Gartentechnik

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Rasenmäher im Tiefflug

Wer hat schon Lust, den Rasenmäher mühsam zu schieben? Viel angenehmer ist es, mit einem Aufsitzrasenmäher zu cruisen. Der Nachbar schaut beeindruckt, wenn man wie ein kleiner Schuhmacher die Runden über den Rasen zieht. Das Beste ist, der Zwischenstopp in der Boxengasse fällt weg, denn die Räder halten ewig und nachtanken muss man auch nur selten.

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Manche Träume im Leben erfüllen sich einfach nicht. Jedenfalls nicht ganz. Man kann darüber graue Haare ansetzen, die Fingernägel abknabbern und verzweifelte Urwaldschreie ausstoßen - es ändert nichts. Und man sehe in die Welt: Sie wäre voll von solchen Menschen, wenn es nicht gewisse Auswege gäbe!

Der Rennfahrer im Garten

Rennmaschine im Garten: Aufsitzrasenmäher

Nehmen wir einmal Heribert K. aus L., der nach dem Wunsch seiner Eltern Landwirt werden sollte. Er selbst sah sich eher als Rennfahrer und saß Renntag für Renntag vor dem Bildschirm, wenn Michael Schuhmacher ins Cockpit stieg.

Im realen Leben war er Finanzberater. Ein kleines Licht unter kleinen Lichtern. Seine Frau nannte ihn einen Versager, weil draußen wieder Mal der Rasen ungemäht blieb, die Blätterhaufen die Terrasse eindeckten und der Sandhaufen vom Anlegen derselben immer noch nicht weggeschaufelt war.

Aber Heribert K. hatte nun einmal keine Lust, den altmodischen Rasenmäher anzuwerfen, Harke oder Schaufel zu nehmen und sich an die Arbeit zu machen. Schon gar nicht, seit sein Nachbar einen roten Aufsitzrasenmäher hatte. Seither sah Heribert nur noch Rasentraktoren in seinen Träumen. Denn hier lag die Symbiose aller Dinge, die sein Leben bestimmten: Er könnte mit so einem Traktor den Rasen fast im Tiefflug mähen und als Sohn eines Landwirts durchgehen, zugleich könnte er aber den Traum vom Rennen träumen. Im Geheimen, natürlich. Frauchen wäre zufrieden und würde ihren Heribert bewundern, weil er männlich wirken würde und freudig im Haushalt half. So sollten die Dinge liegen - nicht anders!

Rasentraktoren in der Auswahl

Irgendwann wird sich auch Heribert über Aufsitzrasenmäher informieren und feststellen, dass sie durchaus bezahlbar sind. Jedenfalls im Vergleich zu einem Formel Eins Rennwagen!

Werte wie der Geräuschpegel, die Schnittbreite, die Position des Schneidwerks, die PS-Zahl, die Zahl der Zubehörteile, der Preis in Relation zum Verdienst und anderes sollten aber geprüft werden.

Dazu muss die Grundstücksgröße bewertet werden. Unter 1000 Quadratmetern Fläche lohnt ein Rasentraktor nämlich nicht.

Ist das Grundstück steinig oder abschüssig, wird vielleicht auch das Rasen mähen zu einer Schussfahrt ins Ungewisse!

Gewisse Kriterien muss man schon anlegen, wenn man die richtige Maschine wählen möchte. Selbst die großen Internetversandhäuser führen heute Rasentraktoren - man kann sie also auf Raten kaufen!

Mit Glück kann man auch irgendwo Aufsitzrasenmäher zur Probe fahren oder ein Messemodell ausprobieren. Solche Modelle kommen anschließend oft preisreduziert in den Verkauf.

Je nach Größe muss man etwa 1000 - 3000 Euro für einen fabrikneuen Sitzrasenmäher hinblättern - aber was tut man nicht alles für sein Glück! Männer brauchen nun mal ihren Spaß! Mit 15,5 oder 22 PS kann man erstaunlich viel Spaß haben. Manche fahren mit ihrem Rasentraktor sogar einmal quer durch Europa und erfüllen sich den lang gehegten Traum von der Weltreise! Lass die Frauen doch lachen, sie haben ja keine Ahnung von den Freuden eines Mannes.

Zubehör und Tuning

Interessant ist auch, wie viele Zubehörteile ein Sitzrasenmäher hat.

Kann er beispielsweise auch Schnee schieben oder Baggerarbeiten machen? Kann man seinen coolen Rasenmäher ein bisschen tunen? Natürlich kann man es versuchen, aber die Grundstücksgröße sollte das auch rechtfertigen.

Ob die Maschine das Tuning aushält, ist allerdings eine andere Frage. Die Konstruktion eines Aufsitzrasenmähers ist auf das optimale Mähen ausgerichtet - nicht auf die dafür benötigte Zeit!

Selbst, wer Fachmann im Tuning ist, wird den Kopf schütteln und einem raten, die Finger davon zu lassen! Man sollte vielleicht lieber gleich ein flottes Modell kaufen als selber daran herumzubasteln. Aus einer Schindmähre kann man nun mal kein rassiges Rennpferdchen machen!

Immerhin kann man aber den frisch gemähten Rasen mit einer Kehrvorrichtung zusammenharken und muss das nicht mehr per Hand machen. Damit kann man auch das lästige Laub im Herbst harken, was unseren Heribert sicher sehr erfreuen wird!

Damit der Rasen kein Moos ansetzt, gibt es für manche Maschinen Vertikutierer zu kaufen. Außerdem kann man bei manchen Herstellern eine Kehrmaschine an den Aufsitzrasenmäher montieren.

Schneeketten, Schneefräsen, ein Heck-Rechen, ein Anhänger oder ein Streuer sind ebenfalls zu haben. Wo man das alles unterbringen soll, ist allerdings die ungeklärte Frage!

Liebäugelt man mit diesen Zubehörteilen, sollte man einen entsprechend großen Geräteschuppen haben! Die Alternative wäre, als Hausmeister in einer Schule anzufangen, da gibt es allerlei Tätigkeiten, wo man all die Zubehörteile brauchen kann - und sie werden auch noch von jemand anderem bezahlt!

Vielleicht ist die derzeitige Inflation von Hausmeisterdiensten nicht mit Hartz IV zu erklären, sondern mit dem unstillbaren Verlangen des Mannes nach einem Rasentraktor?! Es wäre beinahe eine Untersuchung wert!

Fazit:

Rasentraktoren sind die coolere Alternative zu den klassischen Rasenmähern.

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