubt. Außer Holz und evtl. Papier oder Anzünder gehört nichts anderes ins Feuer – auf keinen Fall sollte man ein Osterfeuer als Gelegenheit zur Müllentsorgung nutzen und Abfälle hineinwerfen!
Da das Brennholz für das Osterfeuer oft schon lange vorher gesammelt und aufgestapelt wird, suchen oft kleine Tiere in dem Holzstapel Unterschlupf. Es kann sogar vorkommen, dass Vögel im Frühjahr Deinen Holzstapel zu ihrem Brutplatz auserkoren haben. Es ist daher wichtig, den Holzstapel vor dem Anzünden einmal umzuschichten, um den "Bewohnern" die Möglichkeit zur Flucht zu geben – sonst fallen sie Deinem Osterfeuer zum Opfer.
Eine Spezialität direkt vom Feuer: Stockbrot
Das große Osterfeuer ist nicht gerade ideal zum Grillen, denn man wird sich wohl schwer tun, auf einen regelrechten Scheiterhaufen ein Steak zu legen. Doch deshalb muss man noch lange nicht mit knurrendem Magen in die Flammen schauen. In den letzten Jahren erfreut sich hier eine Spezialität wachsender Beliebtheit: das Stockbrot.
Grundlage dafür ist ein einfacher Brotteig aus Mehl, Milch, Butter und Salz, der natürlich nach Belieben mit Kräutern variiert werden kann. Für jedes Stockbrot wird ein Streifen des Teigs um einen Stock gewickelt und dann am Feuer knusprig geröstet. Macht Spaß bei der Zubereitung und schmeckt einfach lecker.
Grillparty statt Großfeuer
Sollte Dir die Planung eines großen Osterfeuers zu aufwändig sein, dann geht es auch eine Nummer kleiner. Ein Feuer bleibt ein Feuer, und schließlich beginnt jetzt auch die Grillsaison, die für viele das größte Vergnügen an der ganzen warmen Jahreszeit ist. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit, könnte das der Auftakt für viele weitere herrliche Grillabende im heimischen Garten werden.
Fazit:
Bei allem Spaß solltest Du die Sicherheit nicht vernachlässigen. Behalte stets ein Auge auf die Feuerstelle und achte im Besonderen auf Kinder.
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