Rasenpflege im Herbst
Kommentare (2)Rasenpflege im Herbst – Vertikutieren, Rollrasen und Aussaat
Wie kann man den Rasen vor dem Winter vorbereiten, um an diesem auch im nächsten Jahr seine wahre Freude zu haben? Vertikutieren, Düngen, Lücken ausbessern und Kalken. Die Rasenpflege im Herbst sollte nicht unterschätzt werden.
Die Themen in diesem Artikel:
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Sattes Grün, wohin das Auge blickt, so sollte ein Rasen aussehen.
Nicht nur die Engländer kennen das Geheimnis, wie ein Rasen perfekt gepflegt wird, damit er gesund bleibt und unbeschadet Herbst und Winter übersteht.
Informiere Dich, wie die Grünfläche im Garten perfekt bleibt.
Im Herbst gilt es, die Schäden des Sommers zu beseitigen. Durch intensive Nutzung, wie etwa Gartenfeste oder spielende Kinder sowie bei hohen Sommertemperaturen, leidet der Rasen. Damit er auch im nächsten Jahr wieder kräftig gedeiht, ist neben einer regelmäßigen Wässerung eine Vertikutierung, Düngung und Ausbesserung von Schadstellen sinnvoll.
Gönne Deinem Rasen regelmäßig eine Kur und setze dafür spezielle Geräte und Düngemittel zur Rasenpflege ein.
Rasenpflege: Vertikutieren - bevor das erste Laub fällt
Bevor Blätter im Herbst den Rasen bedecken, sollte er durchlüftet werden, damit Moos und andere unerwünschte Pflanzen keine Chancen haben.
Grasflächen, die älter als drei Jahre sind, haben die Tendenz zu verfilzen und sind oft mit Moos, Klee und anderen Wildkräutern durchsetzt. Ab diesem Zeitpunkt ist es sinnvoll zu vertikutieren. Der Rasen sollte zuvor auf vier Zentimeter herunter geschnitten werden. Das ist die optimale Höhe, um einen Elektro- oder Benzin-Vertikutierer einzusetzen.
Der Rasen wird durch zahlreiche, circa fünf Millimeter tiefe Schnitte aufgelockert, dadurch wird der abgestorbene Rasenfilz aus dem Boden gerissen. So findet das Gras wieder Platz, um üppig zu gedeihen. Nicht wundern, wenn der Rasen nach der Vertikutierung etwas gerupft aussieht, dieser Effekt verschwindet nach kurzer Zeit wieder.
Durch die Auflockerung können Licht und Luft ungehindert an die Gräser gelangen und Nährstoffe optimal aufgenommen werden.
Mehr zum Thema: Vertikutieren - eine Kur für den Rasen
Lücken im Rasen ausbessern
Stolperfallen im Rasen lassen sich mit einer Mischung aus Sand und Humus auffüllen.
Lockere die kahlen Stellen mit einer Harke auf, entferne die Wurzelunkräuter und ebne die Fläche anschließend.
Jetzt stehen mehrere Methoden zur Wahl:
Für den schnellen Erfolg können die Flächen mit Rollrasen ausgefüllt werden, der mit einem scharfen Messer passend zurecht geschnitten wird.
Günstiger, aber nicht so schnell, ist die Verwendung spezieller Nachsaatrasen-Mischungen etwa von Compo oder Kiepenkerl. 15 bis 30 Gramm Rasensamen werden pro Quadratmeter benötigt. Jetzt verteilt man die entsprechende Menge auf die lädierten Stellen. Anschließend muss die Saat gut fest getreten und gründlich bewässert werden.
Danach gönne der Fläche eine kleine Ruhepause und betrete zwei Wochen den Bereich nicht, damit das Gras ungestört wachsen kann. Nach einem Monat ist die alte Lücke geschlossen und der Rasen sieht makellos aus. Ab einer Höhe von zehn Zentimetern kann der neue Rasen wieder gemäht werden.
Ein letztes Mal vor dem Frost, Ende November, kürze das Gras auf maximal drei bis dreieinhalb Zentimeter, so ist das Grün für die eisige Jahreszeit optimal vorbereitet und erstrahlt im Frühling in üppiger Pracht.
Düngen - Nährstoffe für den Boden
Es ist wichtig, den Rasen regelmäßig zu düngen, nicht nur, wenn er neu angelegt wurde. Als besonders praktisch haben sich Streuwagen herausgestellt, da sie die Nährstoffe gleichmäßig verteilen.
Gardena bietet hier unterschiedlich große Streuwägen an, so dass für jeden Garten die Fläche perfekt abgedeckt werden kann. Der Gardena "Comfort 800" hat ein Fassungsvolumen von 20 Litern und ist damit bestens geeignet für eine Rasenfläche von 800m². Kleinere Varianten sind zum Beispiel der "Comfort 300" und "Comfort 500".
Beim Düngen per Hand, besteht die Gefahr, dass der Rasen ungleichmäßig wächst.
Kalken - wirksamer Schutz vor Übersäuerung
Mehr zum Thema: 
Durch regelmäßiges Kalken kann eine Übersäuerung des Bodens (zum Beispiel durch Laub) verhindert werden und Moosen wirkungsvoll die Lebensgrundlage entzogen werden. Verwende im Oktober einen Spezial-Kalk, etwa Cuxin Grünkalk, der zusätzlich noch Magnesiumcarbonat enthält und dem Rasen ein sattes Grün verleiht.
Weitere Rasenpflege-Tipps findest Du hier:
Fazit:
Mit Dünger und Pflege bleibt der Rasen gesund und besteht auch den kalten Winter wohlbehalten ohne Schäden zu erleiden.
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Kann den Elektro-Akku-Rasenmäher Rotak 40Li von Bosch nur empfehlen! Geniales Teil zum guten Preis (wenn man ihn nicht gerade UVP bei OBI kauft ;-).
Akku in 60 Minuten wieder voll aufgeladen und innerhalb von 30 Minuten bereits zu 80%.
Aktuell gibt es eine Aktion, bei der man einen zweiten Akku für "nur" 60 Euro (statt 200) dazu bekommt (Mail-In-Aktion).
Guter Artikel. Mehr Infos zu den Vor- und Nachteilen des Vertikutierens findet Ihr unter http://www.richtig-vertikutieren.de
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