Pflanzen und Blumen

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Verbrannter Rasen, was tun?

Wer seinen Rasen liebt, der hegt und pflegt ihn. Wir zeigen, wie man kahle Stellen ausbessert und was bei der Rasenpflege zu beachten ist

Schadhaften Rasen ausbessern

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Einen Sommerrasen stellt man sich als dichte Decke vor, die grün und saftig leuchtet. Das ist allerdings eher selten der Fall. Viel häufiger sieht man im Sommer verbrannte Rasenflächen, die dünn und nicht flächendeckend sind, kahle Stellen aufweisen und deren einzelne Halme wie trockenes Stroh wirken. Das hat verschiedene Ursachen und kann verhindert werden - durch gutes Timing, die genaue Kenntnis des Rasens und die richtige Pflege.

Sonnenblätter und Schattenblätter

Die unterschiedlichen Pflanzen, aus denen sich der Sommerrasen zusammensetzt, mögen nach außen hin alle gleich wirken, unterscheiden sich jedoch im Aufbau ihrer Blätter. Ein verbrannter Rasen kann daher rühren, dass sich die Art der Gräser nicht in die Umgebung einfügen kann.

Wie gut der Rasen gedeiht, hängt von der Sonneneinstrahlung und der Methode der Blätter ab, das einfallende Licht für die Fotosynthese zu nutzen. Ein Sonnenrasen besteht vor allem aus Gräsern, die sich durch Sonnenblätter auszeichnen. Diese sind dazu in der Lage, direkt einfallendes, ständiges Licht zu verkraften und es zu nutzen. Bekommen sie nicht genug Licht - beispielsweise, wenn ein Baum die Rasenfläche überschattet - kann ein geschädigter Rasen entstehen.

Parallel dazu gibt es Schattenblätter unter den Grassorten. Sie eignen sich eher für schattige Bereiche, da sie in ihrem Photosyntheseapparat auf schwach einfallendes Sonnenlicht ausgerichtet sind. Bekommen sie zu viel Licht, wirken sie schnell verbrannt und der Rasen stirbt ab.

Stellt man fest, dass der Rasen nicht grün und frisch wirkt, kann man es damit versuchen, Schattenrasen in dunkleren Teilen des Gartens anzulegen und Sonnenrasen dort zu säen, wo er sich wohler fühlen wird. Ist die Rasenfläche mal sonnig, mal schattig, kann man auch beide Samen mischen, um ein ausgeglichenes Verhältnis zu schaffen.

Wann ist die beste Mähzeit?

Ein gepflegter Rasen will gemäht werden. Andernfalls sieht er schnell struppig und wild aus, lockt Insekten an und bietet unerwünschtem Unkraut Raum zur Ausbreitung, das schwer zu entfernen ist. Auf einem kurzen Rasen kann man außerdem Liegen oder Stühle darauf aufstellen, ohne sich durch Gebüsch kämpfen zu müssen. Beim Rasenmähen gilt es jedoch, die richtige Zeit des Tages dafür auszumachen: Und das ist der Abend.

Langfristig nützt das Rasenmähen den Gräsern. Abgestorbene, lange Gräser werden entfernt, sodass junge, gesunde Halme nachwachsen können. Um das zu ermöglichen, müssen die Halme jedoch abgeschnitten werden. Das Mähen hinterlässt Schnitte an den Grashalmen, die gekittet werden müssen. Dafür eignet sich die Nacht, die auf den Abend folgt. Sie ist kühl und für die Pflanze stressfrei, da sie kaum oder gar keine Fotosynthese mehr betreiben muss. Der Rasen hat daher ausreichend Zeit, sich zu erholen.

Mäht man jedoch am Vormittag oder im Laufe des Tages, ist das eine Belastung für den Rasen. Er kann sich nicht ausreichend vom Mähen erholen, da er zusätzlich mit der Fotosynthese und der starken Sonneneinstrahlung belastet wird. Die einzelnen Halme sterben schneller ab, da ihnen durch die offenen, feuchten Schnitte Flüssigkeit durch die Wärme der Sonne entzogen wird. Im Laufe der Zeit leidet schließlich die gesamte Rasenfläche darunter.

Das Gießen des Rasens

Die meisten grünen Pflanzen müssen gegossen werden - das gilt auch für den Rasen. Ohne Wasser könnten lebenswichtige Prozesse nicht mehr ablaufen und er würde absterben. So sehr das Wasser ihm jedoch nützt, es kann ihm auch schaden.

Gegossen werden sollte der Rasen mindestens zweimal am Tag, damit er ausreichend Nährstoffe erhält. Am frühen Morgen sollte er seine erste Wasserration erhalten. Auf diese Weise kann das Wasser versickern und verdunsten, bevor es gefährlich werden kann. Das zweite Mal sollte er am Abend gegossen werden, da darauf die Nacht als Ruhephase vor Licht und Wärme folgt.

Wasser auf dem Rasen, das mit der prallen Sonne in Berührung kommt, führt zu unerwünschten Nebenwirkungen. Der Brennglaseffekt sorgt dafür, dass nasse Stellen des Rasens durch die Hitze absterben. Tote Stellen der einzelnen Halme breiten sich aus, nach und nach wirkt die komplette Rasenfläche strohig. Wasser ist wichtig - das richtige Timing aber auch.

Fazit:

Ein schöner Rasen will mit dem richtigen Dünger versorgt sein, ausreichend gesprengt und abends gemäht werden.

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