Gartentechnik
Kommentare (0)Gartengeräte im Herbst
Für Gartenfreunde ist der Herbst eine der wichtigsten Jahreszeiten. Nur wenn hier die richtigen Vorbereitungen getroffen werden und der Garten winterfest gemacht wird, können im folgenden Frühling die gewünschten Erträge erzielt werden. Für die aus diesem Grund anfallenden, verschiedenen Arbeiten braucht man die richtigen Gartengeräte.
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Häcksler
Das herbstliche Beschneiden von Bäumen, Büschen und Hecken hinterlässt oft eine beachtliche Menge an Schnittgut, dessen Entsorgung mit hohem Aufwand verbunden sein kann. Dem kann durch den Gebrauch von Häckslern entgegen gewirkt werden.
Diese nützlichen Geräte können durch das Zerkleinern von Zweigen, Ästen, Laub und Blumenschnitt im Garten einigen Platz schaffen. Daneben liefert die zerhäckselte Biomasse wertvolle Nährstoffe für den Gartenboden und damit für den frischen Wuchs aller Arten von Pflanzen, da sie als ideale Angriffsfläche für Mikroorganismen fungiert.
Das Häckselgut kann aber auch als Mulchmaterial unter Sträuchern und Bäumen genutzt werden. Dort zeigt es seinen Nutzen, indem es den Boden feucht hält und vor Frost schützt.
Laubsäcke
Um die teilweise enormen Mengen an abgefallenem Laub im Herbst zu bewältigen, gibt es im Handel Laubsäcke mit mehr als 250 Litern Fassungsvermögen. Mit dem Laubharken sollte aber unbedingt solange gewartet werden, bis der Frost wirklich das komplette Gehölz entlaubt hat. Sonst macht man sich die gleiche Arbeit mehrmals.
Astscheren
Für die schon erwähnte Schnittpflege von Gehölz reichen Handscheren aus, sofern der Durchmesser der betreffenden Zweige nicht größer als zwei Zentimeter ist. Massivere Zweige und Äste sind dagegen besser mit Astscheren zu beschneiden.
Angetrocknete Pflanzenreste lassen sich von diesem Gartengerät bequem mit feinkörnigem Schleifpapier entfernen. Werden den Gelenken der Schere nach Beendigung der Arbeit dann noch ein paar Tropfen Öl zugeführt, ist der Erhalt der Funktionalität gesichert.
Sollen hochgelegene Zweige beschnitten werden, ist eine so genannte Schneidgiraffe zu empfehlen, die ihren Namen den langen Stielen verdankt.
Laubsauger
Wem das Laubharken zu umständlich ist, der kann jederzeit auf einen Laubsauger zurückgreifen. Diese praktischen Geräte sind meist mit einem Auffangsack und einem internen Häckslerwerk bestückt, das die eingesaugten Blätter direkt beim Saugvorgang zerkleinert.
Laubsauger können oft auch als Laubbläser genutzt werden. Dies ist eine besonders gute Möglichkeit, angelegte Gehwege oder Blumenbeete von Laub zu befreien. Unter dem Angebot an Laubsaugern gibt es sowohl strombetriebene - als auch benzinbetriebene Modelle. Leistungsstärker sind hierbei die benzinbetriebenen Geräte.
Für den privaten Gebrauch reichen Laubsauger, beziehungsweise Laubbläser, mit Elektromotor jedoch meist aus. Wer ein relativ großes Areal von Laub befreien muss und das Stromkabel des Gerätes dabei als störend empfindet, kann auf ein Modell mit Akku setzen.
Für den wirklich großflächigen Einsatz, gerade wenn es sich um ein schwieriges Gelände handelt, sind benzinbetriebene Geräte besser geeignet. Diese machen zwar mehr Lärm, produzieren Abgase und sind in der Anschaffung meistens teurer, als ihre elektrischen Gegenstücke aber sie sind auch leistungsstärker.
Bei der Anschaffung von Laubbläsern und - Saugern sollte vor allem auf die Blas - beziehungsweise auf die Saugleistung geachtet werden. Allgemeine Leistungsangaben haben bei elektrobetriebenen Laubbläsern die Einheit Watt. 2000 Watt ist hier ein Richtwert. Bei Modellen mit Benzinmotor ist die Einheit der Leistung kW. Der Richtwert liegt hier bei 0,75 kW. Mehr Aussagekraft besitzen aber, wie schon erwähnt, Saug - und Blasleistung.
Die Saugleistung gibt an, wie viel Luft pro Minute vom Gerät eingesaugt werden kann. Je höher der Wert ist, desto gründlicher und natürlich auch schneller arbeitet das Gerät. Die meisten Modelle auf dem Markt haben eine Saugleistung, die zwischen 8 und 15 m³/h liegt. Bei feuchtem Laub können Geräte mit niedriger Leistung schnell überfordert sein. Die Blasleistung wird in km/h angegeben und sollte ungefähr 250 km/h betragen.
Je höher die Leistung eines Laubsaugers ist, desto lauter ist er meist auch. Deshalb sollte man sich ein Gerät anschaffen, das wirklich nur den Bedürfnissen und der zu erwartenden Arbeitsintensität entspricht. Einige moderne Geräte verfügen über eine regelbare Leistung, wodurch auch indirekt der Lärmpegel beeinflusst werden kann.
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