Gartentechnik
Kommentare (1)Laubsauger oder Laubbläser?
Vor allem im Herbst, wenn die letzten Blätter von den Bäumen fallen, erfreuen sich Laubsauger und Laubbläser großer Beliebtheit unter Gartenfreunden. Aber auch eine Vielzahl anderer, ungewollter Gegenstände, die sich auf Wegen, im Garten oder auf Straßen finden, lassen sich mit diesen Geräten unkompliziert beseitigen.
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Modellvielfalt
Die meisten der modernen Geräte, die heute erhältlich sind, haben sowohl eine Saug - als auch eine Blasfunktion. Es gibt jedoch auch reine Laubsauger oder Laubbläser. Jede der beiden Funktionen hat ihre speziellen Einsatzgebiete, in denen von ihr Gebrauch gemacht wird.
Neben den kompakten Geräten, die mit der Hand getragen werden können, gibt es auch rückengetragene Laubsauger und Laubbläser. Für die Bearbeitung großer Flächen eignen sich die fahrbaren Geräte. Diese sind meist benzinbetrieben. Modelle mit Elektromotor können, wenn das Kabel stört, auch mit Akku erworben werden.
Laubbläser
Laubbläser machen mit dem oft lästigen Zusammenkehren des Laubs im Herbst Schluss, was eine erhebliche Arbeitserleichterung darstellt. Aber auch in anderen Jahreszeiten macht sich die Möglichkeit des Kehrens mit Luft bezahlt.
So umfasst das Einsatzgebiet eines Laubbläsers Dosen und Abfälle genauso wie lockeren Staub, sonstigen Unrat und vieles mehr. Alle diese Gegenstände lassen sich mit dem Gerät ohne Probleme an einer Stelle sammeln und dann leicht beseitigen.
Auch wenn zeitlicher Druck besteht, ist ein Laubbläser die bevorzugte Wahl. Steht zum Beispiel Besuch an und es fehlt die Zeit für langatmige Reinigungsaktionen im heimischen Garten, dann kann die Optik von angelegten Gehwegen und anderen Flächen, unkompliziert und schnell durch den Einsatz eines Laubbläsers gehoben werden.
Die Leistung eines Laubbläsers wird meist in km/h angegeben. Als ein möglicher Richtwert können hier 250 km/h angesehen werden. Die Blasleistung des Gerätes sollte bei der Kaufüberlegung die mit Abstand wichtigste Rolle spielen. Da mehr Leistung auch mehr Lärm bedeutet, sollte sie unbedingt an die individuellen Bedürfnisse und das zu erwartende Arbeitspensum angepasst sein.
Laubsauger
Soll das Laub nicht nur an einer bestimmten Stelle gesammelt, sondern gleich beseitigt werden, ist ein Laubsauger die bessere Wahl. Diese praktischen Geräte, die oft mit einem Auffangsack für die eingesaugten Blätter ausgestattet sind, besitzen meist ein integriertes Häckslerwerk.
Benzinbetriebene Laubsauger sind in der Regel leistungsstärker als ihre elektrischen Gegenstücke, verursachen dementsprechend aber auch mehr Lärm. Außerdem zieht ein Benzinmotor auch immer eine Emission nach sich. Deshalb gilt auch hier, dass die Leistung den Bedürfnissen angepasst sein sollte.
Bei Geräten mit Elektromotor ist die Einheit der angegebenen Leistung meist Watt, während die der benzinbetriebenen Laubsauger in kW angegeben wird. Mögliche Richtwerte sind 2000 Watt bei Modellen mit Elektromotor und 0,75 kW bei benzinbetriebenen Geräten.
Das aussagekräftigste Merkmal ist jedoch der Wert der Saugkraft. Dieser besagt, wie viel Luft pro Minute eingesaugt werden kann. Die Leistungspanne liegt bei den gängigen Geräten auf dem Markt zwischen 8 und 15 m³/h. Je größer die Saugleistung, desto gründlicher und natürlich auch schneller arbeitet das Gerät.
Gerade feuchtes Laub, wie es im Herbst meist vorkommt, kann mit einem leistungsstarken Laubsauger besser beseitigt werden, als mit einem Laubbläser. Ein weiterer praktischer Effekt der Benutzung eines Laubsaugers ist, dass das, durch das oft integrierte Häckslerwerk, zerkleinerte organische Material als Kompostzusatz, natürlicher Frostschutz und Düngemittel genutzt werden kann.
Fazit:
Sowohl Laubsauger als auch Laubbläser haben ihre Vorteile und ihre speziellen Einsatzgebiete, in denen sie glänzen können. Deshalb ist es zu empfehlen, beim Kauf eines entsprechenden Gerätes darauf zu achten, dass beide Funktionen, also Blas - und Saugfunktion, enthalten sind. Mit einem solchen kompletten Modell steht dem erfolgreichen, herbstlichen Arbeitseinsatz im heimischen Garten nichts mehr im Weg.
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Beeser man fegt das Laub auf einem Haufen und läßt es verrotten.
Wer keinen Platz hat bringt es natürlich weg.
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