Pflanzenstützen

  Kommentare (0)

Rankhilfe - Entdecke die Vielfalt

Ein schlichter Stock, eine Stange, ein Draht, zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt, erfüllen im Grunde genommen die Anforderung, der Pflanze Halt und Stütze bei ihrem Höhenwachstum zu bieten. Um auch der Ästhetik und unterschiedlichsten Gestaltungsideen im Gartenlandschaftsbau Genüge zu tun, wurde eine Vielzahl von Formen für Stützkonstruktionen aus unterschiedlichen Werkstoffen entwickelt.

Rankhilfen - Stützen für die Pflanzen

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Filigrane Oberlisken und Pyramiden

Die einfachste Form ist weiterhin der Stock, oder besser gesagt eine Stange mit Zierrat am oberen Ende, sei es eine ornamentale Ausformung, eine Kugel oder eine figürliche Darstellung.

In der überwiegenden Zahl der Fälle handelt es sich bei der Rankhilfe aber um anspruchsvollere Formen, vorwiegend aus Metallstäben gebaut. So reicht die Auswahl von der einfachen Säule über den Obelisk und die Pyramide bis zu Konstruktionen, die an filigrane Kirchturmspitzen erinnern. Sie alle sind ortsbeweglich und werden mit Erdspießen im Boden verankert.

Rosenbögen, Rankgitter und Pflanzkisten

Nützliche Deko: Rankbogen

Nützliches im Garten: Rankzaun

Je nach Geschmack und gestalterischer Intention bieten sich noch Rosenbögen, -säulen und -lauben, ja sogar ganze Rosenbogentunnels und Pavillons als Rankhilfen an.

Neben diesen bisher genannten Formen, die überwiegend als freistehende gartengestalterische Elemente eingesetzt werden, gibt es zahlreiche Varianten von vielfach ortsfesten Rankgittern und Rankzäunen, schlichte und reich verzierte, in geometrischen Mustern oder auch als figürliche Darstellungen, die, ähnlich einem Spalier, vor einer Wand angebracht werden.

Eine Sonderform sind Rankgitter, die fest mit ortsbeweglichen Pflanzkästen verbunden sind. Werden solche Stützsysteme für Pflanzen freistehend aufgestellt, erfüllen sie oftmals die Funktion eines Sichtschutzes oder dienen zur Gliederung des Raumes.

Letztendlich ist aber auch das klassische Spalier zu erwähnen. Es bietet, insbesondere als Ranksystem aus Edelstahl und Draht, die Möglichkeit, die Expansionsfreude einer Fassadenbegrünung in geregelte Bahnen zu lenken.

Lackiert, verzinkt oder Rost-Look?

Allen Arten von Rankhilfen ist eines gemeinsam: Sie müssen den Ansprüchen der jeweiligen Pflanze gerecht werden und eine gewisse Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen aufweisen.

Für relativ zarte, rankende Kletterpflanzen kann filigraneres Material in kleinräumiger Ausformung eingesetzt werden, während schlingende Kletterpflanzen eher gröbere Formen für ungehindertes Wachstum brauchen.

Bei starkwüchsigen Arten ist es ratsam, stabilere Werkstoffe zu verwenden.

Neben entsprechend widerstandsfähigen Holzarten werden Edelstahl sowie kunststoffüberzogene, lackierte, verzinkte oder - der neueste Trend - rostüberzogene Metallstäbe verbaut.

Viele Formen und Materialien - die ideale Lösung?

Was die Formenvielfalt angeht gilt: Ideal ist, was dem persönlichen Geschmack des Gartenbesitzers, seinen Vorstellungen von seinem Grünen Paradies entspricht.

Außerdem: Je schlichter Konstruktion und Material sind, desto mehr tritt die Pflanze in den Vordergrund.

Was das Material angeht, kann man sagen, wer am liebsten Naturmaterialien zum Einsatz bringt, oder wer gern selbst eine adäquate Stützkonstruktion bauen möchte, wird sich für den Baustoff Holz bzw. für Vergleichbares, wie z.B. Weidenranken, entscheiden.

Beides ist nicht so langlebig, hat aber ein völlig anderes Flair als jede Metallkonstruktion.

Wird Metall verbaut, dürfte nicht zuletzt der Geldbeutel für die Wahl des Materials ausschlaggebend sein.

Edelstahl ist teuer, dafür aber wirklich dauerhaft. Verzinkte, lackierte oder kunststoffüberzogene Metallkonstruktionen dagegen sind zwar relativ preiswert, haben aber eine wesentlich kürzere Lebensdauer.

Es darf nämlich nicht außer Acht gelassen werden, dass unter der Begrünung die Abtrocknung nur verzögert erfolgt. Dadurch und durch organische Absonderungen der Pflanze können sich Schutzüberzüge auflösen und es setzt Korrosion ein.

Deshalb: Ideal ist die Lösung, die sowohl den Erfordernissen von Pflanze und Standort, als auch der gestalterischen Intention und dem Geschmack entspricht.

Kletterhilfen für Wein, Efeu und Co

Selbstklimmende Pflanzen (z.B. Efeu, Wilder Wein oder Kletterhortensie) können sich mit ihren Haftorganen selbst halten, werden aber sinnvollerweise durch Kletterhilfen in ihrem Expansionsbestreben gebändigt, um nicht unkontrolliert alles zu überwuchern.

Unterstützung für ihr Höhenwachstum brauchen dagegen alle rankenden und schlingenden/windenden Pflanzen (z.B. Clematis, Glyzine, Geißblatt, Schlingknöterich, die verschiedenen Windenarten, einige Gemüsearten wie Bohnen, Erbsen und Kürbisgewächse). Ebenso auf Kletterhilfen angewiesen sind Spreizklimmer (z.B. Kletterrose und Brombeere).

Fazit:

Damit Pflanzen unter der schweren Last der Blüten und Früchte nicht abknicken, ist es wichtig, ihnen eine Stütze anzubieten.

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken

Unsere Topseller

  • Frühbeetkästen
  • Astscheren
  • Aufzuchtschalen
  • Gewächshäuser
  •   Kommentare(0)
  • Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Artikel abgegeben!
Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema? Dann schreib doch den ersten Kommentar!

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop