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Samen gewinnen bei Sonnenblumen und Stauden

Stauden und Sonnenblumen begeistern durch ihre majestätischen Blüten. Doch wie gelangt man an die Samen? Wir zeigen die Ernte und das weitere Vorgehen.

Samen sammeln bei Sonnenblumen und Stauden

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Sonnenblumen und Stauden als Augenschmaus

Sonnenblumen und Stauden gibt es in unterschiedlichen Varianten und sie erfreuen im Garten, auf dem Feld und auch in der Vase das Auge des Betrachters. Um in jedem Jahr preiswert für Nachwuchs zu sorgen, empfiehlt es sich, im Spätsommer beziehungsweise im Herbst die Sonnenblumenkerne und Samen zu sammeln.

Sammeln der Kerne und Samen

Gerade die großen Blüten der Sonnenblume sind ein begehrtes Futter für allerlei kleine und große Vogelarten. Hier kann man sich behelfen, indem man die Blüte der Sonnenblume mit einer Gardine oder einem ähnlichen Stoff umhüllt. Jetzt haben die Vögel keine Gelegenheit mehr, diese auszupicken.

Im Herbst, wenn die Sonnenblume bereits verblüht ist, nimmt man die Köpfe und hängt sie zum Trocknen an einer luftigen Stelle auf. Um ein Verschimmeln zu verhindern, sollte man den Rand der Sonnenblumenköpfe leicht einschneiden. Sind die Blumenköpfe abgetrocknet, kann man sich daran machen, die einzelnen Kerne vorsichtig zu lösen und nochmals an einem warmen und trocknen Ort weiter zu trocknen. Dabei können die Kerne auf ein Sieb, aber auch auf saugfähiges Papier gelegt werden. Die Kerne nehmen im Laufe der Trocknungszeit eine unterschiedliche Farbe an. Dabei gibt es sowohl dunkle, als auch helle Farbtönungen.

Auch die Samen der Stauden lassen sich im Herbst leicht sammeln. Dabei kann man warten, bis diese an der Staude getrocknet sind und dann nach trocknen oder noch frisch ernten und an einem luftigen Ort trocknen lassen.

Aufbewahrung der Sonnenblumenkerne und Samen

Sind die Sonnenblumenkerne richtig ausgetrocknet, dann kann man sie zusammenschütten und in unterschiedlichen Behältern wie Gläser oder Kunststoffbehältern aufbewahren. Dabei sollten die einzelnen Sorten möglichst getrennt aufbewahrt und die Behälter beschriftet werden. Die Behälter können jetzt überall, wo Platz ist, bis zum Frühjahr aufbewahrt werden.

Richtig getrocknete Kerne halten so ohne Weiteres bis zum nächsten Frühjahr und können teilweise auch noch im darauf folgenden Frühjahr gesteckt werden. Es empfiehlt sich, die Behälter ab und zu kontrollieren, damit die Kerne keinen Schimmel ansetzen und dann nicht mehr eingesetzt werden können.

Die Samen der Stauden werden ebenfalls in luftdichten Behältern gelagert.

Sonnenblumenkerne für die nächste Blütezeit stecken

Sonnenblumenkerne kann man im Blumentopf schon ab etwa März/April im Haus, Wintergarten oder Gewächshaus vorziehen. Dann haben die Pflänzchen schon einen Wachstumsvorsprung. Beachten sollte man allerdings, dass die Pflänzchen nicht zu hell stehen, weil sie sonst schießen und nur einen schwachen Stil ausbilden.

Abstand

Blühende Sonnenblume

Prächtige Sonnenblume im Garten

Wer für eine vorgezogene Aussaat keine Möglichkeit und keinen Platz hat, der steckt die Kerne direkt an Ort und Stelle in die Erde. Günstig ist es, wenn man mehrere Kerne in ein Pflanzloch steckt, da nicht immer alle Kerne aufgehen. Sollten dann mehrere Kerne gekeimt haben, kann man diese bis auf ein Pflänzchen auszupfen. Das hat den Vorteil, dass eine einzelne Pflanze kräftiger wachsen kann. Sollte man sich entschließen, allen Pflänzchen die gleiche Wachstumschance einzuräumen, dann werden die Sonnenblumen nicht ganz so groß.

Zwischen den Sonnenblumenkernen sollte man einen Abstand von etwa einem Meter einhalten, um für die einzelnen Pflanzen genügend Platz zu haben.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass man auf einer etwas größeren Fläche viele Sonnenblumenkerne unterschiedlichster Arten steckt, um ein reines Sonnenblumenbeet zu erhalten.
Samen für Stauden können in Blumentöpfen im April/Mai ausgesät werden oder direkt im Freiland. Beachten sollte man, dass verschiedene Pflanzen Kaltkeimer sind. In diesem Fall
werden die Samen bereits im Herbst im Freien ausgesät und verbleiben auch dort.

Sicherung gegen Schnecken

Leider finden nicht nur wir Menschen Sonnenblumen wunderschön, sondern auch die vielerorts heimischen Nacktschnecken. Um diesen bei ihrem lecken Mahl zuvor zu kommen, sollte man die Umgebung regelmäßig nach Schnecken absuchen und diese entfernen, außerdem kann man Schneckenkorn auslegen oder zu anderen Hausmitteln greifen. Wenn die Sonnenblumen schon etwas größer sind, ist diese Gefahr gebannt.

Stauden sind nicht so anfällig gegen Schneckenbefall

Sonnenblumen für die Vase sollten sofort nachdem sie geschnitten wurden in Wasser gestellt werden. Nur so halten sie sich relativ lange. Teile einer Staude kann man teilweise für Blumensträuße nutzen, normalerweise verbleiben sie aber doch eher an Ort und Stelle.

Fazit:

Sonnenblumen und Stauden selbst ziehen, das ist eine relativ einfache und preiswerte Variante, seinen Garten mit recht anspruchslosen, dafür aber sehr schönen und vielfältigen Blumen und Stauden zu schmücken.

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