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Ameisen im Haus und Garten loswerden

Ameisen sind nützliche Tiere. Zumindest meist. An manchen Orten und in manchen Situationen sind sie jedoch sehr störend. Neben der klassischen Chemiekeule gibt es auch wirkungsvolle Hausmittel.

Ameisen die Gesundheitspolizei

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Viele kennen das Problem, das sich jedes Jahr wieder die kleinen Ameisen genau da ansiedeln, wo man sie eigentlich gar nicht möchte. Besonders unter Steinen auf der Terrasse im Garten können Ameisen ganz schön nerven!

Sie sind überall

Mich ärgert es, dass ich mein schön gegrilltes Fleisch stehend im Garten essen muss, da die Ameisen unseren Gartentisch eingenommen haben! Ein weiteres Problem bei mir ist, dass die Ameisen sich in Blumenkübeln und Beeten ausbreiten, und die Pflanzen kaputt machen, da die Blumenerde so fein wird, da sie kein Wasser mehr aufnehmen kann!

Ameisen halten sich Läuse beispielsweise Blatt-, Schild-, und Schmierläuse als Helfer! Die Läuse sind die eigentlichen Übeltäter, da sie die Wurzeln der Pflanzen zerstören und die Blätter der Pflanzen befallen.

Da Ameisen eigentlich an der richtigen Stelle nützlich für den Garten sind (z.B. im Komposthaufen), ist es schade, wenn ich ihnen die Chemiekeule geben muss!

Als Gartenliebhaber und Tierfreund habe ich mich gefragt, was es für alternative Mittel gibt um die Ameisen zu vertreiben! Außerdem habe ich auch Kinder und Haustiere, weshalb ich keine giftigen Mittel zur Ameisenbekämpfung anwenden möchte. Das geht bestimmt vielen von Euch so! Was also kann man tun?

Umsiedlung per Blumentopf

Man kann versuchen die Ameisen mit einem Blumentopf umzusiedeln, was für Kinder auch echt interessant ist, da sie dabei mithelfen können!

Das klappt unter bestimmten Voraussetzungen bei der schwarzen Wegameise (Lasius niger). Diese Ameisenart kommt häufig auf dem Rasen, im Garten oder auch im Haus vor, wo sie Schaden verursachen kann.

Der Blumentopf sollte ohne Loch und am besten aus Ton sein und wird mit Erde, Holzwolle oder zerknülltem Zeitungspapier gefüllt. Dieser wird dann über das Ameisennest gestülpt. Alternativ kann man auch einen Plastiktopf nehmen und legt einfach einen Stein darauf!

Dann ist Warten angesagt, etwa 1 Woche lang! Danach nimmt man eine Kehrichtschaufel, oder einen Spaten (es kann auch ein stabiles Stück Pappe oder sonstiges sein) und schiebt es darunter.
Nun nimmt man den Topf samt Inhalt und stellt ihn in einen Eimer, oder ein anderes Gefäß. Der Inhalt wird dann an einer Stelle entleert, die mehr als 20 Meter entfernt sein sollte, da die Ameisen sonst zurückfinden würden.

Mein Tipp:

Nach einer längeren Regenphase möchten die Ameisen ihre Brut oder Larven ins Warme bringen, dann funktioniert es am Besten. Diese Methode ist für den Rasen oder die Beete geeignet.

Gartenkräuter helfen gegen Ameisen

Gartenkräuter auf der Terrasse

Essbar und wirksam: Gartenkräuter

Dazu gehören Lavendel, Wermut, Pfefferminze, Holunder, Majoran, Thymian und Kerbel! Ich habe mir ein Kräuterbeet in meinem Garten angelegt, eigentlich für mein leckeres Essen, aber zur Ameisenbekämpfung sind die Kräuter für mich auch von Nutzen!

So wird es gemacht:

  • mit ausgelegten Lavendel und Gewürznelken hält man sie von Hauseingängen und Fenstern fern

  • vor ausgestreutem Kerbelkraut fliehen die Ameisen

  • mit Pfefferminze, Majoran, Holunder, Thymian, Wermut vertreibt man Ameisen und Blattläuse, dazu werden 30 - 40 Gramm getrocknetes oder 300 - 400 Gramm frisches Kraut mit Wasser aufgegossen und das wird 1 Tag stehen gelassen (bis daraus Jauche entstanden ist), dann die Jauche über das Nest gießen (sollte öfters wiederholt werden) und die Ameisen verschwinden, weil sie den Geruch nicht mögen!

Ansonsten gibt es auch die altbekannten Hausmittel, über die Wirkung lässt sich allerdings streiten. Bekannte von mir schwören auf Zimt, ich selber habe es aber noch nicht ausprobiert, da die Ameisen bei mir nicht im Haus sind, sondern im Garten und für mich das mit dem Blumentopf und den Gartenkräutern sinnvoller ist.
Altbekannte Hausmittel zur Ameisenbekämpfung:

  • Zimt, zum Streuen oder als klein gebröckelte Zimtstangen. Zuerst den Ameisenweg ausfindig machen und diesen am Ende dick mit Zimt bestreuen. Angeblich mögen Ameisen kein Zimt und sollen so schon nach kurzer Zeit verschwunden sein.

  • Backpulver verwendet man genauso wie Zimt. Ich habe es ausprobiert, hat allerdings nicht wirklich funktioniert, es kommt wohl auf die Ameisenart an! Bekannte von mir hatten dabei mehr Glück.

  • Kochendes Wasser eine brutale, aber ungiftige Lösung des Ameisenproblems. Diese Methode ist am besten auf Steinplatten oder auf dem Rasen geeignet. Bei Pflanzenkübeln oder auf Beeten ist das nicht zu empfehlen, da man damit auch die Pflanzen beschädigt oder sogar kaputt macht. Für mich ist diese Lösung nicht die Richtige, da ich die Ameisen ja nicht töten, sondern nur vertreiben will. Ansonsten ist diese Methode aber auch eine sehr wirkungsvolle und schnelle Lösung.

Wichtig:

Man sollte sich vorher informieren, um welche Ameisenart es sich handelt! Einige Ameisen (dazu zählen die Waldameisen) stehen unter Artenschutz und die dürfen nicht gestört oder getötet werden!

Wer auf Nummer sicher gehen will und mit chemischen Mitteln keine Probleme hat: es gibt auch Ameisenköder, Ameisenstreu und vieles mehr zu kaufen!

Fazit:

Bei allen Methoden gilt aber: am besten selber ausprobieren und die beste Lösung für sich finden! Ich wünsche euch viel Glück dabei und hoffe, dass die Tipps und Tricks Euch weitergebracht haben, so dass wieder Ruhe in Euren Garten und in Euer Haus eingekehrt ist!

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