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Kunststoff Gartenmöbel reinigen – Das sind die besten Putzmittel

Nicht immer sind Spezialmittel für die Reinigung der Gartenmöbel nötig. Die meisten Flecken kann man auch mit umweltfreundlichen Haushaltsmitteln wie Neutralreiniger beseitigen. Nur für hartnäckige Fälle lohnt der Griff zum Spezialmittel.

Schritt für Schritt Gartenmöbel reinigen

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Bei der Reinigung von Kunststoffgartenmöbeln sind ganz andere Regeln zu beachten als bei der Reinigung von Holz oder Metall.

Was vertragen Kunststoffmöbel eigentlich – und was nicht?
Das Hauptproblem, besonders bei weißen Kunststoffen, besteht darin, dass sie (beispielsweise nach langer Lagerung im Winter) vergrauen oder dass sich beim Abstellen im Freien Algenflecken bilden.

Feuchtigkeit und Nässe kann Kunststoff an und für sich gut vertragen, nur Frost kann zu Rissbildung führen und in diesen Rissen kann sich natürlich wieder Schmutz einlagern.

Außerdem können zu scharfe Reinigungsmittel oder auch mechanische Einwirkungen (beispielsweise durch Stahlwolle oder grobe Scheuerschwämme) zu einer Aufrauung der Oberfläche führen; auch diese lässt die Möbel schneller wieder schmutzig aussehen.

Was muss man bei der Kunststoffpflege beachten?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass manche Kunststoffe „wandern“, das heißt, nicht der Schmutz dringt in den Kunststoff ein, sondern das Plastik wandert in den darauf liegenden Schmutz.

Sicher kennt jeder das Phänomen, dass man, wenn man ein bedrucktes Blatt, das längere Zeit in einer Klarsichthülle gelegen hat, herausnimmt, einzelne Buchstaben an der Folie „hängengeblieben“ sind – in Wirklichkeit ist aber die Folie in die Druckfarbe eingedrungen.

Regelmäßig reinigen

Deshalb ist eine regelmäßige Reinigung wichtig, damit der Kunststoff sich gar nicht erst mit dem Schmutz verbinden kann. Hierfür ist in der Regel warmes Wasser mit Spülmittel oder Universalreiniger ausreichend. Nachwischen kann man noch mit einem nebelfeuchten Mikrofasertuch, dann gibt es auch keine Wasserflecken.

Dieses Tuch ist auch geeignet, um einfach mal den täglichen Staub abzuwischen.

Da sich Kunststoffe elektrostatisch aufladen können, ziehen sie Staub an und dieser muss eben regelmäßig entfernt werden.

Kunststoffpolster vertragen übrigens kein Fett, sie werden davon hart. Deshalb sollte man sie regelmäßig mit einem feuchten Lappen, auf den man etwas Essig oder Natron gibt, abwischen.

Was tun bei hartnäckigen Verschmutzungen?

Falls man sowieso einen Hochdruckreiniger besitzt, kann man es zunächst einmal damit versuchen. Besonders, wenn die Möbel bereits kleine Risse haben, bekommt man einiges so schon mal weg.

Ansonsten gibt es im Handel spezielle Kunststoffreiniger für besonders hartnäckige Verschmutzungen und Verfärbungen. Auch mit Putzsteinen kann man gute Erfahrungen machen, ebenso wie mit Schmutzradierern; allerdings ist hier – besonders bei Billigprodukten – Vorsicht geboten, denn auch sie können die empfindliche Oberfläche aufrauen.

Als „letzte Hilfe“ kann man es damit aber ruhig mal probieren, bevor man die Möbel sonst entsorgt.

Um die aufgeraute Oberfläche wieder zu glätten, wird vielfach Autopolitur empfohlen; diese hat außer dem Glanz den weiteren Vorteil, dass Nässe und Schmutz von den Möbeln abperlen. Dies empfiehlt sich besonders bei billigeren Kunststoffen, die nicht mit einer schützenden Lackschicht überzogen sind.

Bei all den hier empfohlenen Reinigungs- und Pflegemaßnahmen ist es natürlich nicht nötig, spezielle Schutzkleidung zu tragen – abgesehen vielleicht von Gummihandschuhen, für den Fall, dass man auf bestimmte Chemikalien in den Kunststoffreinigern oder der Autopolitur empfindlich reagieren könnte.

Kunststoffgartenmöbel vor Verschmutzung schützen

Hierfür ist – falls man nicht die Möglichkeit hat, die Möbel über den Winter einzuräumen, eine Plane eine gute Lösung. Natürlich sollte man dabei beachten, dass die Möbel vor dem Abdecken trocken sind und dass unter der Plane Luft zirkulieren kann, da es sonst zu Schimmelbildung – und damit zu neuen Flecken – kommen kann.

Im Sommer kann man die Möbel so auch vor Verstauben schützen und – bisher wurde ja hauptsächlich auf weiße Möbel eingegangen – dunkle Kunststoffe werden durch eine lichtundurchlässige Plane außerdem vor dem Ausbleichen durch Sonnenlicht geschützt.

Fazit:

Rechtzeitiges Entfernen kleiner Verschmutzungen mit einfachen Reinigern erspart drastische und teure Maßnahmen.

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