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Sauna - Schwitzen auf die finnische Art

Der Wind pfeift und draußen ist es kalt. Da sehnt man sich nach Wärme. Gerade im Herbst und im Winter erfreuen sich deshalb Saunagänge großer Beliebtheit. Doch auch in den anderen Jahreszeiten macht es Sinn, den Körper durch Kälte- und Wärmereize zu trainieren.

Saunieren, immer eine Wohltat

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Der Wind pfeift und draußen ist es kalt. Da sehnt man sich nach Wärme. Gerade im Herbst und im Winter erfreuen sich deshalb Saunagänge großer Beliebtheit. Doch auch in den anderen Jahreszeiten macht es Sinn, den Körper durch Kälte- und Wärmereize zu trainieren.

Sauna in Skandinavien

Der Begriff Sauna entstammt der finnischen Sprache. Es ist nicht verwunderlich, dass gerade die Finnen die hölzernen Schwitzstuben entwickelt haben, denn im hohen Norden Skandinaviens beherrschen im Winter Kälte und Dunkelheit das Leben. Außerdem ist die Bevölkerungsdichte vor allem in ländlichen Gebieten sehr niedrig und das Bedürfnis groß, sich an einem warmen, gemütlichen Ort zu treffen, wo man mit anderen Menschen eine gesellige Zeit verbringen kann.

Sauna in Deutschland

In Finnland ist die eigene Sauna in vielen Mietwohnungen Standard. Auch in Deutschland wird die Schwitzhütte in der eigenen Wohnung oder in einem Gartenhäuschen immer beliebter. Dabei verzichtet man beim Heizen der Öfen meist auf die traditionellen Holzscheite und nutzt lieber Gas oder Elektrizität. Diese Wärmequellen lassen sich exakt bedienen und ohne viel Aufwand betreiben. In Baumärkten werden zahlreiche Modelle angeboten. Wer individuelle Lösungen sucht, ist bei Fachbetrieben gut aufgehoben. Sie bieten oft auch ein Gesamtkonzept bestehend aus Sauna, Duschen und Ruhebereich an.

Wer keine Heimsauna sein eigen nennt, findet ein reichhaltiges Angebot von professionellen Anbietern vor:
Viele Sauna-Betreiber offerieren mehrere Sauna-Arten. Diese unterscheiden sich überwiegend in der Temperatur und dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft. Caldarien, in denen im ganzen Raum bei hoher Luftfeuchtigkeit eine Temperatur von 40-50 Grad herrscht, gelten als kreislaufschonend. In einer finnischen Holzsauna ist der Körper stärkeren Belastungen ausgesetzt, denn es herrscht eine hohe Temperatur von 80°C bis 100°C bei niedriger Luftfeuchtigkeit. Kinder dürfen in die Sauna mitgenommen werden, allerdings sollte vor einem Saunabesuch Rücksprache mit einem Arzt oder einem anderen Fachmann gehalten werden.

In Deutschland sind Saunen aller Art sehr beliebt, besonders in Kombination mit Schwimmbädern oder Fitness-Studios. Gerade nach einer schweißtreibenden Trainings-Einheit finden es viele Menschen sehr angenehm, in einer Sauna zu relaxen und sich anschließend eine Massage verabreichen zu lassen.

In vielen Saunen kann man nicht nur schwitzen, sondern es ist auch für das „Danach“ gesorgt. Es werden u.a. Getränke angeboten, denn wichtig für jeden Saunagänger ist es, den Flüssigkeitsverlust nach dem Saunabesuch wieder auszugleichen. Besonders hierfür geeignet sind mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte, da sie gleichzeitig den Mineralienbedarf und den Wasserhaushalt des Körpers auffüllen. Auch ein Bierchen in geselliger Runde steht bei vielen Besuchern auf dem Wohlfühl-Programm.

Praktische Tipps zum Besuch einer Sauna

Vorbereitung

Für einen Sauna-Besuch wird empfohlen, Badelatschen, zwei Handtücher, Duschgel, Pflegelotion und einen Bademantel mitzubringen. Erkundige Dich vorher in der Sauna Deines Vertrauens, ob es die Sachen auch günstig vor Ort zu leihen gibt.
Bevor du den eigentlichen Saunaraum betrittst, ist es wichtig, Dich zu duschen und dabei einzuseifen. Anschließend solltest Du Dich gründlich abtrocknen, da sonst das Schwitzen behindert wird. Du kannst Dich auch alternativ in Deinen Bademantel kuscheln.

Ablauf

Stelle Deine Badeschuhe einfach vor der Tür ab und betritt die Sauna mit einem großen Handtuch; dieses kannst Du in der Hand halten oder es beispielsweise um Deine Hüften wickeln. Anschließend legst Du das Tuch auf die Stelle, wo die Du Dich hinsetzen möchtest. Das Tuch sollte so groß sein, dass es Deinen Schweiß aufnehmen kann und die Nachfolger eine saubere Bank vorfinden.

In Deutschland wird üblicherweise nackt sauniert. Wem das unangenehm ist, der kann an Tagen zur Sauna gehen, wo speziell nur Damen oder Herren Zutritt haben. Meist sind das 1 bis 2 feste Termine in der Woche. Nähere Informationen findest Du auf den Webseiten der Betreiber oder beim Personal.

Dauer

Normalerweise hängt in jeder Sauna eine klassische Uhr oder eine Sanduhr. Gerade Anfänger oder Leute mit gesundheitlichen Schäden dürfen nicht zu lange und zu heiß saunieren. Empfohlen wird ein Rhythmus von:

  • Schwitzphase 8-15 Minuten
  • Abkühlphase circa 15 Minuten
  • Ruhephase 15 Minuten

Nachdem du einige Male die Sauna besucht hast, merkst Du, welcher Rhythmus für Dich ideal ist. Es wird empfohlen, diese Prozedur zwei bis dreimal zu wiederholen und in den Pausen ausreichend zu trinken.

Aufgüsse

In vielen Saunen werden Aufgüsse angeboten. Meist ein Mal pro Stunde füllt ein Angestellter einen Eimer mit Wasser und fügt ihm noch einige Tropfen ätherischen Öles hinzu. Dieses Gemisch wird dann Kellenweise auf die heißen Steine des Ofens geschüttet. Es entsteht heißer Dampf. Besonders auf den oberen Bänken kann es danach sehr warm werden. Untrainierte und Kinder sollten lieber die unteren Ränge aufsuchen, da es dort deutlich kühler ist. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit kühlt der Schweiß nicht mehr und die Luft wird als sehr heiß empfunden, obwohl die Temperatur durch den Aufguss nicht gestiegen ist. Während eines Aufgusses solltest Du die Sauna möglichst nicht verlassen, da sonst der Wärmeeffekt verpuffen würde. Wenn der Kreislauf schlappmacht oder die Hitze unangenehm wird, musst Du natürlich sofort hinausgehen.

Abkühlen

Nachdem Dein Körper sich so stark aufgeheizt hat, musst Du ihn unbedingt wieder abkühlen. Falls Deine Sauna einen Außenbereich bietet, ist es sinnvoll, dort einen kurzen Spaziergang zu unternehmen und einige tiefe Atemzüge zu machen, denn nach einem Saunagang kann Deine Lunge besonders gut Sauerstoff aufnehmen. Außerdem kühlt so Dein Körper schonend ab. Anschließend folgt eine Kaltdusche, um Deinen Körper weiter abzukühlen und vom Schweiß zu befreien. Wer will, kann sich, falls kein Eisloch in einem See in der Nähe ist, in einer Schwalldusche oder einem Tauchbecken weiter abkühlen.

Erholung

Jetzt hast Du eine Ruhephase verdient. Diese kannst Du beispielsweise eingewickelt in einer Decke oder einem Handtuch auf einer Liege oder Ähnlichem verbringen, Dich mit Leuten unterhalten oder Dir ein Getränk an der Bar bestellten. Durch warme Fußbäder verringerst Du ein Nachschwitzen. Wenn es einen Pool gibt, ziehe Deine Badesachen wieder an und schwimme dort einige Runden.

Wenn Du magst, können 1 bis 2 Saunagänge folgen. Mehr Durchgänge bringen medizinisch nichts und belasten den Körper nur unnötig.

Fazit:

Der Gang zur Sauna ist ein Gewinn für die Gesundheit. Man erzielt physiologische Effekte wie die Senkung des Blutdrucks, eine Anregung des Kreislaufs, des Stoffwechsels, des Immunsystems und der Atmung, Erkältungen wird vorgebeugt. Beim Schwitzen in den hohen Temperaturen gehen Krankheitskeime zugrunde, die Muskulatur entspannt sich. Die Haut quillt auf und stößt Hornschichten ab und fühlt sich anschließend weich und sauber an.
Eines ist sicher: Saunabesuche sind eine Wohltat für den Körper und machen Spaß!

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