Kompostieren im Garten
Kommentare (0)Die Neuheit in Sachen Kompost: ECOmposter
Der Kompost als Kraftwerk im Garten. Hier kannst Du auch in Deinem Garten wertvollen Humus herstellen, der Deinen Pflanzen wichtige Nährstoffe zur Verfügung stellt.
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Kompost - Vorteile und Vorurteile
Ein Komposthaufen im Garten ist ein eigener kleiner Mikrokosmos. Alles dreht sich darum, biologische Abfälle zu verwerten und eine neue Masse zu erhalten, die anderen Pflanzen als Dünger und Lieferant von Nährstoffen dient. Ein Kreislauf, den jeder Hobby- und Profigärtner im eigenen Garten schaffen kann.
Viele sind jedoch diesem kleinen Kraftwerk im Garten abgeneigt. Vorurteile sind immer wieder im Gespräch wie beispielsweise, dass Komposthaufen übel riechen oder Ungeziefer, zum Beispiel Ratten anziehen. Diese Fälle können eintreten und sollen an dieser Stelle auf keinen Fall abgestritten werden, jedoch nur, wenn der Kompost falsch „gefüttert“ und gepflegt wird.
Ein unangenehmer Geruch nach Ammoniak und Fäulnis kann entstehen, wenn sich Staunässe bildet und anaerobe Lebewesen unter Luftabschluss arbeiten und einen Gärungsprozess gestartet wird. Hierfür verantwortlich ist meist ein ungünstig gewählter Standort oder schlechte Belüftung. Achte darauf, dass der Komposthaufen immer auf durchlässigem Boden steht, so dass Wasser gut abfließen kann. Am besten geeignet ist hier ein fester Lehmboden, der die Feuchtigkeit durchlässt, jedoch nicht wie Sandboden die Feuchtigkeit nicht halten kann, so dass der Kompost austrocken könnte.
Ratten am Kompost sind ein Indiz für falsche Materialien, die darauf gelagert wurden. Besonders angezogen werden Ratten durch gekochte Speisereste, Zitrusschalen und Bananen.
Was kann kompostiert werden?
An sich verrotten und verwesen alle organischen Materialien früher oder später. Jedoch sind nicht alle Abfälle aus Haus, Küche und Garten für das Kompostieren geeignet. Um guten Humus zu bekommen, ist eine vielfältige Zusammensetzung optimal. Diese Vielfalt – zu unterteilen in Strukturmaterial(= braunes Material; Zweige, Laub, Zeitungspapier…) und weichem Material(= grünes Material; Gras, Küchenabfälle, Pflanzenreste, …) - beschleunigt auch die Rotte.
Kompostierbare Abfälle:
- ungekochte Obst- und Gemüseabfälle
- Eierschalen, Nussschalen
- Kaffeesatz, Teebeutel
- Haare, Nägel, Federn
- Herbstlaub (möglichst in dünnen Lagen)
- Rasenschnitt (vorher am besten antrocknen oder anwelken lassen, da sonst zu hohe Feuchtigkeit eingeführt wird)
- Blumen, Pflanzen
- zerkleinerte Gehölze aus Baum-, Strauch- oder Heckenschnitt
- Sägemehl, Holzspäne, Stroh, Heu
- Zeitungspapier, Karton (in geringen Mengen und zerkleinert)
- Pferdemist, Kuhmist, Hühnerkot, Kleintiermist (Vorsicht bei Ausscheidungen von Hund und Katze, da der Kot Krankheitskeime beinhalten kann)
Nicht-kompostierbare Abfälle:
- Fleisch, Knochen, gekochte Essensreste (dies besser alles in die Biotonne)
- Brot und Milchprodukte
- Pflanzenteile, die mit Pestiziden oder Herbiziden behandelt worden sind sowie kranke Pflanzen und Unkraut (Krankheitskeime können sich auf dem Kompost vermehren und die Qualität Deines Humus mindern)
- Kiefernnadeln, Eichenlaub und Thujaholz
- Unkräuter mit Samenständen (falls Du dies doch kompostieren möchtest, schichte es in die Mitte des Komposthaufens. Hier können Temperaturen bis zu 80°C erreicht werden, die die Samen abtöten und so ein neues Austreiben verhindern)
- Glas, Metall, Kunststoff, Leder, Gummi, Textilien, Lack, Farbreste, Öl, Chemikalien aller Art, Putzmittelreste, Verbundmaterialien, Zigarettenasche, Staubsaugerbeutelinhalte, Holz- und Kohlenasche, Grillkohlen (meist hohe Schwermetallgehalte)
Probleme und Fehlerquellen
Für ein optimales Ergebnis, ist beim Kompostieren auf folgende vier Faktoren zu achten: richtige Ausgangsmaterialien (siehe „Was kann kompostiert werden“), Feuchtigkeit, Belüftung und Temperatur.
- Feuchtigkeit
Ist die Rotte zu trocken, können die kleinen Helfer, die Deinen Kompost zersetzen nicht arbeiten. Der Prozess geht also nicht voran und Dein Material bleibt unverändert. Erkennungsmerkmal ist hier auch Schimmelbildung und Pilzwuchs.
Ist allerdings Deine Rotte zu feucht, kann Fäulnis und unangenehmer Geruch entstehen.
Lösung: Achte zunächst auf den Standort Deines Komposts. Er sollte geschützt stehen, am besten in der Nähe eines Baumes oder Strauchs und somit vor Regen, Wind und zu starken Sonneneinstrahlung geschützt sein. Zudem sollte er auf durchlässigem Untergrund stehen, so dass keine Staunässe (wie es der Fall auf Betonboden wäre) entstehen, sondern das Wasser absinken kann, jedoch nicht wie bei Sandboden komplett versickert. Versuche auch, ein gutes Mischverhältnis Deiner Ausgangsmaterialien zu erzeugen. Eine Faustregel sagt: vier Teile weiches Material und ein Teil Strukturmaterial.
Tipp: Um festzustellen, wie es mit der Feuchtigkeit in Deinem Gartenkosmos aussieht entnehme eine Handvoll und drücke es zusammen, als ob Du einen Ball formen möchtest. Fällt der Klumpen auseinander, ist der Inhalt zu trocken. Gieße in diesem Fall einfach mit Wasser. Entweicht beim Zusammendrücken Wasser, ist zu viel Feuchtigkeit vorhanden. In diesem Fall kannst Du trockenes Material dazugeben, um sozusagen die Mischung auszugleichen. Geeignet hierfür sind beispielsweise Zeitungspapier und Holzspäne. Bleibt der Klumpen einfach zusammen, ist die Feuchtigkeit ideal!
- Belüftung
Damit sich das Material ideal zersetzt, brauchen die kleinen Helfer (Mikroben) Sauerstoff. Haben sie diesen nicht, können sie ihre Arbeit nicht fortsetzen. Stattdessen machen sich Fäulnisbakterien ans Werk und Dein Komposthaufen kann anfangen zu stinken.
Lösung: Umsetzen des Komposts
- Temperatur
Je höher die Außentemperatur, desto schneller läuft der Verrottungsprozess ab. Im Winter, beziehungsweise bei Temperaturen unter 5 °C kommt Dein Kraftwerk zum Stillstand.
Der ECOmposter
Der ECOmposter ist ein neues Hilfsmittel im Garten. Es handelt sich hierbei um einen kugelförmigen Komposter, der mit seinen speziellen Eigenschaften ein einfaches und schnelles Kompostieren ermöglicht.
Mit einem neu patentierten Belüftungssystem sorgt er für eine sehr gute Luftzirkulation und kontrollierte Feuchtigkeit. Außerdem begünstigt die Bauart (Kugel) eine schnelle Verrottung und sorgt für eine gleichbleibend hohe Temperatur. Alle bisherigen Problemstellen werden also mit diesem Gartenhelfer behoben.
Vorteile auf einen Blick (Quelle: Clemens Hobbytec):
- 360° Drehbewegung
- schnelle Verrottung durch patentierte Bauart
- wärmeisolierende Struktur
- überdurchschnittliche Luftzirkulation (patentiertes System) für kontrollierte Feuchtigkeit
- mobile Konstruktion für einfache Bewegung
- keine Geruchsbildung
- einfacher Zusammenbau
- 4 Deckelklappen zur Entnahme bzw. Befüllen
- hergestellt aus recycelten Materialien
Das Volumen im Vergleich: Die Kompost-Kugel verfügt über ein Volumen von 268 Liter. In Relation gesetzt zu einer Schubkarre, die im Schnitt 60 bis 80 Liter Volumen hat, passen also die Inhalte von drei bis vier Schubkarren in die Kugel.
Der ECOmposter im Garten schafft Abhilfe für alle bisherigen Kompostprobleme. Erwerben kann man ihn direkt bei Clemens Hobby Tec oder bald im Gartenwelt.de Shop!
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