Schädlinge im Rasen

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Gartenlaubkäferlarven - Rasenkiller unter der Grasnarbe

Seit einigen Jahren erscheinen bei nicht wenigen Hobbygärtnern ab Mitte Juli im Rasen kleine Stellen, die nicht mehr so richtig wachsen wollen. Nach und nach verfärben sie sich ins Gelbliche und werden immer größer. Im August sind die Rasenstellen bereits abgestorben. Eine Ursache hierfür sind im Boden lebende Gartenlaubkäferlarven. Hier hilft kein Vertikutiergerät und auch kein Kalkstickstoff. Hier hilft nur noch das Mittel der Rasenprofis: Heterorhabditis-Nematoden. Sie spüren die gefährlichen Larven im Boden auf und infizieren sie tödlich. Der Nematodeneinsatz ist einfach und ungefährlich. Da es aber noch weitere Rasenschädlinge gibt, die sogar ähnlich aussehen, solltest Du bei der Bekämpfung einiges beachten.

Schädlinge im Rasen

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Ein kleiner Käfer mit gefährlichem Nachwuchs

Larven Schädling Rasen

Larven des Gartenlaubkäfers

Der Gartenlaubkäfer ist verwandt mit dem Maikäfer. Gegen Mitte Mai legen die circa 11 Millimeter großen, rotbraun gefärbten Gartenlaubkäferweibchen ihre Eier in Erdhöhlen ab. Die Nisthöhlen mit jeweils 40 Eiern werden hauptsächlich im Rasen angelegt. Nach einigen Wochen schlüpfen daraus cremefarbene Engerlinge mit ihren drei vorderen Beinpaaren und dem schwarzen Hinterteil (Kotsack). Diese maximal bis zu 1.5 Zentimeter groß werdenden Engerlinge haben es in sich!

Massive Schäden im Rasen

Schädling im Rasen

Erwachsener Gartenlaubkäfer

Die Engerlinge sind direkt unter der Grasnarbe aktiv und fressen dort die Wurzeln der Gräser ab. Die Folge: Die Gräser nehmen nach und nach kein Wasser und keine Nährstoffe mehr auf, welken und sterben schließlich ab. Bis etwa Mitte Oktober sind die Gartenlaubkäferlarven in den oberen Erdschichten aktiv. Dann wandern sie in die tieferen Bodenschichten zur sicheren Überwinterung.

Was hilft gegen diesen Rasenschädling?

Manuelle Methoden, wie zum Beispiel Harken oder Vertikutieren des Rasens sind leider keine effektive Bekämpfung. Man erwischt damit einfach zu wenige Tiere.

Die Engerlinge kurzerhand auszubuddeln ist da schon besser. Da man nicht sehen kann, wo die Tiere sind, muss man den Rasen oft großflächig aufreißen.

Viel sicherer und zudem auch viel bequemer ist da die Zusammenarbeit mit dem natürlichen Feind der Gartenlaubkäferlarven, den Heterorhabditis-Nematoden. Sie werden seit einigen Jahren erfolgreich auf Golf- und Fußballplätzen eingesetzt.

Die Nematoden kannst Du direkt über unseren Experten bestellen. Sie werden dann per Post geliefert: Nematoden für 20 qm Rasenfläche, Nematoden für 50 qm Rasenfläche, Nematoden für 100 qm Rasenfläche.

Nematoden-Bakterien gegen die Larven

H-Nematoden

H-Nematoden

Die nur 0,03 Millimeter kleinen Fadenwürmer spüren selbstständig im Boden die Rasenschädlinge auf, dringen über die Körperöffnungen der Engerlinge ein und geben dort tödliche Bakterien aus ihrem Darmtrakt frei. Die Nematoden sind nur im Boden aktiv und für Menschen, Tiere und Rasen und andere Pflanzen völlig ungefährlich!

Nach zwei bis drei Wochen ist der größte Teil der Schädlinge abgetötet. Die Nematoden vermehren sich im Boden weiter. Eine Neuaussaat ist daher nach weiteren drei Wochen möglich.

Wie die Profis: Nematodeneinsatz im Garten

Nematoden im Wasser

Rasen mit Nematoden abgießen

Auch der Hobbygärtner kann diese nützlichen Nematoden problemlos auf seinem Rasen einsetzen. Packungen für 20, 50 und 100 Quadratmeter Rasenfläche sind bei mir bestellbar. Im Plastikbeutel verschweißt kommen die Nematoden per Post nach Hause. Die Nützlinge sind mit einem Mineralpulver vermengt.

Dieses Pulver wird in Wasser aufgelöst, je nach Quadratmeterzahl weiter verdünnt und mit einer Gießkanne großzügig auf die betroffenen Rasenstellen und circa einen Meter darum herum gegossen.

Achtung: Nicht immer sind es die Larven des Gartenlaubkäfers, die Rasenschäden verursachen. Sind die braunen Flecken schon im Juni und früher aufgetreten oder die Engerlinge unter der Grasnarbe sind größer als 1,5 Zentimeter, dann liegt oft KEIN Befall des Gartenlaubkäfers vor. Mögliche Schädlinge können sein: Wiesenschnakenlarven, Junikäferlarven, Maikäferlarven, Erdraupen usw. Diese müssen anders bekämpft werden. Wer unsicher ist, sollte daher die Larven von Pflanzenschutzstellen untersuchen lassen.

Die Nematoden gegen Gartenlaubkäferlarven sind bei unserem Experten Markus in drei Packungsgrößen direkt erhältlich: Nematoden für 20 qm Rasenfläche, Nematoden für 50 qm Rasenfläche, Nematoden für 100 qm Rasenfläche. Die kleinen Helfer kommen innerhalb weniger Tage per Post zu Dir.

Fazit:

Wenn Flecken im Rasen auftauchen, sollte der Hobbygärten eher unter die Grasnarbe als nach einem vermeidlichen fehlenden Dünger schauen. Denn unter so manchen gepflegten Rasen fressen diverse Schädlinge. Sind diese erst einmal sicher bestimmt, können die passenden Gegenspieler das Rasenproblem schnell und nachhaltig lösen.

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Markus Winnig ist Experte für Biologischen Pflanzenschutz mit Nützlingen
Dipl.-Ing. Gartenbau (FH) Markus Winnig
aus Berlin
Experte für Biologischen Pflanzenschutz mit Nützlingen
  • Nützlingseinsatz
  • biologischer Pflanzenschutz
Markus berät seit Jahren Klein-und Hobbygärtner zum biologischen Pflanzenschutz mit Nützlingen. Im Onlineshop seiner Firma sind diverse Nützlinge, wie z.B. Marienkäfer, Schwebfliegenlarven oder Nematoden erhältlich. Sie werden direkt vom angeschlossenen Produktionsbetrieb innerhalb weniger Tage nach Hause geliefert. Gern berät er Dich per E-Mail oder telefonisch.

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